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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 22207
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Dr, die Lebensgefährtin meines Sohnes ist

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Dr, die Lebensgefährtin meines Sohnes ist in 8 Wochen schwanger.
Die zwei wohnen auf Mallorca. Allerdings , sie nimmt schon jahrelang Psychopharmaka ( bevor sich die zwei vor 4 Jahren kennengelernt haben hat sie die schon eingenommen, weil sie Depressionen aus der noch Schulzeit hat).
Sie ist im Jahr 1989 geboren und wird gerne das Kind haben wollen. Mein Sohn wird sich auch freuen. Es gibt „aber“:
die meine FAST SCHWIEGERTOCHTER nimmt die Psychopharmaka::
morgens citalopram 40 mg und Abends opipramol 20 mg.
nur in tiefen Punkt ist, vermisst ihre Eltern und Großeltern hier in Deutschland, hat Angst und wird am liebsten wieder nach Deutschland , wegen der ärztlichen Versorgung kommen, will versuchen meinen Sohn / Ihren Partner dazu zu überreden.
Sie sagt, dass sie OHNE DIE TABLETTEN
nicht zu recht kommt....., hat Stimmungsschwankungen , usw.,
Jetzt ist sie schwanger und nimmt die Tabletten weiter.
Wir haben es gelesen, dass die Tabletten eine Behinderung des Kinders verursachen können.
Wir haben schon bei meinem anderen Sohn Kind, der auch eine Tochter hat, die mit einer Gaumenspalte geboren ist, weil die Schwiegertochter in 3 Monat auch irgendwelche Medikamente geschluckt hat.
Deswegen entsteht jetzt zusätzliche Angst um das neue Baby.
Wie ist jetzt bei ihr mit den Psychopharmaka und Ihre Schwangerschaft?
Darf sie die Medikamente weiternehmen oder lieber in dem Fall noch auf die Schwangerschaft verzichten, wenn Sie ohne die Medikamene psychisch nicht zu recht kommt.
Wäre ihr Placebo helfen?
Sie weiß es nicht ,was sie machen soll und von nirgendwo kriegt sie dort auf Mallorca direkte Antwort. Mein Sohn arbeitet dort schon viele Jahre, sein 12.jähriger Sohn, mein Enkel, besucht dort die Deutsche Schule und sie wollen auf Msllorca bleiben. Bitte, geben Sie mir Rat für meine „Schwiegertochter „.
Darf sie :
-die Psychpharmaka, wie oben beschrieben, in der Schwangerschaft weiternehmen?
-wenn ja, was ist mit dem Stillen?
-oder wäre es besser in dem Fall aufs Kind noch zu verzichten, wenn die Schwangerschaft zu der Behinderung des Kindes führen soll?
Bitte um Rat für die JUNGE FAMILIE, damit sie sich keine Vorwürfe machen müssen.
Es ist noch nicht zu spät um richtige Entscheidung zu treffen, aber sie muss getroffen werden.
Herzliche Grüße
B.Faust

Hallo,
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer, gerne werde ich versuchen,Ihnen zu helfen.

Grundsätzlich sollte man in solchen Fällen je nach individuellem Zustand der Patientin das weitere Vorgehen erwägen. Citalopram gehört zu den Mitteln der Wahl bei pharmakologisch therapiebedürftiger Depression in der Schwangerschaft. Eine stabil eingestellte Patientin sollte daher diese Medikation unverändert fortsetzen. Wenn möglich käme eine Dosisreduzierung vor der Geburt in Frage, um spätere Anpassungsstörungen des Kindes zu verhindern, mit ernsten Schäden ist bei diesem Präparat aber nicht zu rechnen.

Bei Opipramol gibt es weniger informative Studien zu Auswirkungen in der Schwangerschaft, hier käme zur Sicherheit eine Umstellung auf besser erprobte Präparate wie Promethazin, oder Amitriptylin infrage.

In jedem Fall sollte die Schwangerschaft und Entwicklung des Kindes engmaschig überwacht werden, einen Abbruch der Schwangerschaft halte ich hier aber sicher nicht für notwendig.

Ich wünsche Ihrer Schwiegertochter alles Gute für den weiteren Verlauf.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" zur Verfügung und würde mich über eine positive Bewertung (3-5 Sterne) Ihrerseits sehr freuen.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. N. Scheufele

Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.