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Bernhard Steger
Bernhard Steger,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 63
Erfahrung:  Professor at Medical University of Innsbruck
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Bernhard Steger ist jetzt online.

Welche Möglichkeiten bestehen die Krankheit

Diese Antwort wurde bewertet:

Welche Möglichkeiten bestehen die Krankheit Trigeminusneuralgie;

(außer mit Medikamenten) zu behandeln und welche Kosten in welcher Höhe sind zu erwarten? Es liegt keine Krankenversicherung des Patienten vor.

Bei einer Trigeminusneuralgie kommt es zu neuropathischen Schmerzen im Versorgungsgebiet der sensiblen Äste des Nervus trigeminus, der 5. Hirnnerv. Patienten mit dieser Diagnose leiden unter teils massiven, plötzlichen, schockartig einschießenden Schmerzen im Gesicht und benötigen rasche und effektive Therapie, weil der Körper solche und ähnliche Schmerzsyndrome bei chronischer Persistenz automatisiert "erlernt", so dass die Therapie deutlich erschwert wird.

Eine effektive Therapie besteht zuallererst aus antikonvulsiven Medikamenten, die die Erregbarkeit von Nerven dämpfen (Zum Beispiel Carbamazepin und ähnliche Substanzen).

Sie fragen nach nicht-medikamentösen Therapieansätzen:

Hier gibt es eigentlich nur interventionell-chirurgische Lösungen:

Mikrovaskuläre Dekompression plusminus Neurektomie; oder stereotaktische Gamma-knife Behandlung des Nerven. Diese Operationen sind effektiv, jedoch belaufen sich die Kosten von Voruntersuchung, OP Planung, Operation und peri- wie post-operativer Betreuung auf mindestens 8.000-10.000 EUR je nach Methode.

Günstigere internventionelle Ansätze wären zum Beispiel die Rhizotomie, bei welcher eine neurotoxische Substanz in das Trigeminusganglion injiziiert wird, um dieses zu schädigen und dadurch die Schmerzüberleitung zu blockieren. Die genauen Koste dieses Eingriffs kann ich nicht exakt angeben, aber es dürfte im Bereich von unter 5000 EUR inkl perioperativer Betreuung liegen.

Es gibt keine nachgewiesenen wirksamen und günstigeren alternativmedizinschen Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung (Akupunktur etc.)

Wengleich ich keine details zu Ihrer konkreten Situation habe, so denke ich, dass es vielleicht das Beste wäre, sich einen privaten Termin in einem neurochirurgischen Zentrum zu organisieren und eine Beratung inkl Kostenplanung in Anspruch zu nehmen.

Ich hoffe, daß ich Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen konnte. Sollten Sie noch Hilfe zu diesem Thema benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der Textbox ganz unten einfach fort.
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