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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 29771
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Mein Mann hatte Ende Mai/Anfang Juni eine akute

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Mann hatte Ende Mai/Anfang Juni eine akute Divertikulitis. Diese wurde mit Metronidazol und Cefpodoxim behandelt, im Krankenhaus IV und zu Hause in Tablettenform.
Nun ist das ganze etwa 6 Wochen her und er hat immer noch ein Ziehen oder Stechen im Bauchraum, allerdings lokalisiert er das nicht am Sigma, wo die Divertikulitis war, sondern eher im oberen Bauchbereich, eher auf der von ihm aus linken Seite.
Wovon können diese Probleme kommen? Können das nach so langer Zeit noch Nebenwirkungen der Tabletten sein? Dass nun an einer ganz anderen Stelle wieder ein Divertikel ärger macht ist doch eher unwahrscheinlich, oder?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Mein Mann ist 35, männlich und nimmt aktuell Ramipril ein 1x täglich ein. Zur Behandlung der Divertikulitis waren es insgesamt 3 Tage Cefpodoxim und Metronidazol intravenös und 10 Tage in Tablettenform.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Mein Mann wirkt depressiv und verängstigt. Wir versuchen bereits einen Termin beim Facharzt zu bekommen, was schwierig ist.

Guten Tag,

Normalerweise sind da oben keine Divertikel, und es ist auch nicht davon auszugehen, dass die Schmerzen von der damaligen Antibiose kamen (dafür treten sie viel zu spät auf). Stechende Schmerzen sind sehr oft die simple Folge von im Oberbauch fest sitzenden Blähungen, die nach Divertikulitis gar nicht so selten sind. Hier helfen Fencheltee, Sab Simplex oder Enzym Lefax. Der Schmerz kann auch von Magen kommen, dann allerdings würde er sich nahrungsabhängig verändern.

Zur Diagnose braucht man keineswegs einen Spezialisten! Ihr Hausarzt ist doch wahrscheinlich auch Facharzt für Allgemeinmedizin, also durchaus in der Lage, sich die Sache im Ultraschall anzusehen und eine verlässliche Diagnose zu stellen. Den würde ich ansprechen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihrem Mann das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Der Hausarzt ist im Bilde, sagt aber, dass er durch das Übergewicht meines Mannes (ca. 120 kg bei 184cm) beim Ultraschall kein gutes Bild bekommt und das nicht ausreiche. Zu einer Leukozytenbestimmung per Bluttest sagte der Arzt ausserdem, dass dies nicht viel bringe, da man da ja nur sehen könne OB eine Entzündung da wäre, nicht WO.

Da hat er Recht, aber es wäre dennoch hilfreich zu wissen, ob überhaupt eine da ist! Der Ausschluss würde Ihren Mann beruhigen. Divertikel oder den Darm kann man bei diesem Gewicht zwar wirklich nicht beurteilen, aber die Tatsache, ob da viel Luft im Darm ist, könnte man schon überprüfen.

Ich würde es mal mit Fencheltee oder Sab versuchen und den Hausarzt um ein Blutbild bitten. Sien die Werte erhöht, bekommt man auch eher einen Termin beim Spezialisten, der ja nicht für die Erstuntersuchung da ist.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Mein Mann sagt, er glaube nicht an Blähungen, da ihm nicht mehr Winde abgehen als sonst. Er sagt es wäre heute eher ein brennender Schmerz. Er zieht eine Verbindung zu den Medikamenten, da er sagt diese Probleme setzten genau an dem Tag ein, als er Metronidazil und Cefpodoxim oral einnehmen musste, ohne Magenschutz. Sein Hausarzt setzte dann mit der Aussage "Metronidazol ist heftig, das kann einiges kaputt machen" noch ein Sahnehäubchen drauf.
Nur als Randerwähnung, mein Mann ist nicht hypochondrisch, er beschwert sich nur, wenn er wirklich was hat.

Fest sitzende Blähungen gehen eben nicht ab und schmerzen darum! Aber wie ich schrieb, kann auch der Magen mitmischen, obgleich Metronidazol so dramatisch auch nicht st. Wenn Ihre Mann eher den Magen vermutet (er fühlt das ja besser, als Sie es beschreiben können), kann er einen Behandlungsversuch mit z. B. 20 mg Omeprazol (rezeptfrei) 30 Minuten vor dem Frühstück machen(heute kann er vor dem Mittagessen beginnen, muss aber vorher ca 5 Stunden nüchtern bleiben). Eien leichte Gastritis würde damit besser.

Ich muss jetzt offline gehen und freue mich über eine positive Bewertung meiner langen Beratung. Falls Sie noch eine abschließende Frage haben, stellen Sie sie bitte jetzt. Vielen Dank!

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.