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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 27798
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Abend. Ich leide seit 3 Wochen an einer Pharyngitis,

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend.
Ich leide seit 3 Wochen an einer Pharyngitis, und auch die Tonsillen sind mitbetroffen. Der Rachenraum und die Tonsillen sind gerötet, aber kein Eiter ist sichtbar, worauf mein HNO-Arzt erst eine Virusinfektion vermutete.
Ein Abstrich ergab dann aber folgenden Laborbericht:
Unter "Mikroskopie" ist beispielsweise bei den grampositiven Kokken der Vermerk «massenhaft» angegeben. Da ja grampositive Kokken auch bei einer normalen Mundflora vorkommen, frage ich mich, wie der daneben stehende Begriff «massenhaft» zu interpretieren ist. Gehe ich wohl richtig in der Annahme, dass hier eine Überbesiedelung bzw. pathogene Besiedelung darunter zu verstehen ist? Und verhält es sich wohl auch so bei den Begriffen «reichlich» bei den gramnegativen Stäbchen, und «wenig» bei den gramnegativen Kokken?
Unter "Kultur" steht dann bei der üblichen Rachenflora "mäßig", und dann noch dass keine Sprosspilze und keine beta-hämolysierenden Streptokokken nachgewiesen wurden.
Jedenfalls hat mein HNO-Arzt mir Antibiotika verschrieben. Beim näheren Betrachten dieses Laborberichts bin ich allerdings sehr unsicher.
Wie schätzen Sie dies ein?

Guten Abend,

Hier sieht man mal wieder, dass Abstriche auch nicht geeignet sind, endgültige die Frag ezu klären, ob Antibiose sinnvoll ist oder nicht.

"Massenhaft" ist tatsächlich ein Ausdruck für eine Übersiedelung, und auch "reichlich" ist ein bisschen viel. Dennoch muss man einen solchen Befund immer im Zusammenschau mit dem klinischen Bild sehen. In Ihrem Falle besteht eine äußerst hartnäckige Entzündung, und die wird normalerweise nicht durch Viren ausgelöst. War es dann auch keine chemisch (z. B. durch rückfließende Magensäure) induzierte Entzündung (was durch die massenhaft nachgewiesenen Bakterien anzunehmen ist), dann ist es durchaus eine sinnvolle Entscheidung, zum Antbiotikum zu greifen. Ich würde es wie verordnet nehmen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

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