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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 860
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
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Manuel Metzger ist jetzt online.

eine rezidivierende ebv unter copaxone(immunsupresiva-habe

Diese Antwort wurde bewertet:

eine rezidivierende ebv unter copaxone(immunsupresiva-habe MS)
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 34, copaxone,weiblich
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: ich glaube dass ich durch die symptome des EBV und der MS sogar eine Angststörung entwickelt habe
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen. Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung über:
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter:
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136,
Schweiz: 0800 820064
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Bitte beantworten sie mir die Frage !!!!! per E-Mail

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage bei JustAnswer. Es tut mir leid, dass sich bisher noch kein Experte auf Ihr Anliegen gemeldet hat. Ich persönlich bin Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und möchte Ihnen gerne meine Hilfe anbieten. Um Ihre Situation besser einschätzen zu können hätte ich noch einige Fragen:

  • Welche Beschwerden haben Sie genau, die Sie an EBV denken lassen?
  • Wie lange haben Sie schon MS und welche Beschwerden haben Sie durch diese Erkrankung?
  • Waren Sie wegen der akuten Beschwerden schon bei Ihrem Arzt?

Was ich schon mal sagen kann, ist das Glatirameracetat (Copaxone) an sich keine starke immunsupprimierende oder -modulierende Wirkung hat. Nehmen Sie noch andere Medikamente?

Wenn es um eine erste Einschätzung Ihrer Beschwerden geht stehe ich gern zur Verfügung. Lassen Sie mich einfach wissen, wie ich Ihnen helfen kann.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Metzger,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Ich sende Ihnen aktuelle Blutwerte :Leuko :11.47G/l,(3,5-9,8) , neutr.Granulozyten 85,7%(40-75); Mono 3,1 % (4-11); Lymph 10,8%(18.-48); Eos 0,1(1-8) ; Bas 0.3 (0-1).
crp<0,5 ebv vca igg eia>750 ebv vca igm eia<10 ebv early ag igg eia: 122 ebv ebna igg eia>600.
Beschwerden akut: schwere Erschöpfung aber nicht durchgehend, Muskelschwäche und Gliederschmerzen, Hitzewallungen, Verspannungen im Nacken mit Benommenheit aber nicht durchgehend ,Angstzustände, Spannungskopfschmerzen, kein Fiber, Kribbeln im linken Arm und Bein.
Meine MS wurde vor 3 Jahren diagnostiziert, weil ich damals akut am linken- Arm und Bein motorische Ausfälle hatte.Nach einer Kortisonstoßtherapie war meine Motorik wieder hergestellt und ich ging darauf hin arbeiten. Eine Schubförmige MS wurde diagnostiziert.
Ich wurde als erstes auf Interferon eingestellt, den ich aber nicht vertragen habe. Daraufhin wurde ich auf Copaxone umgestellt. Copaxone spritze ich seit 2 Jahren, ohne Pause(bis jetzt als die Beschwerden aufgetreten sind).Ich bin 33 Jahre alt und hatte bzgl. der MS keine Beschwerden mehr(das MRT zeigt keine neue Entzündungsherde mehr.
Aus Angst und auf Grund der Beschwerden habe ich das Copaxone vor vier Wochen abgesetzt.
Inzwischen geht es mir besser(erst nächste Woche folgt das neue Blutbild)
Meine wesentliche frage ist es, ob ich das Copaxone wieder spritzen kann/muss/darf aufgrund der niedrigen Lymphozyten Zahl ?
Ich möchte wieder spritzen, da mir Copaxone bisher geholfen hat, aber ich möchte keine erneute Reaktivierung des EBV und auch kein verändertes BB.(groß),
Ich wäre sehr dankbar für eine hilfreiche Antwort, oder für eine entsprechende Adresse eines Spezialisten auf diesem Gebiet(Neuroimmunologie?) in meiner Nähe.
Wohnhaft in ***** in der Pfalz. Nehme keine weiteren Medikamente ein, außer Vitamin D, und Nahrungsergänzungsmittel(Vitamine und Mineralien auf pflanzlicher Basis)
Herzlichen Dank und freundliche Grüße,
*****

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die zusätzlichen Informationen. Eine MS ist an sich schon eine sehr belastende Diagnose und Krankheit, die einem schwer zu schaffen machen kann. Ich freue mich, dass Sie mit den Medikamenten den Verlauf der Erkrankung aufhalten konnten. Es tut mir aber sehr leid, dass Sie solche belastenden Nebenwirkungen haben.

Ich fasse mal zusammen, ob ich alles richtig verstanden habe.

  • Vor drei Jahren akut motorische Ausfälle am linken Arm und Bein. Diagnose MS, Kortisonstoßtherapie, darunter Besserung der Beschwerden. Einstellung auf Interferon damit Therapie für einige Monate, dann aber wegen der Nebenwirkungen abgebrochen. Umstellung auf Glatirameracetat (Copaxone) und damit gute Ergebnisse in den letzten beiden Jahren.
  • In den letzten Wochen (wie lange genau?) zunehmend Beschwerden: schwere Erschöpfung, Muskelschwäche und Gliederschmerzen, Hitzewallungen, Verspannungen im Nacken, Benommenheit, Angstzustände, Kribbeln im linken Arm und Bein.
  • Absetzen des Glatirameracetats (Copaxone) seit 4 Wochen bei Verdacht auf Nebenwirkungen. Wurde diese Absetzung von Ihrem behandelnden Arzt empfohlen?

Noch eine kurze Bewertung Ihrer Blutwerte: Es zeigt sich eine leichte Leukozytose und leicht erhöhte neutrophile Granulozyten, vereinbar mit einem leichten Infekt. Die Lymphozyten sind eher niedrig (bei einer EBV-Infektion wären diese typischerweise stark erhöht), Eosinophile und Basophile im Normbereich. Das CRP ist nicht erhöht, es spricht aus diesen Werten nichts für einen schwereren bakteriellen Infekt. Die EBV-Serologie wäre mit einer in der Vergangenheit durchgemachten EBV-Infektion vereinbar. Bei einer Reaktivierung wäre typischerweise das IgM wieder positiv (bei Ihnen nicht der Fall). Um eine Reaktivierung zu beweisen müsste man auch das Virus selbst bei Ihnen nachweisen.

Typische Beschwerden bei einer EBV-Infektion (akut oder Reaktivierung) wären:

  • Starke Halsschmerzen
  • Starke Mandelschwellung mit weißlich-grauem Belag
  • Starke Lymphknotenschwellungen am Hals
  • Leber- und Milzschwellung
  • Hohes Fieber

Sind Ihnen solche Symptome aufgefallen?

Wer hat die EBV-Reaktivierung bei Ihnen diagnostiziert? Gibt es noch ein anderes Blutbild? Eigentlich macht Glatirameracetat (Copaxone) nur sehr selten Blutbildveränderungen und wenn dann meist Veränderungen an den Leukozyten. Das konnte ich jetzt in Ihrem Blutbild nicht feststellen.

Ich schreibe Ihnen gleich noch einige Tipps, wie Sie geeignete Spezialisten in Ihrer Nähe finden können.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Hier noch einige Informationen, wie Sie einen Spezialisten in Ihrer Nähe finden können:

Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz bietet eine Arztsuche in Ihrer Region an. Hier ist der direkte Link: https://www.kv-rlp.de/patienten/arztfinder/

Für Ihre Beschwerden wäre ein Neurologe der richtige Ansprechpartner. In Ihrer Nähe wird mir zum Beispiel dieser Kollege angezeigt:

https://www.kv-rlp.de/patienten/arztfinder/visitenkarte/docid/2df235f70*****************2dc5a36cedc4b59*****************dd318b/arzt/scharwatz/

Ich hoffe, diese Tipps helfen Ihnen, einen guten Ansprechpartner für Ihre Situation in Ihrer Nähe zu finden.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr.Metzger,
ich hatte diese Beschwerden ca. 3 Wochen lang.(schwere Erschöpfung, Muskelschwäche,Gliederschmerzen, Verspannungen im Nacken, u.s. weiter...).
Der Neurologe sagte ich soll Copaxone für ca.2 bis 3 Wochen absetzen(es könnte sein dass, das EBV sich reaktiviert hatte)aber danach wieder spritzen. Aus lauter Angst tat ich das nicht . Ich habe kein anderes BB.
Die erneute Blutentnahme soll jetzt am Montag erfolgen.
Ich hatte keine Halsschmerzen, keine Mandelschwellung, keine starke Lymphknotenschwellung am Hals, keine Leber- u. Milzschwellung und kein hohes Fieber.
Herzliche Grüße
******

Sind die Beschwerden mittlerweile wieder abgeklungen?

Sehr geehrte Fragestellerin,

jetzt habe ich gar nichts mehr von Ihnen gehört. Hat Ihnen meine Beratung geholfen? Dann freue ich mich über eine freundliche Bewertung. Nur in diesem Fall wird mir ein Teil Ihres angezahlten Betrags als Honorar ausgezahlt. Für Sie entstehen keine weiteren Kosten. Sind noch Fragen zum Thema offen? Dann können Sie hier gerne auch nach Bewertung der Antwort ohne zusätzliche Kosten weiterfragen. Lassen Sie mich wissen, wie ich Ihnen am besten helfen kann!

Liebe Grüße,

Dr. med. M. Metzger

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 860
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Manuel Metzger und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.