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Achim Reither
Achim Reither, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 122
Erfahrung:  Facharzt
103609911
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Achim Reither ist jetzt online.

Mein Problem sind meine trockenen Augen, die ständig reiben,

Diese Antwort wurde bewertet:

mein Problem sind meine trockenen Augen, die ständig reiben, brennen, stechen, gerötet sind. Vorausgegangen sind 2 graue Star O.P.s und 2 Netzhautablösungen, letzte Netzhaut O.P. 2015, seit dieser Zeit habe sind ständig irgendwelche Iritationen am rechten Auge.Habe verschiedene Augenärzte konsultiert, Kontrolle in der Klinik Ludwigshafen, privaten Augenärzte meine Probleme geschildert. Habe seit 1/2 Jahr einen unangenehmen Druck auf meinem rechten Auge, dieses Auge braucht inzwischen 5-10 Minuten, bis es sich am Morgen öffnet. Es enthält Schleim, der sich wie Fäden aus dem Auge ziehen läßt. Das Umfeld meines Auges schmerzt inzwischen auch, CT von Nasenhöhlen brachte kein Ergebnis, Zähne wurden diesbezüglich behandelt, sind jetzt amalganfrei, Betäubungsspritzen beim Zahnarzt läßt die Fäden verstärkt auftreten.?. Für Keim im Auge wurde Kultur angelegt, half nicht wirklich. Alle Augentropfen, Salben, Gels habe ich probiert, keine brachte wirklich den Erfolg. Antibiotika und Cortison griffen nicht. Inzwischen spüre ich einen leichten Druck auch auf den linken Auge. Bin völlig ratlos.

Guten Abend,

Ihre Symptome sprechen für ein Syndrom der trockenen Augen (Siccasyndrom) Auch, wenn Sie die entsprechenden Medikamente schon versucht haben so hilft nur eine konsequente Anwendung von kortisonhaltigen Tropfen in der Anfangsphase und dann eine wieder sehr konsequente Anwendung von künstlichen Tränen wie z.B. Vidisic. Da es sich um eine chronische, also dauerhafte Erkrankung, handelt sind schnelle Ergebnisse leider nicht zu erwarten.

Ich gehe bei meiner Einschätzung davon aus, dass ein erhöhter Augeninnendruck ausgeschlossen wurde.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schuermann, ich habe in meiner Anfrage versucht, meinen jetzt schon jahrelangen Leidensweg zu schildern. Was Sie mir jetzt geantwortet haben, ist das, was ich mit dem ersten Augenarzt, den ich damals aufgesucht habe, bereits erfolglos praktiziert habe. Ich hatte erwartet, von Ihnen einen Lösungsansatz zu erhalten, der mir einen alternativen Weg aufzeigt, wie ich mein Problem lösen könnte. Da dies scheinbar nicht möglich ist, sehe ich keinen Sinn darin, weiterhin Ihren Service zu nutzen. War ein netter Versuch, aber hat mich nicht weitergebracht. Vielen Dank für Ihre Mühe.

Tut mir leid, dass meine Vorschläge schon erfolglos versucht wurden. Ich gebe die Frage zur weiteren Bearbeitung durch meine Kollegen wieder frei. Vielleicht hat noch jemand eine Idee.

Mit freundlichen Grüßen Dr. Schürmann

Liebe Patientin,

danke, ***** ***** JustAnswer nutzen.

Die Ursachen für trockene Augen sind sehr vielfältig und eine Abgrenzung von äußeren Faktoren und auslösenden Erkrankungen ist oft schwierig, Dies mussten Sie leidvoll in den letzten Jahren erfahren. Trockene Augen entstehen, wenn die Benetzungsfunktion der Augenoberfläche gestört ist. Der Tränenfilm sorgt normalerweise dafür, dass die Oberfläche des Augapfels glatt und geschmeidig bleibt, und ermöglicht das scharfe Sehen. Außerdem enthält der Tränenfilm keimtötende Substanzen und schützt so vor Infektionen. Er versorgt die durchsichtige Hornhaut auch mit Sauerstoff und Nährstoffen .Bei trockenen Augen sind diese Funktionen durch zu wenig oder eine in der Zusammensetzung veränderte Tränenflüssigkeit gestört. Die Folgen sind unter anderem rote Augen, brennende Augen und ein Fremdkörpergefühl im Auge. Hervorgerufen werden trockene Augen, wenn die Tränenproduktion vermindert ist oder der Tränenfilm verstärkt verdunstet. Häufig ermüden die Augen schnell, zum Beispiel bei der Arbeit am Bildschirm. Zudem sind sie stark lichtempfindlich. Bei trockenen Augen kann auch ein Druckgefühl im Auge entstehen. Selten bestehen Schmerzen. Paradoxerweise tränt ein trockenes Auge auch vermehrt. Durch die ständige Reizung lösen bereits geringfügige Einflüsse wie zum Beispiel ein leichter Wind Augentränen aus. Das kann dazu führen, dass man verschwommen sieht. Weitere Folgesymptome sind geschwollene Augen und Schleimabsonderung, vor allem morgens hat man verklebte Augenlider. Wenn sich die Symptome sehr hartnäckig halten und auf gängige lokale Maßnahmen sich nicht bessern, sollte nach anderen Erkrankungen (Diabetes, Hormonstörungen, Medikamentennebenwirkungen) gesucht werden, die auch Auslöser für trockene Augen und Druckgefühl sein können. Die häufigste Ursache für trockene Augen sind äußere Einflüsse (Augenoperationen, Augenlidverletzungen), ein Sicca- Syndrom nach sich ziehen können. Mit dem Alter nimmt die Tränenproduktion ab. Ältere Menschen leiden häufiger unter trockenen Augen als jüngere. Außerdem sind Frauen gefährdeter als Männer, denn das weibliche Geschlechtshormon Östrogen kann die Tränenproduktion stören. Eine Hormonersatztherapie (Hormonpflaster) erhöht deshalb das Risiko für trockene Augen. Benetzungsstörungen treten auch in Verbindung mit verschiedenen Krankheiten (Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion, Rheuma, entzündliche Gefäßerkrankungen, immunologische Erkrankungen (Sijörgen Syndrom). Bestimmte Medikamente oder ein Vitamin A- Mangel können die Tränenproduktion stören, wenn sie über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Dazu gehören Psychopharmaka, Schlafmittel, Beta-Blocker, Hormonpräparate oder Medikamente gegen Allergien. Liebe Patientin, da Sie bereits zahlreiche Therapien bekommen haben kann ich Ihnen erst einmal nur eine Strategie vorschlagen. Überprüfen Sie Ihre Medikamente, sofern Sie welche einnehmen müssen, sind Hormonpräparate dabei, dann suchen Sie zunächst Ihren Gynäkologen auf und lassen Sie den Hormonstatus Ihres Blutes überprüfen. Sollte hier kein Ergebnis kommen, lassen Sie sich von Ihrem Internisten auf Diabetes, Autoimmunerkrankungen oder Allergien untersuchen. Es gibt auch invasive Maßnahme, um die Menge der Tränenflüssigkeit zu erhöhen. Man kann beispielsweise die Tränenabflusskanälchen veröden oder sie mit Kunststoffstöpseln verschließen. Um Beschwerden zu lindern, sollten Sie auf ausreichend feuchte, frische Luft im Raum achten. (Luftbefeuchter) Augenreizungen zum Beispiel durch Tabakrauch oder reizende Kosmetik sollten Sie ebenfalls vermeiden. Viel trinken. An den Lidkanten sitzen Drüsen, die ein fetthaltiges Sekret produzieren, das die obere, ölige Schicht des Tränenfilms bildet. Wenn Sie die Lidkanten vorsichtig leicht massieren, können Sie die Funktion dieser Drüsen unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

A. Reither

Guten Tag, Sie haben meine Antwort gelesen, aber noch nicht bewertet. Falls Sie zu diesem Thema Rückfragen haben, stellen Sie diese Bitte damit ich Ihnen weiterhelfen kann. Ansonsten bitte ich Sie höflichst um eine positive Bewertung.

Mit freundlichen Grüßen

A. Reither

Achim Reither, Arzt
Kategorie: Medizin
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Erfahrung: Facharzt
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