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Walter Schuermann
Walter Schuermann,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1976
Erfahrung:  xxxxx at xxxxx
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Walter Schuermann ist jetzt online.

zwar bin ich momentan bei meiner Ärztin in

Diese Antwort wurde bewertet:

zwar bin ich momentan bei meiner Ärztin in Behandlung, möchte dennoch eine Zweitmeinung auf diesem Weg einholen;

Vorab gebe ich Ihnen ein paar Eckdaten.

Medikamente aktuell:
Metoprolol succ. 47,5mg seit 3 Tagen (davor 95mg),
Olmesartan 20mg seit 3 Tagen (davor eine halbe Tablette Olmesartan 40mg/12,5), Vigantol 1.000 i.E. seit 4 Tagen und
Vitamin D3-Kur 4x25.000 i.E. (bisher 2x genommen)

Diagnosen:
Vitamin D3-Mangel: Wert vor einer Woche bei 13
Blutdruck etwas zu niedrig: Daher Halbierung Metoprolol und Änderung Olmesartan

Symptome:
Ca. 1,5 - 2h nach Einnahme der Blutdruckmedikamente starker Schwindel bzw. Gefühl von Watte im Kopf, allgemeine Schwäche ausstrahlend auch in die Beine (Pudding in den Knien). Diese Symptome sind allerdings nicht neu nach der Tablettenumstellung aufgekommen, sondern schon längere Zeit vorhanden. Am Nachmittag geht es zumeist etwas besser. Rätselhaft ist mir, dass beim Messen des Blutdrucks während der Schwindelzustände keine sehr großen Auffälligkeiten sind. Der "untere" Wert liegt zwar ab und an bei 65-70 und der "obere" Wert bei 110-120, aber auch nicht konstant. Häufig sind die Werte auch super bei 120/80.

Ich frage mich nun, ob der Blutdruck diese Symptome verursacht oder ob es tatsächlich der Vitamin D3-Mangel sein kann.

Weiterhin ärztlich abgeklärt wurde außerdem der Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Hier wurden nach etlichen Tests keine Auffälligkeiten festgestellt.

Haben Sie möglicherweise eine Idee, a) was mit mir los ist oder b) wie ich an die Sache noch herangehen könnte?

Herzlichen Dank vorab!

Grüße
*****

Guten Tag,

wahrscheinlich ist eine Unverträglichkeit bzw. eine zu starke Wirkung Ihrer Blutdruckmittel die Ursache Ihrer Beschwerden. Insofern halte ich den Ansatz Ihres Arztes die Dosierung dieser Mittel zu verringern, bzw. die 12.5 mg HCT wegzulassen für den richtigen Ansatz. Ich würde hier zunächst mindestens eine Woche abwarten, bis sich die neue Therapie vollständig ausgewirkt hat abwarten. Bestehen die Beschwerden fort, so wird man vermutlich nicht nur die Dosierung sondern auch die Substanzen ändern müssen. Also z.B. Ramipril statt Olmesartan oder auch Amlodipin statt Metoprolol . Dies sind nur Anregungen, es gibt noch zahlreiche andere blutdrucksenkende Medikamente. Auch sollte eine 24 Stunden Blutdruckmessung und ein 24 Stunden EKG abgeleitet werden, um ein möglichst objektives Bild Ihrer Herz/Kreislauf Situation zu erhalten.

Der Vitamin D Mangel wird bereits energisch therapiert und ist meines Erachtens auch nicht für die geklagten Symptome verantwortlich.

Wenn Sie weitere Zusatzinformationen benötigen, stehe ich Ihnen jederzeit ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Ich möchte Sie bitten eine positive Bewertung mit BEWERTUNGSSTERNEN ( 3-5 Sterne) abzugeben, damit meine Bemühungen entlohnt werden. Vielen Dank ***** ***** Gute! Ihr Dr.Schürmann

Walter Schuermann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Herr Dr. Schürmann,

herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort, die meinen nicht sachkundigen Verdacht bestätigt.
Da meine Ärztin bisher keine weiteren Behandlungen vorgesehen hat, werde ich nun einen Termin in ca. 1 Woche vereinbaren, um den Dingen weiter auf den Grund zu gehen, denn auf Dauer ist diese Symptomatik beruflich und privat doch recht anstrengend.

Eine Nachfrage habe ich aber noch bzw. eigentlich zwei. Da der Schwindel morgens nach der Einnahme so stark ist, wäre dann nicht eine Möglichkeit, die Blutdruckmedikamente abends zu nehmen, so dass ich die Schwindel-Phase quasi "verschlafe"?
Weiterhin habe ich zuvor schon Erfahrungen mit Lercanidipin (hat den Blutdruck nicht genug gesenkt) und einem anderen ACE-Hemmer (weiß den Namen nicht mehr, aber verursachte ähnliche Nebenwirkungen) gesammelt. Sind die von Ihnen genannten Alternativen auch wieder ganz andere nebenwirkungsärmere Wirkstoffe und kann/darf man die "einfach so" tauschen?

Damit wäre das dann für mich zunächst alles, was ich wissen möchte. Herzlichen Dank nochmals und einen schönen Tag! (Selbstverständlich erhalten Sie von mir eine positive Bewertung!)

Freundlicher Gruß
*****

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Habe ich mit der Bewertung jetzt versehentlich die Unterhaltung geschlossen?

Vielen Dank für Ihre positive Bewertung!

Nein Sie haben die Unterhaltung nicht geschlossen und können in diesem Thread gerne weitere Fragen an mich stellen.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Dann ist offensichtlich meine Nachfrage von heute Morgen bei Ihnen aus irgendeinem Grunde nicht sichtbar. Kopiere diese einfach nochmal hierhin:Eine Nachfrage habe ich aber noch bzw. eigentlich zwei. Da der Schwindel morgens nach der Einnahme so stark ist, wäre dann nicht eine Möglichkeit, die Blutdruckmedikamente abends zu nehmen, so dass ich die Schwindel-Phase quasi "verschlafe"?
Weiterhin habe ich zuvor schon Erfahrungen mit Lercanidipin (hat den Blutdruck nicht genug gesenkt) und einem anderen ACE-Hemmer (weiß den Namen nicht mehr, aber verursachte ähnliche Nebenwirkungen) gesammelt. Sind die von Ihnen genannten Alternativen auch wieder ganz andere nebenwirkungsärmere Wirkstoffe und kann/darf man die "einfach so" tauschen?Damit wäre ich dann hier zufrieden und "fertig". :-) Herzlichen Dank nochmals!Gruß
M. Hambach

Vielen Dank, ***** ***** ich die Nachfrage hier.

Die Idee Medikamente, die Nebenwirkungen haben, abends zu nehmen, um die Nebenwirkungen zu verschlafen ist grundsätzlich ein sehr geschickter Schachzug. In Ihrem spezifischen Fall könnte jedoch das Problem entstehen, dass man dann tags nicht genug blutdrucksenkende Wirkung hat und dass der Schwindel bei dem nachts ohnehin niedrigeren Blutdruck stärker sein könnte und zum Beispiel beim nächtlichen Toilettengang zum Kollaps führen könnte.

Ich würde das also mit grosser Vorsicht handhaben.

Wenn Lecarnidipin gut verträglich aber unzureichend wirksam war, könnte eine Kombination mit HCT das Problem lösen. Mir hierbei klar, dass es genau HCT war, was man jetzt versuchsweise abgesetzt hat. Da muss man oft etwas Herumprobieren bis es passt.

ACE-Hemmer haben alle ähnliche Nebenwirkungen wobei die Nebenwirkung Quote z.B. von Lisinopril und Ramipril recht günstig ist. Ich persönlich bevorzuge immer Ramipril.Bei den Sartanen (z.B. Olmesartan) ist Candesartan eine gute Alternative. Bei den Betablockern ist Bisoprolol meist besser verträglich als Metoprolol . Es muss im Einzelfall oft der beste Kompromiss aus Wirksamkeit und Verträglichkeit gefunden werden. Ein Austausch der Substanzen ist in der Regel nicht 1:1 möglich, sondern muss individuell austariert werden.

Im Hinblick auf die mitgeteilten früher genommenen Medikamente könnte ich mir folgende Veränderungen vorstellen: Candesartan statt Olmesartan, Lecarnidpin plus HCT, Bisoprolol statt Metoprolol. Zunächst aber versuchen Sie die Auswirkungen der jüngsten Umstellung zu beobachten und in einer Woche mit Ihrer Ärztin zu besprechen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ihr Dr.Schürmann