So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Schürmann.
Dr. Schürmann
Dr. Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6106
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin mit über 30 Jahren Berufserfahrung, davon 22 Jahre in eigener Praxis. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
76282548
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr. Schürmann ist jetzt online.

Ich mache mir große Sorgen um meinen Partner

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich mache mir große Sorgen um meinen Partner;

Manchmal kriegt es so eine Art "Anfall", wo er dann wirkt wie Betrunken. Er kann sich nicht konzentrieren, torkelt (läuft gegen Türen kann nicht stehen fällt fast hin), spricht undeutlich, kann Arme und Beine nicht kontrollieren. Dies äußert sich vor allem beim Einschlafen (heftige Zuckungen von Beinen oder dem Körper). Ist auch oft sehr müde wenn er das hat.

Seine Aufmerksamkeit leidet, wenn man mit ihm spricht hat man das Gefühl das nichts ankommt. Ich kann das schwer erklären, er wirkt eben irgendwie einfach als wäre er wirklich stark betrunken.
Das Problem ist, dass er es nicht mit bekommt wenn er so ist, er weiß auch am nächsten Tag nicht mehr was passiert ist.

Als ich ihn darauf an gesprochen habe und ihm erzählt habe was vorgefallen ist, sagte er mir das es an seiner Müdigkeit liegt, das er so wird und sagte dann noch das er seit längerem regelmäßig Schlaftabletten nimmt weil er Ein - und Durchschlafschwierigkeiten hat.

Er hat die Tabletten auf meinen Wunsch hin abgesetzt weil ich mit dem Verhalten nicht gut leben konnte und dachte wenn die Symptome daher kommen, ist das Problem ja einfach zu beheben. Aber die Symptome bleiben. Erst wurden sie seltener, dachte, okay, wenn er die so lange genommen hat müssen sich die Wirkstoffe vielleicht erst komplett abbauen, aber die Symptome sind nicht weggegangen und er nimmt die Tabletten bestimmt schon seit Mai nicht mehr.

Er war auch schon beim Arzt zum Blut abnehmen, das war wohl ohne Befund. Jetzt hat ihm ein Allergologe nochmal Blut abgenommen, wieso konnte er mir nicht sagen und ein Termin beim Neurologen hat er auch schon.
Angeblich hat man auch schon ein MRT machen lassen aber das hat er mir während eines solchen "Anfalls" gesagt, von daher bin ich mir nicht sicher was da passiert ist.

Ich hab schon mal überlegt ob es ein psychisches Problem ist wegen Stress und das der Körper ab einem bestimmten Punkt sagt ich kann nicht mehr und in eine Art Notlauf geht, wie der sprichwörtliche Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt. Es war eine ganze Zeit lang recht ruhig um dieses Verhalten aber jetzt wird es eben wieder häufiger und sogar häufiger als ich dachte. Wir wohnen nicht zusammen, sehen uns also nicht jeden Tag.

Ich habe Angst das es was ernstes ist und fühle mich Hilflos weil ich nicht weiß wie ihm helfen kann und weil ich das Gefühl habe das die Untersuchungen ist leere laufen.

Ich hoffe das Sie mir in irgendeiner Art und Weise helfen können.

Guten Tag und willkommen auf JA.

Es ist sehr wichtig, dass schon einen Untersuchungstermin beim Neurologen vorgesehen ist. Eine mögliche Ursache könnten eine Epilepsie sein. Die Symptome sind nicht typisch, eine Möglichkeit wäre es dennoch.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Der Neurologentermin steht, wir dachte auch eigentlich das er diese Woche gewesen wäre war dann aber doch nur Blutabnahme vom Allergologen. haben Sie eine Idee wieso der Allergologe Blutabgenommen hat wenn man davon ausgeht einen Neurologen Termin zu haben ?

Danke für Ihre Rückmeldung

Offen gestanden habe ich keine Idee wonach der Allergologe mit der Blutabnahme im Hinblick auf das Beschwerdebild gesucht haben könnte. Entscheidend wird der Neurologentermin sein.

Wenn Sie weitere Zusatzinformationen benötigen, stehe ich Ihnen jederzeit ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Ich möchte Sie bitten eine positive Bewertung mit BEWERTUNGSSTERNEN ( 3-5 Sterne) abzugeben, damit meine Bemühungen entlohnt werden. Vielen Dank ***** ***** Gute! Ihr Dr.Schürmann

Sie hätten-wie angeboten- gerne weiter fragen können, bis Sie alle Informationen haben. Eine negative Bewertung ist nicht im Sinne dieses Reglements , aber scheinbar einfacher für Sie. Schade...

Dr. Schürmann und 2 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Im Prinzip, haben Sie nur das gesagt was ich schon wusste, das ein Neurologentermin zwingend erforderlich ist. Ich hätte mir gewünscht noch weitere Mögliche Ursachen für das Verhalten zu erfahren.
Wir hatten gestern Abend, nach meiner Bewertung, noch ein Gespräch wo er sagte das er ebenfalls befürchtet, das es von der Psyche kommt. Er fängt wohl auch an Schlaf zu wandeln. Werden jetzt gemeinsam autogenes Training versuchen um ihm ein bissschen die Sorgen zu nehmen und damit das Verhalten vllt zu verschlimmern, bis der Neurologentermin ist und wir vllt mehr infos haben. Eine negative Bewertung war nicht meine Absicht, ich war gestern im affekt vllt ein bisschen voreilig, ich werde sehen ob ich es Rückgängig machen kann, befürchte aber nicht :-(
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
vllt haben sie ja doch noch Tipps und empfehlungen wie wir, bis zu einer genauen Diagnose und Therapie mit dem Verhalten um gehen können?

Sie konnten die Bewertung ändern, vielen Dank dafür!

Ich halte nach wie vor eine Form einer Epilepsie für die wahrscheinlichste Diagnose. Die Abgrenzung von so genannten psychogenen Anfällen fällt oft schwer. Ein EEG klärt häufig die Situation. Es wäre ideal, wenn sie in der Zeit bis zum Neurologen Termin zusammen leben könnten, damit Sie eine Chance haben einen der artigen Zustand zu beobachten und dem Neurologen dann auch zu beschreiben .

Autogenes Training kann zur allgemeinen Entspannung eine sinnvolle Erstmassnahme in der Wartezeit darstellen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen in dieser schwierigen Situation einige nützliche Anregungen geben und wünsche Ihnen alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Zusammen wohnen funktionier leider im moment nicht, aber ich habe derartige Verhalten ja schon häufiger mitbekommen. Zu dem Neurologentermin werde ich wohl nicht mit gehen weil ich davon ausgehe, da wir nicht verheiratet sind, das ich eh nicht mit rein darf.
Epilepsie klingt so hart, werde mich damit aber nochmal gebauer Auseinander setzten, wie sieht es mit niedrigem Blutdruck aus kann das auch solche Auswirkungen aufweisen?
Und macht ein EEG nicht danb sinn wenn er so einen Anfall hat ? Wie steht es mit der Überlgung in ein schlaflabor zu gehen, grade in Bezug auf den Schlafmangel?

Ich würde es schon für sinnvoll halten, wenn Sie Ihren Partner zum Neurologen begleiten würden. Sie können dann vor Ort gemeinsam mit dem Arzt entscheiden, ob Ihre Anwesenheit im Sprechzimmer erwünscht und möglich ist. Ich hielte dies für sehr nützlich.

Die Epilepsie ist nur eine Möglichkeit und sehr typisch ist dies Symptomatik auch nicht. Niedriger Blutdruck würde zu Symptomen nur bei Lagewechsel und im Stehen führen. Probleme gibt es aber doch auch im Liegen. Ich halte den Blutdruck daher für eine weniger wahrscheinliche Ursache.

Eine weiter Möglichkeit könnte in einer Durchblutungsstörung im Hirnstamm/Kleinhirn bestehen. Hier würde ein Angio MR weiterhelfen.Ein Schlaflabor würde vor allem bei ungewolltem Einschlafen tagsüber und Schnarchen weiterführen.

Ein EEG ist auch ausserhalb eines Anfalls aussagefähig. Während eines Anfalls ist die Aussagekraft noch höher, aber nicht immer realisierbar.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
ich habe das schon mal angesprochen mit dem zum Arzt begleiten, und er schüttelte direkt mit dem Kopf, weil er auch der Meinung ist das das nicht klappt. Aber vllt spreche ich das einfach nochmal in Ruhe an wenn der Termin kurz bevor steht, ob ich zumindest begleiten darf und dann kann man ja fragen ob ich zumindest für eine kurze Schilderung oder so, mal sehen.
Das "betrunkene" Verhalten äußert sich hauptsächlich im wachen Stadium allerdings schläft er, wenn er das hat deutlich unruhiger. Er ist wesentlich aktiver im Schlaf als wenn er den nicht hat.
Davon abgesehen macht es doch auch Sinn in ein Schlaflabor zu gehen um zu prüfen was das Hirn Nachts so macht, gerade auch im Hinblick auf das Schlafwandeln oder ?Niedrigen Blutdruck habe ich selber manchmal von daher hab ich da jetzt auch nicht so großes Augenmerk drauf gelegt.
Was genau ist den ein Angio MR?
EEG macht in meinen Augen Sinn, würde ja im Schlaflabor mitgemacht werden, sollte er sich dazu entscheiden da mal einen Termin zu machen.
Ich denke das er das aber auch nochmal mit dem Neurologen absprechen wird. Er (oder ich, wenn ich mit darf) sollten ihm ja schon sagen das er anfängt zu wandeln wenn es ihm nicht gut geht.
Leider dauert der Termin noch eine Weile. Zwei Wochen minimum. Die Blutprobe muss wohl erst noch ausgewertet werden und dann ist mein Freund auch nächste Woche erst mal im Urlaub.

Ich würde versuchen zu sagen, dass Sie ihn zur Arztpraxis, also bis ins Wartezimmer begleiten. Dann kann man ja weiter sehen.

Das Schlaflabor ist je mehr wir uns über die Problematik austauschen sicher sinnvoll. Insbesondere auch im Hinblick auf das EEG.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Er hatte da auch schon mal drüber nach gedacht, ist ja schon bemüht das es sich ändert jetzt wo er weiß das was nicht stimmt. Problem ist halt wirklich das er sich, je länger es dauert und je öfter er gehört hat das es an dem was untersucht wurde, nicht liegt, immer verrückter macht und ich das gefühl habe das es da durch schlimmer wird.Neurologe werde ich, wie gesagt mal ansprechen wenn es so weit ist. Wie sie sagen, zumindest mit hinfahren und sonst im wartezimmer warten.