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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 27798
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Tag, Mein Vater leidet an der Krankheit COPD. Nun ist

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
Mein Vater leidet an der Krankheit COPD.
Nun ist er im Krankenhaus behandelt worden, mit der sogenannten Ventil Therapie ihm wurden 4 Ventile eingesetzt. In der Nacht ist er dann zusammen gebrochen weil er keine Luft mehr bekommen hat. Daraufhin entnahmen sie ihm 2 Ventile um zu sehen ob es mit 2 besser klappt. Leider funktionierte das auch nicht nun entfernten sie ihm auch die anderen 2 Ventile, jetzt haben sie ein Loch in der Lunge entdeckt was jetzt erstmal heilen soll bevor sie nächste Schritte einleiten.
Nun habe ich gelesen das es sein kann, dass der Körper die Ventile anfangs nicht immer verträgt aber nach ein paar Wochen schon.
Kann es sein das man die Ventile länger hätte drin behalten sollen um zu schauen wie der Körper/Lunge reagiert?
Und kennen sie eventuell noch eine Methode die meinem Vater helfen könnte?
Gruß
Michael

Guten Abend,

Nein, wenn es Ihrem Vater so schlecht ging, hätte man keineswegs die Ventile drin lassen dürfen! Das hätte Ihr Vater evtl. nicht überlebt. Ich frage mich gerade, ob die Ventile nicht fachgerecht eingesetzt wurden; die Entdeckung des "Loches" in der Lunge lässt mich fragen, was da eigentlich passiert ist.

Ventile sind auch nicht für jeden Patienten geeignet. Bei Rauchern oder Patienten mit Infektionen oder reichlicher Schleimbildung sind sie kontraindiziert, weil sie da nicht richtig funktionieren können.

Man kann überblähte Anteile auch operativ entfernen oder Coils, kleine Spiralen, einsetzen. Vielleicht sollte man, wenn das mit den Ventilen nicht geklappt hat, solche Eingriffe nur in einer großen, erfahrenen Klinik planen.

Was für Ihren Vater das Beste ist, kann man aus der Ferne natürlich nicht sagen. Das Wichtigste sind Nichtrauchen und eine intensive Therapie mit Bronchialsprays. Die Ärzte sollten auch überprüfen, ob er die Sprays richtig anwendet, da werden viele Fehler gemacht, und dann wundert man sich, dass sie nicht helfen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihrem Vater das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Guten Tag,
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Einpaar Fragen habe ich allerdings noch.Das mit dem Loch in der Lunge kommt mir auch etwas komisch vor, weil vor der ersten OP nie ein Wort von einem Loch die Rede war. Jetzt nach dem dritten Eingriff (Entfernung der Ventile) behauptet man das dass Loch von Anfang an da gewesen wäre aber durch die Eingriffe habe es sich leicht vergrößert und entzündet. Man müsste jetzt erstmal abwarten bis das Loch verheilt wäre um dann die nächsten Schritte zu planen / einzuleiten.Die von Ihnen vorgeschlagenen Methoden (überblähte Anteile entfernen und Spiralen einsetzen) sind diese Eingriffe kombinierbar?
Und kennen Sie zufällig ein Krankenhaus im Raum München das auf solche Eingriffe spezialisiert ist?Ansonsten nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe.
Sie bekommen von mir auf jedenfall eine gute Bewertung.
(kann ich sie nach der Bewertung weiterhin kontaktieren falls noch Fragen auftauchen?)Mit freundlichen Grüßen
Michael

Leider praktiziere ich in NRW, aber in der Uniklinik müsste man diese Methoden beherrschen. Nach meinem Verständnis muss man die Ventile erst heraus nehmen und nach Abheilen die Coils setzen

Ja, Auch nach Bewertung erreichen Sie mich hier noch, bei umfangreichen Nachfragen würde ich Ihnen dann ein Zusatzangebot schicken.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.