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Walter Schuermann
Walter Schuermann,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1984
Erfahrung:  xxxxx at xxxxx
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Walter Schuermann ist jetzt online.

Wegen anhaltender Schmerzen seit 2013 wurde bei mir im November

Diese Antwort wurde bewertet:

Wegen anhaltender Schmerzen seit 2013 wurde bei mir im November 2017 ein Fibroscan der Leber gemacht. Auf mehrmalige Nachfrage erhielt dich kurz vor Weihnachten den Befund, ohne Konsultation eines Arztes, zugesandt. Zusammenfassung steht dort: fortschreitende Leberzirrhose/Fibrose. Ich konsultierte darauf hin einen Gastroenterologen. Darauf hin wurde letzten Donnerstag ein MRCP der Leber gefertigt. Vor ab Befund.... bis auf eine winzige, unspezifische Zyste in der Bauchspeicheldrüse und einen etwa schmalen/ geschlängelten Gallenblasengang ist das MRT unauffällig. Insbesondere kein Nachweis einer hochgradigen Fibrose/ oder gar einer Zirrhose. Der nächste Arzttermin ist Ende April. Ich bin nach wie vor verunsichert, vor allem wegen dir und erklärbaren Schmerzen Im rechten Oberbauch, unter dem Schulterblatt, an den rechten Rippen Und einer zunehmenden Lichtempfindlichkeit. Soll ich um ein neuerliches Fibro-Scan bitten?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r), Vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer

Bei hochgradigem Verdacht auf eine Fibrose/Zirrhose im Fibroscan müsste vor allem eine Leberpunktion erfolgen. Dies vor allem dann, wenn das Labor auf eine Zirrhose hindeutet (hohe Gammglobulinfraktion in der Elektrophorese, erniedrigte Prothrombinzeit und Serumalbumine).

Die MRCP schliesst Erkrankungen an den Gallenwegen und eine spezielle Gallestau bedingte Zirrhose (primär biliäre Zirrhose) aus.

Wegen der Lichtempfindlichkeit ist eine Porphyrie eine wichtige Differentialdiagnose.(Diagnose über die Ausscheidung der Lävulinsäure im Urin). Der Fibroscan ist nicht selten Störeinflüssen unterworfen, eine Wiederholung der Untersuchung ist deshalb sinnvoll.

Wenn Sie weitere Zusatzinformationen benötigen, stehe ich Ihnen jederzeit ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Ich möchte Sie bitten eine positive Bewertung mit BEWERTUNGSSTERNEN ( 3-5 Sterne) abzugeben, damit meine Bemühungen entlohnt werden. Vielen Dank ***** ***** Gute! Ihr Dr.Schürmann

Walter Schuermann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Vielen Dank zunächst. Bin weiterhin ratlos. Laborwerte sind bis auf Triglyceride und Cholesterin i. O. Zinkprotoporphyrin nur im Serum erhöht. Schmerzen werden getriggert durch Sitzen :(

Danke für Ihre Rückmeldung

Der durch die sitzende Position auszulösende Oberbauchschmerz lässt an ein muskuläres Problem denken. Wurde eine Muskellücke oder ein Bauchwandbruch ausgeschlossen? Die Gallenwege kann man als Ursache bei fehlendem Steinnachweis/Gallestau in der MRCP ausschliessen.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Verbal wurde es ausgeschlossen. Diagnostisch wurde sich an den Triglyzeriden festgebissen. Diese habe ich durch Ernährungsumstellung von 600 auf 300 seit Dez. 2016 gesenkt. Statine und viele Schmerzmedis nach Rücksprache mit dem Hausarzt wieder abgesetzt. Nehme nur noch Keppra (wegen eines Grandmals 2006 und ACE Hemmer (Ramiplus AL 5mg/12,5 mg) seit 2016 in wegen gelegentlicher Bluthochdruckkrisen. Der Oberbauchschmerz rechts korreliert mit einem durchstechenden Schulterschmerz und im
Tagesverlauf mit Rippenschmerzen. Interessanterweise geht es mir besser, wenn ich nicht oder wenig Rede. Da ich steuerberatend tätig bin, lässt sich das jedoch nur schwerlich einrichten. Ich habe meine Beratungstätigkeit nun wegen des Leidensdrucks auf drei Tage zusammen gestrichen, damit ich vier Tage Zeit habe, mich von den Schmerzen zu erholen.

Wurde die Wirbelsäule als mögliche Ursache Ihrer Schmerzen überprüft?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Der Orthopäde hat Sport verordnet. Seit 2013 wurde die Wirbelsäule angeschaut und es wurden Protrusionen und Osteochondrose festgestellt, die den Schmerz aber nicht erklären. Ich habe diverse Ärzte konsultiert, unter anderem auch die Schönklinik in Hamburg. Auch die Brustwirbelsäule wurde im letzten Jahr noch mal eingehend mittels CT untersucht. Durch die zusätzlich eingetretene Lichtempfindlichkeit und die darauf hin gefundenen Porphyrine im Serum hat man an eine hepatische Beteiligung gedacht und diese nunmehr aber so gut wie ausgeschlossen. Ich würde das alles am liebsten auch verdrängen oder vergessen. Im Moment ist es wie: .... und täglich grüßt das Murmeltier. ..., Ich kann eigentlich ganz gut schlafen. Wache morgens schmerzfrei auf und im Laufe des Tages wird es immer unerträglicher. Hin und wieder lege ich mich auf den Teppich im Büro, bin nach dem 3. Termin einfach nur müde und unkonzentriert.

Danke für Ihre Rückmeldung

Für die im Tagesverlauf zunehmenden Beschwerden könnten aus meiner Sicht a.E. zwei Erklärungen vorliegen.

Porphyrinbildung unter der Einwirkung des Tageslichtes oder aber statische Rückenbeschwerden mit Ausstrahlung in den Bauchraum. Immerhin wurden ja Protrusionen und eine Osteochondrose festgestellt.

Ich weisss nicht, ob eine konsequente Physiotherapie im Hinblick auf die an der Wirbelsäule gefundenen Veränderungen durchgeführt wird. Dies würde ich auf jeden Fall anregen, da man an der Stelle nur gewinnen kann.

Ausserdem muss eventuell die Porphyriediagnostik (Blut, Urin, Stuhl) vor und nach Schmerzattacke wiederholt werden.

Auch würde ich den Fibroscan wiederholen lassen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesen Anregungen ein wenig weiterhelfen.

Alles Gute Ihr Dr.Schürmann

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ja sie haben mir sehr geholfen. So sehe ich das auch. Ich gehe aktuell zweimal die Woche zur Physiotherapie. Den Fibroscan lasse ich nach Rücksprache mit dem Gastroenterologen wiederholen und in Sankt Georg / Haut Klinikum gibt es eine engagierte Ärztin, die sich weiterhin um die P.diagnostik kümmert. Da bleibe ich nun auch nach Ihren Ratschlag dran. Auch Ihnen wünsche ich weiterhin viel Erfolg. Sehr gerne gebe ich nochmals eine Bewertung ab.

Ich freue mich dass ich Ihnen ein wenig helfen konnte und wünsche Ihnen alles Gute