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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 27592
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Abend, einer Vorsorgeuntersuchung habe ich durch

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung habe ich durch meinen HNO-Arzt auch meinen NSE - Wert bestimmen lassen. Dieser war erhöht (20 - laut Labor eine „Grauzone“, der Grenzwert liegt -laut Labor- bei 16). Ich muss hinzufügen, dass ich seit Jahren unter einer chronischen Bronchitis leide, habe nie selber geraucht , war aber im Elternhaus durch meinen rauchenden Vater dem Qualm ausgesetzt. Das nachfolgende CT vor 7 Wochen war zum Glück ohne Befund. Mit meiner Bronchitis bin ich auch in lungenärztlicher Behandlung ( 2013 wurden auf Anraten des Arztes zur Kontrolle eine Spiegelung der Bronchien und ein CT durchgeführt und 2015 wollte ich noch einmal eine Spiegelung. Ich hatte und habe gelegentlich Blut im Sputum (Sputumproben auch ohne Befund) und wollte sicher gehen. -Soll ich diesen NSE-Wert noch einmal überprüfen lassen und was mache ich, wenn er wieder erhöht ist oder sogar steigt? Alle Untersuchungen waren in Ordnung, es wurde auch ein Ultraschall der Schilddrüse, Bauchorgane und Nieren durchgeführt. Ich würde gern zur Ruhe kommen. - Über einen Rat wäre ich dankbar.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
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Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
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Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Sie können auch gern erst einmal schreiben. Danke!

Guten Abend,

Ich würde den Wert nicht kontrollieren lassen. Ich schreibe später mehr dazu.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Danke, ***** ***** gespannt!

Danke, ***** ***** zunächst noch einmal weg.

Das Problem an diesen "Tumormarkern" ist, dass sie gar nicht für die Erstdiagnsoe einer Krebserkrankung dienlich sind, weil es zu viele grenzwertige oder gar falsch positive Ergebnisse gibt Darum sollte man sie NUR als Verlaufskontrolle nach Krebserkrankung einsetzen, weil ein Wiederanstieg nach Therapie Zeichen für ein Rezidiv sein kann. Es ist erstaunlich,dass der HNO- Arzt sich überhaupt darauf eingelassen hat.

Ich rate darum davon ab, weil dieser Wert zu unspezifisch ist (erst recht, wenn schon spezifischere Untersuchungen wie ein CT vorliegen), aber auch, weil wir wissen, dass jede neue Untersuchung, die nicht ganz perfekt ist, Krebsangst noch beflügelt. Wer darunter leidet, sollte daher so wenig Untersuchungen wie möglich machen, schon gar keine, die gar nicht leitliniengerecht sind.

Gern können wir telefonieren!

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Der HNO - Arzt behandelt ganzheitlich und hatte gar keine Vorbehalte, aber mein Lungenarzt hätte so etwas nie gemacht. Das CT hat mich beruhigt, aber dennoch steht da noch der erhöhte Wert. Zwei letzte Fragen: Kann auch die chronische Bronchitis im Laufe der Jahre dazu führen? Die Marker wurden automatisch mitbestimmt, als ich 2013 auf Veranlassung des Arztes untersucht wurde, und sie waren nicht erhöht. Ich habe jetzt im Kopf: Was wäre, wenn sich der Wert weiter erhöht? Reicht ein CT aus, um jetzt endgültige Entwarnung zu geben?

Werden bei der Blutentnahme (zu stark gezogen, zu kleine Nadel) oder bei der Untersuchung die roten Blutkörperchen zerstört, kann es zur Freisetzung von Enolase kommen. was zu hohe Werte zur Folge hat. Liegt das Zeitintervall zwischen Blutabnahme und Zentrifugation des Blutes über 60 Minuten, ist der Wert unbrauchbar, zwischen 30 und 60 Minuten zweifelhaft. Dieser Wert ist irrelevant, da Ihre Untersuchungen ok sind! Das CT reicht aus. Füttern Sie nicht Ihre Angst durch eine neue, sinnlose Untersuchung.

Die chronische Bronchitis erhöht den Wert nicht.

Falls Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie bitte mein Telefonangebot an. Danke!

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Vielen Dank!

Sehr gern geschehen! Ich wünsche Ihnen nochmal alles Gute und danke für eine freundliche Bewertung meiner abendlichen Hilfe.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.