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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 27798
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich hatte vor knapp einem Jahr einen schlimmen Sturz

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich hatte vor knapp einem Jahr einen schlimmen Sturz auf das Gesicht.Diagnose war SHT mit HWS-Syndrom.MRT Hals und Kopf unauffällig;

Danach 5 Monate arbeitsunfähig mit rechtsseitigem Schwindel, Schwankungen,tinnitus,Nacken-und Kopfschmerzen.Entstehung einer Angst-und Panikstörung.Einnahme von Parotexin 20 mg pro Tag. Symptomatik wurde besser.Nach über 6 Monate Einnahme, langsam ausgeschlichen mit minimale Nebenwirkungen.Nach 4 Wochen wieder stärker auftretender Schwindel und Schwankungen rechtsseitig.Starke Nackenschmerzen und Übelkeit.Nach Einnahme einer Schmerztablette bessert sich der Zustand. Ich kann das jetzt alles nicht nachvollziehen.

Mit freundlichen Grüßen ******

Guten Tag,

Das HWS Syndrom ist die Erklärung. Wahrscheinlich haben die zarten Strukturen der Halswirbelsäule beim Sturz gelitten. Wenn Sie nicht ganz entspannt sind, kommt es hier zu Irritationen durch Bedrängung der Strukturen durch die angespannte Muskulatur des Nackens. Hier helfen daher Psychopharmaka zur Entspannung oder eben Schmerzmittel zum Abschwellen.

Ich würde mich mal orthopädisch bzgl. Krankengymnastik beraten lassen und autogenes Training oder progressive Muskelentspannung nach Jacobson lernen.

Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für die Antwort. HWS ist auch meine Vermutung. Psychopharmaka möchte ich nicht mehr nehmen,da diese mich sehr runtergefahren haben.(Antriebslosigkeit, Müde, Abgeschlagenheit). Arbeite im ambulanten Pflegedienst. Physiotherapie bekomme ich jetzt wieder(MT). Eine Rehabilitation ist auch beantragt. Bin auch wieder arbeitsunfähig. Was für Möglichkeiten gibt es denn noch um den Zustand zu verbessern?Welche Untersuchungen?Mit freundlichen Grüßen

Untersuchungen werden hier nicht weiter helfen, sonst hätte man sie ja auch längst gemacht.

Die genannten Entspannungsmerhoden sind wirklich wichtig, und die Physios sollten Ihnen unbedingt Übungen für zu Hause zeigen. Die sollten Sie jeden Tag machen.

Vielleicht mögen Sie Johanniskraut versuchen, das eher aktivierend, aber auch stimmungsaufhellend wirkt.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Okay,das werde ich machen. Johanniskrauttee habe ich. Oder wäre es sinnvoller Tabletten zunehmen? Wie sieht es mit Ginkgo aus?

Tabletten, Tee ist viel zu schwach, mindestens 750 mg am Tag sind nötig.

Ginkgo ist hier nutzlos.

Ich danke ***** *****ür eine freundliche Bewertung meiner Hilfe am Sonntag und wünsche Ihnen viel Erfolg!

Fehlt noch etwas? Dann fragen Sie gern!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wie sieht es mit Wärme aus? Habe es probiert, die Symptomatik verschlimmert sich. Habe auch immer wieder so ein kribbeln in der rechten Hand. Die Symptomatik ist bei mir auch nur rechtsseitig seit dem Sturz.hat das Ohr auch damit zutun(Gleichgewichtsorgan)? Nach dem Sturz würde ja auch ein rechtsseitiger lagerungsschwindel festgestellt.diesen habe ich mit Übungen in den Griff bekommen.kann das jetzt auch wieder eine Rolle spielen? Zwischenzeit ging es mir ja ganz gut über Monate. Warum kommen die Probleme jetzt mit einen mal so krass wieder. Ich kann mir das alles nicht so richtig erklären.von den Ärzten bekomme ich auch keine vernünftigen Antworten.

Wärme ist nicht gut, wenn etwas geschwollen ist, und das Kribbeln spricht für eine Schwellung der Bandscheibe.

Den Lagerungsschwindel kann ein HNO Arzt sicher diagnostizieren. Er stoppt, wenn man sich nicht bewegt, er kann dazu gekommen sein.

Ich vermute, dass das Absetzen der Antidepressiva die Symptomatik erneut ausgelöst hat.

Ich muss nun ins Flugzeug, eine evtl. noch auftauchende Rückfrage beantworte ich gern in ca 2 Stunden.

Bitte vergessen Sie die freundliche Bewertung nicht, ohne diese ich meine Hilfe von Justanswer nicht honoriert bekomme. Danke!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Also spielt ihrer Meinung nach auch das Absetzen der Psychopharmaka eine Rolle? Mir ging es aber nach dem Absetzen ganz gut.hatte nur leichte stromschläge immer wieder im Kopf.sonst nix weiter.die jetzigen Symptome kamen später.

Bis die Psychopharmaka gar nicht mehr wirken, dauert es einige Wochen. Darum : Ja.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das ist doch jetzt nicht die reine absetzsymtomatik, oder? Ist für mich halt schwierig das einzuschätzen,weil ich ja auch Schmerzen in der HWS habe.

Nein, Sie haben ja eindeutig Zeichen einer Irritation von Nerven im HWS Bereich.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Aha, okay.mit der richtigen Therapie wird sich das auch alles wieder bessern? Oder werde ich immer mal wieder diese Probleme haben? Erholt sich die halswirbelsäule wieder?

Das kann ich nicht sagen, weil ich nicht weiß, wie Ihre HWS aussieht, und ob sie Vorschäden hatte. Aber eine nachhaltige Besserung ist zu erwarten.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.