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Bernhard Steger
Bernhard Steger,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 64
Erfahrung:  Professor at Medical University of Innsbruck
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Bernhard Steger ist jetzt online.

Ich habe mich letzten Sonntag (25.3.) beim Möbel umräumen ge

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe mich letzten Sonntag (25.3.) beim Möbel umräumen geschnitten und hatte zwei kleine Schnittwunde;

Ich habe mir nichts weiter gedacht und bin sofort ins Bett, da ich komplett hinüber war. Seit heute morgen bemerkte ich die Symptome, die typisch für eine Tetanusvergiftung sind: Nackensteifigkeit, Abgeschlagenheit, leichtes Krankheitsgefühl, Übelkeit. Generell fühlt es sich so an als wären alle Muskeln steif. Ich bin jetzt total im Schock und weiß nicht was ich tun soll. Einserseits ist doch hier doch eine klare Symptomatik, andererseits habe ich gelesen, dass bei Impfung (vor 16 Jahren Auffrischung und hält nach neuesten Erkenntnissen mindestens 20 Jahre, eher bis zu 30) und in unserer Gegend (Niederösterreich) die Erkrankung so gut wie unmöglich wäre. Mache ich mich unnötig verrückt oder sollte ich sofort ins Krankenhaus? Vielen Dank ***** *****

Guten Tag,

grundsätzlich kann man per email nicht zu 100% ausschließen, dass bei Ihnen eine Tetanus Infektion im Gang ist.

Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch absolut minimal.

Bitte bedenken Sie, dass eine akute Tetanus Infektion sich weniger durch Nackensteifigkeit und leichtes Krankheitsgefühl äussert sondern durch

Steifigkeit und Zuckungen der Kaumuskulatur (Mund kann nicht mehr geöffnet werden), Schluckschwierigkeiten, Steifigkeit der Bauchmuskulatur, schwerzhafte minutenlange Anspannungen von Muskeln ganzer Körperpartien.

Die von Ihnen beschriebenen Symptome klingen für mich am ehesten nach einem beginnenden grippalen Infekt. Falls die Nackensteifigkeit stärker werden sollte und sie Fieber entwickeln, könnte aber auch einen Gehirnhautentzündung im Gang sein.

Ihre Frage ist leider bereits einige Stunden alt.

Wie geht es Ihnen heute Morgen?

Mit freundlichen Grüßen,

B Steger

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Guten Morgen,ich bin ziemlich erledigt, aber auch weil ich so gut wie nicht geschlafen habe. Die grundsätzliche Problematik hat sich nicht verändert. Krämpfe habe ich keine, Fieber habe ich auch keines. Probleme mit Kauen und Schlucken, sowie minutenlange Anspannungen liegen gottseidank auch nicht vor.Wie schnell würde sich Tetanus bzw. eine Gehirnhautenzündung verschlechtern?Liebe Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ich habe mit chronischen Nebenhöhlenproblemen zu kämpfen, die zur Zeit etwas schlimmer sind, könnte die Problematik damit zusammenhängen?

Guten Morgen. In diesem Fall kann ich Sie beruhigen.

Der Beginn einer Tetanusinfektion bzw. eine Gehirnhautenzündung hätte sich nun mehr als bemerkbar gemacht.

Ein grippaler Infekt oder einfach Abgeschlagenheit als Begleitysmptom einer Nasennebenhöhlenentzündung ist die wahrscheinlichste Ursache Ihrer Beschwerden. Gerade Nackenverspannungen können sich bei Kopf- oder Nebenhöhlenschmerzen entwickeln.

Es wäre anzuraten, einen Arztaufzusuchen, um eine akute und therapiebedürftige Sinusitis auszuschließen, die sich gerade anbahnen könnte.

Ich hoffe, daß ich Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen konnte. Sollten Sie noch Hilfe zu diesem Thema benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der Textbox ganz unten einfach fort.
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Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Hilfe. Eine letzte Frage Hätt ich noch, gibt es denn wirklich keine medikamentöse Unterstützung gegen eine chronische Nebenhöhlenentzündung, außer pflanzliche (sinupret)? Vielen Dank

Sinupret verflüssigt Schleim. Das ist sehr hilfreich in der Behandlung und Vorbeugung der chronischen Sinusitis, um Verstopfungen der Ausführungsgänge zu verhindern.

In vielen Fällen ist es nötig, dauerhaft Kortisonhaltige Nasentropfen zu nehmen, um die Schleimhaut möglichst entzündungsfrei zu halten und ein Zuschwellen der Ausführungsgänge zu verhindern. Allerdings gelangen die Tropfen häufig nicht ganz bis zu den Öffnungen der Ausführungsgänge, weshalb genau der Bereich der Nasenschleimhaut, der betroffen ist, nicht erreicht wird. Daher wird von vielen HNO Ärzten empfohlen, Nasentropfen in Rückenlage einzuträufeln, um diese Bereiche besser zu erreichen.

Rein abschwellende Nasentropfen wie Nasivin sind nicht geeignet für die Langzeittherapie der Sinusitis.

Sollten die besprochenen Maßnahmen nicht ausreichen, um die Sinusitis zurückzudrängen, ist eine Operation angezeigt, zum Beispiel die operative Aufdehnung der Ausführungsgänge mit einem Ballon oder die chirurgische Erweiterung der Ausführungsgänge. Ist oft besser, das zu machen, als jahrelang zu leiden.

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Bernhard Steger und 2 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Vielen Dank. Bin zufrieden, aber 4 Sterne weil ich erst am nächsten morgen Antwort erhalten habe trotz hohem zahlungsbetrag.

Vielen Dank ***** ***** Gute, mfg B Steger

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Dankeschön, ebenso alles gute