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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2279
Erfahrung:  Arzt f. Orthopädie, 36 J. Praxis; Unfallchir., Sportmed.,
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

Meine Mutter ist vor 3 Wochen an der HWS operiert worden.

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Mutter ist vor 3 Wochen an der HWS operiert worden. Ihr wurden 3 Bandscheiben gegen Prothesen getauscht. Am 5. Tag nach OP kam sie in die AHB. Dort ging alles drunter und drüber, da sie vor Schmerzen schrie. Ihr wurden Opiate verordnet der Gruppe 3, die sie jedoch leider nicht schmerzfrei machten, jedoch wackelig und benommen. Nachts war kein Arzt zugegen, der gegen die wahnsinnigen Schmerzen helfen konnte. Eine Therapie war gar nicht möglich. Sie hat das Gefühl, dass der rechte Arm brennt und die Finger spannen und platzen auf, aber nur das Gefühl. Daraufhin suchte ich eine Schmerzklinik. Jedoch alle vor Pfingsten besetzt. Trotzdem fuhr ich sie einfach in eine Klinik mit Schmerzstation nach Bad Bergzabern. Es gab kein Bett. Jetzt liegt sie seit Donnerstag dort in der Chirurgie, wird auch mit Opiaten behandelt, die fast nicht helfen gegen die Schmerzen. Sie kann wenig schlafen und hat furchtbar Angst, dass das der Rest ihres Lebens war und niemand ihr mehr helfen kann. Es wurde geröngt. Der Chirurg sagte, dass ihre Wirbel instabil sei und sie wahrscheinlich noch einmal operiert werden müsste. Was könnten wir tun?

Vielen Dank für die Nutzung von Justanswer. Ich bin Orthopäde und helfe Ihnen gerne weiter.

Es ist schon sehr ungewöhnlich, dass gleich 3 Bandscheiben durch Endoprothesen ersetzt wurden. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Instabilität der Halswirbelsäule. Als Lösung würde sich eine Versteifung der betroffenen Segmente anbieten, was also einer erneuten OP gleich käme. Da die OP jedoch noch nicht sehr lange vorbei ist, könnte es sich jedoch auch noch um Wundschmerzen und eine Schwellung oder Entzündung handeln. Daher sollte zunächst die HWS in einer Halskrause ruhiggestellt werden und es sollten weiter Antiphlogistika wie Ibuprofen, 3x400 mg sowie Morphinderivate gegeben werden unter neurologischer Kontrolle des Befundes. Bei Verschlimerung und Eintreten von Lähmungen im Arm müsste ggf. sofort operiert werden. Ich wünsche ihr gute Besserung. Über eine positive Bewertung mit 3-5 Sternen würde ich mich freuen. Mit freundlichem Gruß, Dr. Nowak

Bei Bedarf helfe ich gerne weiter und antworte nochmals.

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