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Bernhard Steger
Bernhard Steger,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 144
Erfahrung:  Professor at Medical University of Innsbruck
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Bernhard Steger ist jetzt online.

Ich habe seit einigen Monaten Schluckstörungen, mal besser,

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe seit einigen Monaten Schluckstörungen, mal besser, mal schlechter, zeitweise komplett weg;

Der HNO-Arzt meinte das Lymphgewebe sei geschwollen und eine Zyste an der Mandel. Er verschrieb Amoxicillin. Davor hatte ich vom Hausarzt Penicillin.
Nach dem Penicillin war es kurzzeitig besser kam dann wieder, das Amoxicillin hatte keinen Effekt.
Es fühlt sich an wie ein Kratzen und Kitzeln im Bereich des Kehlkopfes. Ich huste sehr oft. Irgendwann kommt dann ein kleines Nahrungsteil hoch nur in der Größe von etwa 2 mm, danach ist das Kratzgefühl für eine weile weg.

Zudem hin und wieder stechen an der Seite des Brustkorbs. Abwechselnd.
Hohes Fieber seit Wochen zwischen 39-41,6 Grad welches ich inzwischen mit Ibuprofen senke.
Mir kommt oft Schleim hoch, dieser hat entweder gelbe zähe Stückchen oder ist weiß schaumig.
Einmal war Blut mit dabei frisch und hellrot, Durchmesser etwa 1 mm.
Der Arzt fragte mich ob ich Nachtschweiß hätte, nein das habe ich nicht.
Er sagte gerade heraus er wisse nicht was ich habe.
Die Schilddrüse ist in Ordnung, wurde geschallt.
Dem ging eine Mandelentzündung voraus, danach ging es wohl in die Bronchien.
Ich leide etwas unter Übelkeit aber nicht ständig. Meistens verschwindet durch das Übergeben das Fremdkörpergefühl im Hals.
Abgenommen habe ich nicht.
Hoher Hirndruck ging voraus, zu dem Zeitpunkt fingen etstmalig die Schluckstörung leicht hin und wieder an.
Die Ursache für den Hirndruck fand man nicht. Diagnose war Tumor Cerebi, also kein Tumor, kein Virus/Pilz/Bakterium. Mittlerweile ist der Hirndruck wieder normalisiert, das merke ich an den Augen, keine Sehstörung mehr.
Ich bin 29 Jahre alt und rauche seit 14 Jahren.

Meine Befürchtungen sind:

Könnte der zu hohe Hirndruck einen Teil meines Gehirns geschädigt haben sodass der Schluckvorgang nicht mehr korrekt funktioniert? Ich wurde mit Diamox und Blaupax behandelt. Mittlerweile nicht mehr.
Etwa 6 Monate her dass der zu hohe Hirndruck anfing.

Zweite Befürchtung: Lungen- oder Kehlkopfkrebs?

Ich bin momentan beruflich sehr eingespannt (und noch 2 Wochen in der Probezeit) habe zwei kleine Kinder zwischen 1 und 3 und komme deshalb schlecht zum Arzt, konnte nur abends zum Hausarzt ein paar Mal, und einmal zum HNO.

Vielen Dank für ihre Einschätzung falls das online möglich sein sollte.

Guten Tag,

Sie leiden unter einem mittlerweile gebesserten Pseudotumor cerebri, einer Hirndurckerhöhung unbekannter Ursache, die bei jüngeren Frauen auftritt und mit Übergewicht assoziiert ist. Gewichtsverlust und bestimmte Medikamente wie Azetazolamid können die Beschwerden bessern. Schön, dass es von dieser Seite her schon bergauf geht. Pseudotumor führt nicht zu einer Schädigung des Nervus glossopharyngeus, welcher bei nervenbedingten Schluckstörungen gestört funktioniert.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bemerken Sie die Schwellung ider Zysten des Rachenlymphgewebes. Solche unregelmäßigen Schwellungen können Missempfindungen im Hals verursachen, ein Hängenbleiben sehr kleiner Nahrrungspartikel und einen Hustenreiz auslösen.

Als Raucherin haben Sie einen Risikofaktor für chronische Brochitits, die Ihre Beschwerden deutlich verstärken und einen chronische Kehlkopfentzündung verursachen kann. Von daher rührt auch mit hoher Wahrscheinlichkeit das Stechen im Brustkorb, das Sie öfters bemerken.Sie schreiben, dass Sie Fieber haben, und bereits einmal Blut gehustet hätten. Blutungen des Rachenraums oder aus den Bronchien können sehr gefährlich sein. Fieber ist Zeichen einer Infektion und muss unbedingt abgeklärt werden. Es ist möglich, dass sie bereits unter einer chronischen mit akuten Schüben Bronchitis leiden. Fiebr könnte auch von wiederkehrenden Infektionen des Rachenraums mit Seitenstrangangina herrühren. Aus diesem Grund ist eine weitere ärztliche Betreuung vor Ort sehr wichtig. Man muss die Ursache des Fiebers erkennen und behandeln. Wahrscheinlich benötigen Sie eine Antibiotikakur. Eine Krebserkrankung ist in Ihrem Alter mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen.

Ich hoffe, daß ich Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen konnte. Sollten Sie noch Hilfe zu diesem Thema benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der Textbox ganz unten einfach fort.
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Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ja sie haben mir auf jeden Fall sehr gut weitergeholfen.
Der erhöhte Hirndruck war für die Ärzte (und ich war bei sehr guten die sich die größte Mühe gegeben haben und alles innerhalb weniger Stunden untersucht hatten (CT,MRT,Blut, Liquor-Untersuchung auf alles erdenklich mögliche) in der LMU München, aber eine Ursache fand man leider nicht. Der Hiendruck war recht hoch, ich glaube mich an einen Wert von 50 zu erinnern, müsste aber in den Berichten nachlesen. Ich habe eine Vermutung woher es gekommen sein könnte, das ist allerdings von medizinischer Sicht nicht als Ursache aufgeführt, ich erwähne das lediglich weil sie das als ambitionierter Arzt vielleicht interessiert. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt 2 entzündete Zähne die entfernt werden mussten, schon lange, nur leider kam ich nicht rechtzeitig dazu aufgrund der Arbeitssituation. Als diese Zähne entfernt wurden, hörte die Drucksteigerung plötzlich auf, direkt nach dem Zahnzug. Innerhalb 15 Minuten hatte ich keine Sehstörungen mehr.
Ich wiege nur 49 Kilo bei einer Größe von 1,56 m, deshalb war Übergewicht in meinem Fall auch nicht die Ursache. Kopfschmerzen hatte ich merkwürdigerweise auch nicht während des erhöhten Hirndrucks, aber massive Kopfschmerzen als man den Hirndruck verringerte (also genau andersrum als es eigentlich sein hätte sollen). Der Hirndruck ist seither wieder in der Norm, ich hatte nun nur die Sorge dass mir diese Drucksteigerung einen Teil im Gehirn beschädigt haben könnte, diese Sorge haben sie mir genommen.Ja, einen Krebs halte ich auch für unwahrscheinlich, aber sicher war ich mir dann doch nicht, weil sich der Zustand bessert und schlechtert, die Schluckstörung ist nicht immer vorhanden und ich denke bei einem Krebs wäre das Problem wahrscheinlich dauerhaft. Ich weiß als Nicht-Mediziner nicht, ob sich die Zyste verändern könnte, ob sie hin- und wieder kleiner oder auch wieder größer wird, was vielleicht erklären könnte weshalb es mal besser, mal schlechter ist.
Ich danke ***** *****ür ihre kompetente Antwort! Ich werde mich bald in Behandlung begeben die werden das hoffentlich herausfinden und in den Griff bekommen. Bisher hatte ich immer das Glück dass sich meine Ärzte sehr viel Mühe geben und alles geben um mir zu helfen. Sie brauchen sich nicht die Mühe machen zu antworten, sie haben mir schon soweit alles beantwortet. Wünsche ein schönes Wochenende.

Guten Tag,

Ich freue mich, dass ich Ihnen helfen konnte.

Eine Besserung der Symptome nach der Zahnbehandlung kann mit dem lokal verabreichten Betäubungsmittel in der Mundschleimhaut zusammenhängen.

Kopfschmerzen können sowohl bei einem Anstieg als auch bei einem Abfall des Hirndrucks auftreten. jede Änderung macht Beschwerden.

Eine Mandelzyste könne sich natürlich verändern, sie sollte aber im allerhäufigsten Fall über Zeit zurückgehen.

Bitte akzeptieren Sie freundlicherweise durch Mausklick meine Antwort, damit ich für meine Leistung entlohnt werden kann.
Vielen Dank ***** ***** Grüße,

Dr. B Steger

Bernhard Steger und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
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Vielen Dank!