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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 922
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
105603447
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Manuel Metzger ist jetzt online.

Ich hatte Verdacht auf Borreliose mit folgendem Blutbefund

Diese Antwort wurde bewertet:

ich hatte Verdacht auf Borreliose mit folgendem Blutbefund

Borrelien igM-AK(EIA) 60.34 RE/ml

Borrelien igG-AK(EIA) 4.85 RE/ml

Borrel.lgM-Blot negativ

Was bedeutet das? Vielen Dank ***** *****

Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank für Ihre Anfrage bei JustAnswer. Ich bin Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und werde Ihnen helfen. Bei Kindern und Jugendlichen ist eine serologische Untersuchung auf Borrelien gar nicht so selten, daher bin ich mit der Interpretation der Ergebnisse gut vertraut.
Zunächst einmal ist es sehr wichtig zu wissen, aus welchem Grund genau die Untersuchung bei Ihnen durchgeführt wurde. Welche Beschwerden haben Ihren Arzt zu dieser Untersuchung veranlasst? Hat Ihr Arzt noch andere Laborwerte erhoben? Ist ein Gespräch zur Befundbesprechung geplant?
Liebe Grüße,
Dr. med. M. Metzger
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Ihre Antwort:

Lieber Herr Dr. Metzger,

vielen Dank für Ihre Antwort. Ich war auf einer Wiese neben einem Holzschuppen, als ich einen Stich bei meinem Knöchel spürte. Tage später hatte ich eine schlimme Rötung und Schmerzen. Komischerweise war eine Rötung auch auf der gegenüberliegenden Seite des Knöchels. Also Innen-und Außenseite, obwohl man nur an einer Seite einen Stich sehen konnte. Wenn es relevant ist, habe ich auch Bilder dazu. Ich hatte zwei Wochen Antibiotika und Cortison und seitdem wurden keine weiteren Untersuchungen gemacht. Liebe Grüße, ******

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Sehr geehrte Fragestellerin,
ich antworte Ihnen mal lieber hier und lasse Ihre andere Frage schließen. Wir können hier schreiben, bis Sie mit meiner Antwort zufrieden sind. Ich kann Ihre Sorgen wegen des Stichs gut verstehen. Besonders, wenn noch weitere Symptome auftreten macht man sich schon Gedanken. Wenn Sie Bilder von der Hautrötung haben, können Sie mir diese gerne hier zukommen lassen. Bitte beachten Sie dabei, dass JustAnswer ein öffentliches Forum ist, die Beiträge werden vom Betreiber veröffentlicht und sind über Suchmaschinen auch im Internet auffindbar. Schicken Sie also bitte keine Bilder auf denen Sie persönlich erkennbar sind. So bleibt Ihre Privatsphäre gewahrt. Welches Antibiotikum haben Sie erhalten?
Liebe Grüße,
Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Lieber Herr Dr. Metzger,
vielen Dank ***** *****ür diese wichtige Information bezüglich der Veröffentlichung. Ich war zu voreilig mit den Fotos, denn sie sind jetzt nicht auffindbar. Antibiotika waren damals Doxycyclin. Was wäre ihrer Meinung nach der nächste Schritt? Und, sagt dieser Befund bereits aus das ich Borreliose habe?
Besten Dank und liebe Grüße!
Sehr geehrte Fragestellerin,
ganz im Gegenteil: die Blutuntersuchung hat ein negatives Ergebnis ergeben. Dafür ist der (Western-)Blot als genaueste Untersuchung entscheidend. Die leichte IgM-Erhöhung im Immuno-Assay (EIA) ist unspezifisch und spricht nicht für eine Borreliose.
Für die Interpretation sind aber noch andere Faktoren entscheidend:
100%ige Aussagen kann die serologische Untersuchung allerdings nicht leisten. Das heißt, es gibt Fälle in denen erkrankte Personen eine negative Blutuntersuchung haben und anders herum genauso. Welche Informationen haben Sie denn von Ihrem behandelnden Arzt bereits dazu erhalten?
Liebe Grüße,
Dr. med. M. Metzger
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Lieber Herr Dr. Metzger,ich wollte mich vorab schon beraten lassen, weshalb ich noch keine Informationen habe. Der Arzttermin steht somit noch aus. Liebe Grüße!
Ok, dann sieht es aus meiner Sicht sehr gut aus. Ihr Arzt hat Ihnen sicher das Antibiotikum verschrieben, weil der Ausschlag am Knöchel nach Erythema migrans aussah. Die 14-tägige Behandlung mit Doxycyclin ist sehr wirksam und entspricht den aktuellen Empfehlungen. Wie es aussieht hat die Behandlung verhindert, dass die Borrelien sich bei Ihnen ausbreiten konnten. Ihr Immunsystem zeigt keine Spuren einer Infektion. Das kann oft bei frühzeitiger Behandlung erreicht werden. Ich will allerdings in der Interpretation nicht Ihrem behandelnden Arzt vorgreifen. Er wird die Befunde sicher noch ausführlich mit Ihnen besprechen und verfügt vielleicht über Informationen, die mir nicht vorliegen. Auf den ersten Blick sieht aber alles sehr beruhigend aus. Ich hoffe diese Einschätzung hilft Ihnen bis zu Ihrem Arztgespräch erst mal weiter und wünsche Ihnen alles Gute!
Liebe Grüße,
Dr. med. M. Metzger
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Manuel Metzger und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besten Dank!
Sehr gerne. Wenn es noch Fragen gibt, sagen Sie ruhig Bescheid!