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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 4194
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Ich habe eine sehr starke Hausstauballergie! Mein ganzer

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine sehr starke Hausstauballergie! Mein ganzer Rachen und Hals ist rund um die Uhr verschleimt! Ich nehme derzeit Kortison und habe vor, eine Hyperimmunisierung durchführen zu lassen. Ist es möglich weiterhin Kortison zu nehmen und trotzdem die Hyperimmunisierung "vornehmen" zu lassen! Also hat die Hypeimmunisierung trotzdem den erwünschten Effekt? Ich möchte das Kortison eigentlich erst weglassen, wenn der Schleim weniger wird!

Guten Abend,

die laufende Therapie wird während der Hyposensibilisierung ganz normal weitergeführt, das ist kein Problem.

Wenn die Allergiesymptome stark ausgeprägt sind, ist das Risiko von Nebenwirkungen größer, insofern macht Absetzen gar keinen Sinn.

Die Frage ist, welche Symptome Sie ohne Cortison haben: wenn Asthma z.B. sehr stark ausgeprägt ist, kann das gegen eine Hyposensibilisierung sprechen (sog. Kontraindikation). Das wird Ihr behandelnder Arzt entscheiden.

Haben Sie schon die vollständige sog. Hausstaubsanierung Ihrer Umgebung durchgeführt ? Milbendichte Bettwäsche, Entfernung von Polstern, Gardinen, Teppichen aus Ihrer Wohnung ? Hier liegt ja zuerst das Potential, die Symptome zu bessern. Das sollte getan werden, weil sich die Gegebenheiten für die Hyposensibilisierung dadurch verändern / verbessern können.

Sie können hier genauere Informationen zur Hyposensibilisierung erhalten:

www.awmf.org AWMF online: Leitlinien zur Allergologie - Empfehlungen zur praktischen Druchführung der Spezifischen Immuntherapie mit Allergenen (Hyposensibilisierung)

Wenn Sie Rückfragen haben, melde ich mich morgen wieder. Wenn Ihnen meine Antwort hilft, bitte ich um eine positive Bewertung mit 3 bis 5 Sternen. Nur mit einer solchen Bewertung erhalten wir Experten einen Teil des eingezahlten Honorars. Danke.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank für Ihre Antwort! Ja, mein Haus habe ich entsprechend „modifiziert“! Vorallem das Schlafzimmer! Wäre auch eine zusätzliche Einnahme von Antistaminika möglich? Ich habe eigentlich durch die Allergie einen starken Fließschnupfen, der ständig den Rachen runterläuft , was dazu führt, dass vor allem Zunge , Rachen und Kehlkopf Brennen! Seltsam finde ich, dass die Augen NICHT betroffen sind! Ich bin darüber natürlich froh aber ich finde es deshalb komisch, da die Allergie laut Blutbild garnicht schlimmer sein könnte! Gibt es das häufiger?Der Fließschnupfen lässt sich trotz Antihistaminika, Kortison (30mg oral + Nasal (Mometa)) und Nasendusche zwar lindern, so dass ich zwar ganz gut Luft bekomme (der überwiegende Teil, fliesst wie gesagt den Rachen runter), die Schmerzen in Mund und Rachen, erfahren hingegen keine befriedigende Linderung!
Haben bei der Hyperimmunisierung, solche schweren Fälle wie ich es bin, eine Chance auf Erfolg ? Ich frage deshalb, weil ich dafür dann höchstwahrscheinlich das Antihistaminikum für lange Zeit weglassen müsste, was den Krankheitsverlauf, zumindest mittelfristig, erschweren würde!Vielen Dank ***** ***** GrüßeBenedict Schmid
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ps: Nach der Beantwortung der letzten Fragen, gebe ich Ihnen gerne 5 Sterne!��
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Danke für die Informationen. Ich schreibe Ihnen ausführlich entweder morgen abend oder samstag früh, da mein Arbeitstag morgen sehr dicht ist. Danke für das Verständnis und Gute Nacht.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ok, Danke!

Oh ja, es gibt alle möglichen und unmöglichen Varianten und Kombinationen in der Medizin. Der Körper hat seine eigene Ausdrucksweise, und es kann gut sein, daß er sich nur die Nase aussucht. Aber ganz ehrlich: 30 mg Prednisolon als Dauertherapie für allergischen Schnupfen geht gar nicht, wegen der Nebenwirkungen. Das habe ich auch noch nie erlebt. Um das zu vermeiden, kann man mehreres tun:

Sämtliche Sorten von Antihistaminika in den höchstmöglichen Dosierungen, ggf. auch Kombinationen: Telfast, Aerius, Rupafin, Xusal, zur Nacht Fenistiltropfen, Cetirizin, Loratadin.

Soleinhalationen. Regelmäßiges Gurgeln, von Sole bis gutem Aloe-Vera-Saft gibt es da viele Möglichkeiten.

Darmsanierung, 90% des Immunsystems sitzen im Darm, und hier liegt ein großes Potential zur Besserung von Allergien. Einfachste Variante: ein Präparat wie Bactoflor oder Symbiolact comp. einnehmen.

Vermeidung von Lebensmitteln, die dem Darm schaden können: Weizenmehl, raffinierter Zucker, Kuhmilch, Schwein, Rind, chemische Lebensmittelzusätze. Das bessert Symptome aus dem Bereich der Atopie oft erheblich.

Mikronährstoffe: Vitamin C pflanzlich, Vitamin D3 mit K2, Vitamin B50, Mineralstoffe, mindestens Zink. Rechtsdehende Milchsäuren, z.B. Rechtsregulat.

Klassische Homöopathie.

Auf psychischer Ebene wird heutzutage erfolgreich Hypnose eingesetzt, womit die psychologischen Hintergründe von Allergien aufgearbeitet und auf diesem Weg die Symptome gelindert werden.

Unter Antihistaminika kann man Hyposensibilisierung machen. Unter Cortison auch, aber allein die Tatsache, daß man darüber in der Literatur nichts findet, zeigt schon, daß es nicht praktiziert wird. Ich will Sie auch gar nicht bestärken, das überhaupt so weiterzuverfolgen, sondern Ihnen lieber aufzeigen, wie Sie das Problem schonender für den Körper angehen. Es gibt hier auch die Möglichkeit ein Telefonat zu führen.

Für heute erste einmal Gute Nacht.

Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo, vielen Dank! Ja, ich soll das Kortison auf 7,5 mg runterdosieren! Ok, ich werde das mit den verschiedenen Antihistaminika verfolgen! Ich habe sogar schon 3 Hypnosesitzungen hinter mir.. Ich danke Ihnen! Viele Grüße , Benedict Schmid

Anstreben muß man, mit Antihistaminika auszukommen und dann Cortison gar nicht mehr zu benötigen. 7,5 mg ist die kritische Grenze, bis zu der man Cortison einnehmen kann, ohne massiv in den Stoffwechsel einzureifen. Daher tolerieren das viele Ärzte noch eher als 30 mg. In den Hautkliniken Münster und Heidelberg gibt es Juckreizsprechstunden, die Kombinationen von Antihistaminika verordnen, wenn sonst nichts mehr geht. Das wäre ggf. eine Anlaufstelle für Sie. Die o.g. kann man einzeln alle bis 4 x 1 einnehmen.

Hypnose - super, bitte weiter so. Danke für die Sterne ! Viel Erfolg !!!

Danke ***** *****ür die extra Anerkennung meiner Arbeit !