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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 27998
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, ich leide seit Jahren unter Arthrose und hatte von

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich leide seit Jahren unter Arthrose und hatte von meiner Schmerztherapeutin die Weidenrinde als Schmerzmittel empfohlen bekommen. Leider verschwinden die Produkte nach und nach und ich bin ständig auf der Suche nach Alternativen.
Gibt es hierfür eine Erklärung?
Vielen Dank ***** ***** Mit freundlichen Grüßen, ***** *****

Guten Tag

Weidenrinde ist entzündungshemmend wirksam, aber bei Arthrose ist wenig an Entzündung vorhanden. Das mehr bei Rheuma, aber da reicht Weidenrinde nicht aus. Sie könnten als Alternative mal nach Teufelskralle schauen. Ich habe gute Erfahrungen mit Artriverlan gemacht, das Sie auch mal probieren können.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Vielen Dank für die Nachricht und Ihre Empfehlung. Leider haben Sie mir jedoch die Frage nicht beantwortet warum Weidenrinde immer mehr aus dem Verkehr gezogen wird.

Pardon: Weil die Kosten- Nutzen- Analyse immer schlechter wird. Die Wirkstoffe der Weidenrinde sind ähnlich die des Aspirins (und als ASS ist das konkurrenzlos preiswert!), die Nebenwirkungen sind es leider auch. Menschen, die auf ASS überempfindlich reagieren, müssen auch bei Weidenrinde mit starken Hautreaktionen rechnen. Eine der häufigsten Nebenwirkungen sind Nesselausschläge sowie Hautrötungen und Juckreiz. Auch Asthma, eine Entzündung der Nasenschleimhäute sowie Bronchospasmen (Atem- und Luftnot) sind möglich.

Einige Patienten berichten über Magenbeschwerden während der Einnahme von Weidenrinde-Präparaten, was aber an den in der Rinde enthaltenen Gerbstoffen liegt. Sie wirken auf die Magenschleimhaut und können Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall oder allgemeine Verdauungsprobleme verursachen.

Zusammenfassend ist dann nicht einzusehen, warum man mehr Geld für mühselig herzustellende Weidenrindenextrakte ausgeben soll, wenn man ein vergleichbares Wirkprofil preiswert durch chemisch hergestelltes ASS erreicht. Darum sehen m. E. die Firmen zunehmend davon ab, auch, wenn die Wirkstoffe nicht exakt dieselben sind.

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Was würden Sie dann aktuell gegen die Schmerzen empfehlen ausser der Teufelskralle? Asperin ist ja auf Dauer auch nicht gut.

Aktuell am ehesten Naproxen oder Celecoxib, aber beides so kurz wie möglich. Da ich Sie aber nicht kenne, müssen Sie das natürlich mit Ihren Ärzten absprechen.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.