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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6452
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

Starkes Hautjucken an den unteren Beinen. 78,männlich,

Diese Antwort wurde bewertet:

Starkes Hautjucken an den unteren Beinen.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 78,männlich, Kupferwasser, schungittwasser, vegane ernährung - keine medikamente
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: habe ab und zu herzrasen - muss dann pausieren. wandere viel

Guten Morgen,

um besser auf Ihr Problem eingehen zu können, benötige ich weitere Informationen. Daher bitte ich Sie um Beantwortung folgender Fragen:

Wie lange haben Sie das schon ? Haben Sie schon etwas dagegen unternommen ?

Gab / Gibt es bei Ihnen oder Blutsverwandten schon einmal Hauterkrankungen, Asthma, Heuschnupfen, Allergien ?

Ist Ihre Haut trocken ?

Haben Sie selbst eine Vermutung zur Ursache ?

Haben Sie Streß irgendwelcher Art ? Stehen Sie innerlich unter Spannung ?

Ganz wichtig: Haben Sie Hautveränderungen oder allein diesen Juckreiz ?

Schwellen Ihre Knöchel im Laufe des Tage an bzw. bestehen Unterschenkelschwellungen ? (Ich vermute aufgrund Ihrer gesunden Lebensweise nicht, aber die Frage gehört zu dem Thema.)

Sie können Ihre Antworten im nächsten Kästchen eintragen.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Das Hautjucken begann vor ca. 4 Monaten. Meine Behandlung war Olivenöl, Essig, seit einigen Tagen trinke ich Kupferwasser, seit gestern salbe ich mit Shea. Gestern auch mit Lupinenkaffee experimentiert. Am Abend starkes Jucken. Früher hatte ich mal Heuschnupfen. Heute mit Junibeginn etwas Augenreiz, der jedoch nach 14 Tagen wieder vergeht. Ich vermute Altes us der Kindheit wird ausgetragen (Diphterie mit ca. 10 Jahren). Ansonsten ist meine Haut "ideal". Es bestehen keine Schwellungen. Kein Stress.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Dann soll er mir jetzt schriftlich antworten. Bitte buchen Sie auch die 38,- € nicht ab.

Danke für die Angaben. Ihre Vermutungen gehen sicher in die richtige Richtung. Ich entnehme Ihren Worten, daß Sie ein umfassendes Verständnis der Dinge haben.

Hier steht, Sie möchten telefonieren, haben es dann aber zurückgezogen. Ich antworte Ihnen dann schriftlich, ca. in einer guten halben Stunde, habe momentan einen Termin. Bitte um Verständnis.

Wenn Sie früher Heuschnupfen hatten, ist klar, daß Sie die Veranlagung namens Atopie haben, aufgrund derer sich leicht Neurodermitis (atopisches Ekzem), Heuschnupfen, Allergien, Asthma entwickeln können. Die Neurodermitis kann durch vielfältige Trigger verusacht sein, z.B. Streß, innere Erkrankungen, Medikamente, Nahrungsmittel incl. Kräuter, ätherische Öle, chemische Lebensmittelzusätze. Sie kann auch die Funktion haben, dem Menschen etwas anzuzeigen. Wenn Sie tiefere Heilungsprozesse durchmachen, z.B. durch Homöopathie das Diphtherie - Thema bearbeiten, dann kann dies ebenso mit Hilfe einer Neurodermitis angezeigt und ausgetragen werden. Das dauert seine Zeit. Es ist die Frage, wie Sie diese am besten überstehen. Ich nehme an, daß Cortisoncreme und die üblichen Medikamente für Sie nicht infrage kommen. Die üblichen Allergietabletten = Antihistaminika sind bei Herzrhythmusstörungen ungünstig. Bäder mit (Totem-)Meer-Salz und medizinischem Badeöl (2 TL Olivenöl in 1 Tasse warmer Milch verrühren, dann ins Badewasser) oder die cortisonfreien Elidelcreme bzw. Protopicsalbe zur Langzeitregulierung ergänzen die Therapie der Neurodermitis.

Ich weiß jetzt noch nicht, ob Sie Hautveränderungen haben, aber jucken allein ist wie eine Mini-Neurodermitis. Sie können folgendes machen: Hautpflege, Sheabutter ist gut, manchen hilft Kokosöl. Abtupfen oder Umschläge mit Schwarztee, der 20 min gezogen und abgekühlt ist (Gerbstoffe, auch Weidenrinde) lindern Juckreiz. Essigsaure Tonerde umschläge. Basische Bäder, zumindest für die Unterschenkel (Basisches Badesalz von Jentschura oder Siriderma.de - spezialisiert auf basische Hautpflege. Bei diesen Entgiftungsreaktionen ist eine Komponente von Übersäuerung beteiligt, die durch die basischen Bäder (1 Stunde) neutralisiert wird. Naturheilkundlich gibt es Weihrauchsalbe (Aureliasan) s. aureliasan.de für Neurodermitis, Calendulasalbe von Weleda, Hametumsalbe, neuerdings CBD-Creme auch in Bio-Qualität. An Mikronährstoffen: Omega 3 Fettsäuren, z.B. Algenöl Omega 3 von Norsan, natürliches Vitamin C (z.B. Mega C von feine-algen.de), Vitamin B 50, Vitamin D3 mit K2 in Kokosöl und mindestens Zink, besser Mineralien, z.B. in kolloidaler Form. Die Mikronährstoffe sind für den Zellstoffwechsel wichtig, so daß das Problem auch auf dieser Ebene überwunden werden kann.

Zu bedenken ist noch ein psychosomatischer Aspekt: wenn die Beine betroffen sind, geht es oft um das Thema, neue Wege einschlagen, Richtungswechsel, Standort wechseln usw. Wenn sich die Beine über Symptome bemerkbar machen, kann es auch lohnend sein, sich damit zu befassen, ob das gerade relevant ist. Wenn sich alte Blockaden wie Diphtherie auflösen, könnten sich hieraus neue Richtungen ergeben. Klassische Homöopathie kann hilfreich sein, das weiter zu lösen.
Lebensmittel, die bei der Neurodermitis kritisch sein können und die man für einige Wochen meiden kann, um das zu testen: Weizenmehl, teils Gluten komplett, Kuhmilch und ihre Produkte. Fleisch, besonders Schwein und Rind. Sowieso Zucker und chemische Lebensmittelzusätze. Aber in diesem Bereich sind Sie ja schon fit.

Wenn Sie Rückfragen haben, bitte ich ggf. um Geduld. Wir sind nicht den ganzen Tag am PC, sondern haben sonst ein ganz normales (Arbeits-)Leben.

Wenn Ihnen die Antwort hilfreiche Impulse gibt, bitte ich um einen positive Bewertung mittels 3 bis 5 Sternen (rechts oben) oder in Worten.

Nur mit einer solchen Bewertung erhalte ich einen Teil des von Ihnen eingezahlten Honorars zugeordnet. Danke.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Danke für die schriftliche Information. Bitte veranlassen Sie jedoch auch die die Rückzahlung des Voraus-Betrages von 37,84. Die Leistung habe ich ja nicht aufgrund Ihrer Verhinderung nicht nutzen können. Nochmals Dank für die Information.

Gern geschehen. Sie müßten zwei Zahlungen getätigt haben: eine für die Frage und dann eine für das Telefonat.

Beim Telefonat wurde schon beim meinem ersten Versuch, dieses anzunehmen angezeigt, daß der Kunde den Premium Service zurückerstattet hat. Das heißt, Sie müßten das schon veranlaßt haben und das Geld müßte bereits auf dem Weg zu Ihnen sein. Ist das richtig ?