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Katharina H
Katharina H,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 43
Erfahrung:  Praxisinhaber at selbststaendig
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Katharina H ist jetzt online.

Probleme nach der Implantation einer IOL Lentis MplusXtoric

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe bis heute große Probleme nach der Implantation einer IOL Lentis MplusXtoric im Jahre 2014;

- was tun?

Seit mir vor reichlich drei Jahren im Rahmen einer Katarakt-OP die Multifokallinsen der Firma Lentis implantiert worden sind, plage ich mich noch immer mit den postoperativen optischen Begleiterscheinungen herum, die nach der Gewöhnungsphase der Linsen hätten schon längst an Bedeutung verlieren sollen.
Obwohl ich immerhin ohne Brille lesen kann, verläuft mein Leben seit der OP entsprechend eingeschränkt, denn die Fernsicht mit den überlagerten Bildern - und somit z. B. auch das Autofahren - ist ein großes Problem.
Ich bin völlig ratlos, da die implantierende Augenarztpraxis keinen Plan B für Fälle hat, in denen sich die Patienten nicht an die Multifokallinsen gewöhnen können. Man sagte mir, ich sei ein Einzelfall. Ich kann mir das nicht vorstellen.
Bisher ist es mir - bis auf einige Berichte im Internet - nicht gelungen, andere Betroffene zu finden, um zu erfahren, welchen Weg diese gegangen sind. Die von mir hilfesuchend konsultierten Augenärzte reagierten (bis auf einen Augenarzt in Halle) sehr zurückhaltend auf meine Anfragen. Ich erfuhr, dass die Linsen der Firma Lentis des Öfteren nicht vertragen werden und dass dieser Eingriff die volle Palette aller möglichen Risiken bergen würde und sich niemand von ihnen darum reißen würde, mit mir den Fall zu lösen. Ist das wirklich ein Tabu-Thema? Warum sprechen Augenärzte nicht offen darüber? Medizinische Eingriffe verlaufen nicht immer optimal. In diesem Fall hat es mich viel Geld gekostet. Eine zweite OP wird für mich ebenso kostenpflichtig. Aber: wichtig ist für mich, dass eine Lösung gefunden wird.
56jährig möchte ich nicht den Rest meines Lebens mit dieser Optik „kämpfen“.

Ich finde einfach keine Antwort auf die Fragen:
1. Ist mein Sehproblem subjektiv verursacht (Aussage Augenärztin Lux)?
2. Sollte ich mich mit dem Ist Zustand zufriedengeben?
3. Ist das Risiko eines Linsentausches größer als der Nutzen?
4. Ist der Linsentausch überhaupt sinnvoll bei trockenem Auge und Glaskörperdestruktion?
5. Ist es richtig, dass man Linsen von Lentis, mit denen die Patienten nicht zurechtkommen, nur zu drehen bräuchte und das Problem sei gelöst?

Ich habe große Angst vor einer Entscheidung und fühle mich allein gelassen. Ich suche einen Augenarzt, nahe meinem Wohnort bei Dresden, der mir helfen kann im Dialog mit mir, mich von folgenden Problemen zu befreien:

1. optische Überlagerung, Doppelbilder bei Tageslicht
Ein zweites unscharfes, viel größeres Phantom-Bild überlagert das scheinbar scharfe Bild.
Es ist umso größer, je weiter das Objekt entfernt und umso störender, je heller es in seiner Grundfarbe ist.
Die Horizontlinien der Umgebung aber auch die weißen Leitlinien der Straßenmarkierungen erscheinen auf diese Weise gedoppelt
Zu keiner Zeit kann ich ein wirklich klares Bild von der Umgebung wahrnehmen. Der Sehvorgang ist sehr anstrengend und kräftezehrend.
Zum Glück ist es im Nahbereich nicht so schlimm und ich kann ohne Brille ganz gut lesen.

2. Halos und Lichtkränze im Dunklen
Es erscheinen riesige Phantombildern“ um die reflektierenden Objekte (z. B. Verkehrsschilder, Leiteinrichtungen, Ampel), je weiter entfernt die Licht-/Reflektionsquelle ist, umso größer die Phantome.
Um Lichtquellen zeigen sich blendende Lichtkreise, und Mehrfach-Strahlenkränze halbkreisförmig unter dem Objekt, die mit zunehmender Entfernung immer größer erscheinen.

zusätzliche Probleme nach der Linsenimplantation, die davor nicht bestanden:

3. starke Lichtempfindlichkeit am Tag
Auch bei normalen Lichtverhältnissen, geht ohne Sonnenbrille gar nichts mehr.
Im Gegensatz dazu: Dämmerlicht - die Objekte tauchen in eine graue „Kloßbrühe“

4. Glaskörperdestruktion
Zu den schwarzen „fliegenden Mücken und Fäden“ wabbert jetzt noch eine trübe Brühe genau im Sehfeld

5. extrem trockene Augen – Gefühl wie „Holzaugen“ an denen die Lider wie feines Schleifpapier schmörgeln.
Das starke Fremdkörpergefühl ist nicht mehr mit Augentropfen zu stillen. Trockene Augen kannte ich vor meiner Linsen-OP nur vom Hörensagen.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen

*****

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das obere Bild der Datei "Optik_gesamt".pdf ist das Ausgangsfoto. Im unteren Bild habe ich versucht, die von mir wahrgenommenen Doppelbilder mit der Bildbearbeitung darzustelle. Das ermöglich einen annähernden Eindruck von meinen Wahrnehmungen.
Die Datei Autofahrt bei Dunkelheit kommt meinen Wahrnehmungen sehr! nah.

Sehr geehrte Fragestellerin,

eines vorweg, kein Augenarzt wird gern eine gut sitzende, reizfrei im Kapselsack liegende

Intraokularlinse wieder entfernen. Aber auf der anderen kann man sich auch nicht Ihrer extremen

Beschwerdelage verschliessen. um auf den Punkt zu kommen:

wir haben 2 Fragekomplexe

Welche Ihrer Probleme hatten Sie bereits vor

der Operation?

Welche Erkrankungen der Augen und Erkrankungen des uebrigen Koerpers liegen

bei Ihnen vor , Nehmen Sie regelmaessig Medikamente, wenn ja welche.

Nehmen wir nur einmal an,

vor der Op hatten Sie keine Probleme irgendeiner Art und Sie sind koerperlich

gesund und die Augen weisen auch keine weiteren Erkrankungen auf

dann kann man Ihnen empfehlen die Linsen explantieren und durch monofokale

Linsen ersetzen zu lassen.

Dann haben Sie die Wahl entweder die Naehe oder die Ferne scharf xu sehen

und entweder eine Lese oder eine Fernbrille bei Bedarf zusaetzlich zu tragen.

Mit dieser Loesung duerften Sie die wenigsten optischen Probleme haben.

In dem Moment, wo eine Augenmuskelschwaeche, ein Makularleiden,

ein Hornhautendothelschaden oder irgendeine andere Beeintraechtigung

vorliegt, verliert dieser Vorschlag seine Logik

Besorechen Sie das mit Ihrem Operateur. Er kann Sie auf alle entsprechenden

Augenkrankheiten untersuchen, haben Sie keine, ist die Explantation *trotz des

Risikos der erneuten intraokularen Operation, die fuer Sie beste Loesung

und die Implantation einer monofokalen Linse.

Mit diesen vereinfachten optischen Verhaeltnissen sollten Sie dann zurecht

kommen koennen.

Nach drei Jahren ist bei Ihrer jetzigen Intraokularlinse nicht anzunehmen, dass sich noch wesentliche Besserungen

in der Gewoehnung seitens des Gehirns einstellen werden.

Ich wuensche Ihnen viel Erfolg dabei.

Bitte seien Sie so freundlich eine positive Bewertung abzugeben

Sie koennen jederzeit ohne Mehrkosten weitere Fragen zu diesem Thema stellen

K. Hansen

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Hansen,
vielen Dank für ihre Ausführungen. Ihre Antwort war für mich nur bedingt hilfreich. Im Grunde genommen wusste ich vieles schon.
Ich benötige dringend Informationen, die mir nach diesen Erkenntnissen wirklich weiterhelfen. Dabei kommt es nicht auf Schnelligkeit sondern auf Nachhaltigkeit an. Ganz wichtig ist es, einen Ansprechpartner zu finden, der Erfahrungen mit solchen Operationen hat und der auch offen und ehrlich darüber mit mir spricht. Bisher wurde mir vom Operateur gesagt, ich sei selbst schuld. Zu Hektisch und nervös, zu ungeduldig und so was alles. Deshalb kann ich mit den Linsen nichts anfangen. Ich bestreite das nicht und möchte die Multifokallinsen an manchen Tage sofort loswerden, an anderen Tagen überwiegt wieder die Angst vor der OP. Sie kennen sicher das Sprichwort mit dem Spatzen in der Hand, der besser ist, als die Taube auf dem Dach. Wem kann ich vertrauen? Wer bespricht das mit mir ganz offen und wer kann das operieren?
Ich bitte Sie, noch Antworten auf folgende Fragen zu finden:
1. Ist der Linsentausch überhaupt sinnvoll bei extrem trockenem Auge und Glaskörperdestruktion?
2. Ist es richtig, dass man Linsen von Lentis, mit denen die Patienten nicht zurechtkommen, nur zu drehen bräuchte und das Problem sei gelöst, so ein Arzt in einem anderen Patienten-Forum?
3. Ich benötige Kontakte zu Ärzten, die mit den Linsen der Firma Okulentis: Lentis MplusX toric Erfahrungen haben. Können Sie mir da helfen?
4. Können Sie mir einen Arzt im Raum Dresden nennen, der mich operieren könnte, denn ich komme wegen der Augenprobleme mit dem Auto nicht mehr sehr weit und wohne im ländlichen Raum ohne Anbindung an den Nahverkehr.
Zu Ihrer Frage: Vor der Linsenimplantation hatte ich außer dem grauen Star und einer Weitsichtigkeit keine weiteren Probleme. Auch ansonsten gibt es keine Erkrankungen.
MfG
Randi Friese

Sehr geehrte Fragestellerin,

Nach Ihren Schilderungen bringt es Ihnen wenig, sich weiterhin mit der

eingepflanzten Linde zu befassen.

Wenn eine Drehung der Linsen die Loesung all Ihrer Probleme dargestellt haette,

also eine Verdrehung die Ursache aller Probleme sein soll, haette es Ihnen Ihr Augenarzt

schon gesagt und Ihnen eine Positionierung vorgeschlagen,

Sie sagen selbst, dass Sie vor der OP trockene Augen gar nicht kannten. Der starke Stress

unter den Sie Ihre permanenten Sehprobleme setzen, kann durchaus auch das Trockene Auge

stark beguenstigen.

In der Universitaetsaugenklinik Dresden, Direktor Prof. Pillunat, sind Sie fuer die von Ihnen angestrebte

Besprechung Ihrer Problematik in besten Haenden.

Alle von Ihnen gewuenschten Auskuenfte koennen Ihnen von den Augenaerzten dort nach entsprechender Untersuchung gegeben werden.

Mit freundlichen Gruessen

K. Hansen

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Hansen,
vielen Dank für die weiteren Auskünfte.
Vielleicht sollte ich die Linsen wirklich endlich ausbauen lassen. Ich bin echt vollkommen ausgelaugt. Nur, wie schon erwähnt, finde ich einfach nicht den richtigen Ansprechpartner dafür.
Einen Termin bei Prof. Pillunat an der Uni DD hatte ich mir mit langen Bestellzeiten bereits geholt. Vor etwa einem halben Jahr sprach ich dann in der Uni vor. Nach der erfolgten umfassenden Diagnosestellung mit den modernen Geräten der Universität, konnte ich jedoch letztendlich gar nicht bis zum Professor vordringen. Als ich ins Sprechzimmer gerufen wurde, nahmen mich zwei blutjunge, unerfahrene (?) Ärztinnen in Empfang, die mir sagten, dass der Professor nicht zu sprechen sei. Ich schilderte ihnen trotzdem meine Probleme, fühlte mich aber angesichts der Tragweite der bevorstehenden Entscheidungen von ihnen gar nicht so ernst genommen. Ziemlich emotionslos teilten sie mir mit, dass der Professor mir die Linsen natürlich wieder ausbauen würde, wenn ich das möchte. Er hätte mir auch nichts anderes zu sagen. Basta! Ich war wie vor den Kopf geschlagen. Genau darüber wollte ich ja mit dem Professor als Operateur sprechen, vielleicht einen Termin zur Extraktion ausmachen.
So einfach, wie das die beiden jungen Ärztinnen sahen, ist das alles in Wirklichkeit nicht, denn es ist auch psychisch eine große Herausforderung für mich. Ich hatte hier den Eindruck, dass man der Meinung war, ich sollte dahin gehen, wo die Linsen eingebaut worden sind. Dort sollten sie auch weider ausgebaut werden. Dass das nicht möglich ist, hatte ich Ihnen ja schon mitgeteilt.
Ziemlich entnervt und am Boden zerstört verließ ich dann das Sprechzimmer.
Einen halben Tag lang hatte in der Uni-Augenklinik zugebracht, eine Begleitperson dabei, wegen der Pupillenerweiterung. Letztendlich fühlte ich mich abgeblitzt und habe es nicht wieder versucht, den Professor zu erreichen. Ohne konkrete Überweisung funktioniert das scheinbar nicht.
Ich drehe mich mit meinem Problem im Kreis.Mit freundlichen Grüßen
R. Friese

Sehr geehrte Fragestellerin,

Da ja alle Ihre Befunde in der Klinik vorliegen duerften, koennen Sie sich doch einen privataerztlichen

Termin bei Prof. Pillunat zur Besprechung und fuer das weitere Vorgehen geben lassen.

Formulieren Sie im Vorwege Ihre Hauptbeschwerden

und Ihre vordringlichsten Wuensche fuer eine Verbesserung,

sodass man sich bereits im Vorwege darauf vorbereiten kann.

Sie koennen den Termin auch schriftlich mit Ihren Notizen dazu anfragen.

Sie werden schon an Ihr Ziel kommen, Ihren Zustand entscheidend zu bessern.

Alles Gute dafuer

K. Hansen

Katharina H und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Hansen,vielen Dank! Sie haben mich ermutigt, es noch einmal zu versuchen, einen Termin bei Prof. Pillunat zu bekommen.Sie gaben an, dass die trockenen Augen eine Folge meines Seh-Chaos sein könnten.
Gern hätte ich noch einmal Ihre Meinung dazu gewusst, ob auch die Glaskörperdestruktionen etwas mit dem Seh-"Stress" nach dem Linsentausch zu tun haben könnten. Vor der OP hatte ich außer ein paar unbedeutenden Fadenknäulchen keine Probleme. Jetzt sind es, wie schon erwähnt, zusätzlich noch trübe Erscheinungen, die wie Schneckenschleim im Sehfeld herumschwimmen .
Ist es Ihrer Meinung nach vielleicht möglich, dass sich die Glaskörperprobleme von selbst bessern, wenn der Stress wegfällt?
Aber eher nicht, glaube ich.
(Über den Aufbau und die Funktion des Glasköpers weiß ich recht gut Bescheid. Mir reicht eine einfache konkrete Antwort)Noch eine Frage zur Verantwortung des Operateurs:
Es ist mir klar, dass der Operateur die Linsenimplantation nach bestem Wissen und Gewissen gemacht hat. Auch wurde ich darüber belehrt, dass etwas schief gehen könnte, wenn auch nicht so im Detail, wie ich es jetzt erfahren muss. Aber es hätte ja auch noch schlimmer kommen können. Das weiß ich auch.
Die Folgen der - ich nenne es - verpatzten Operation trage ich wohl nun komplett allein?
Ich bin für die Premiumlinsen nicht nur sehr viel Geld losgeworden und erhielt ein Produkt, was nicht so funktioniert, wie es mir "verkauft" wurde. Zusätzlich habe ich auch noch die körperlichen Schäden mit großen Einschränkungen in meinem Leben nach der OP auf meinem Gegenkonto. Hinzu kommen nun die Kosten für die Nachbesserung und das erneute noch größere Operationsrisiko.
Also frage ich Sie um Ihre Auffassung: Habe ich wirklich die A-Karte gezogen oder ist es auch möglich, dass ein gewisser Ausgleich vom Operateur erwartet werden kann. Gibt es so etwas wie eine medizinische Garantieleistung oder auch eine Nachbesserungspflicht?Mit freundlichen Grüßen
R. Friese

Glaskoerpertruebungen werden sehr unterschiedlich wahrgenommen.

Sogar der gleiche Mensch kann sie zu bestimmten Zeiten als viel stperender empfinden als

zu anderen Zeiten. Sie koennen auch zugenommen haben, ohne dass es mit der Operation zusammen

haengen muss.

Ich vermute einmal, der Operateur hat sich bezueglich der Vertraeglichkeit dieser Linsen abgesichert

im Rahmen seiner Aufklaerungspflicht.

Trotsdem koennen Sie alles zusammentragen an Ihnen bekannten FAkten, an Beschwerden, an Anamnestischen

DAten und eine Anfrage bei der Schiedstelle der fuer Sie zutreffenden Aerztekammer machen.

Gerade fuer die Aufklaerungspflicht sind die Gesetze sehr streng und es wird oft fuer den Patienten entschieden.

Ich wuensche Ihnen alles Gute bei der Bewaeltigung Ihrer beschriebenen Probleme.

K. Hansen

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Hansen,bisher ist es mir noch nicht gelungen, telefonisch einen Termin bei Prof. Pillunat zu bekommen. Ich werde dann wohl schriftlich anfragen müssen. Die Uniklinik DD arbeitet nämlich hauptsächlich mit Überweisungen.Bitte gestatten Sie mir trotzdem noch zwei weitere Fragen:1. Wenn bei einer Linsenextraktion der Kapselsack beschädigt wird, welche Folgen hat das und welche Möglichkeiten gibt es trotzdem, eine neue Linse zu implantieren?
2. Was halten Sie in meinem Fall von einer Vitrektomie?Herzlichen Dank noch einmal für die bisherige Kommunikation. Ich werde noch ein entsprechendes Feedback schreiben.
MfG R. Friese

Sehr geehrte Fragestellerin,

es kann nach einer Ruptur des hinteren Kapselsackes unter Umstaenden zu einem Prolapts von Glaskoerpermaterial

kommen, der dann entfernt wird. In den meisten Faellen ist diese Komplikation beherrschbar.

Die Frage, ob fuer Sie eine Vitrektomie sinnvoll ist, kann ich Ihnen nicht beantworten, da ich Ihren

Glaskoerperbefund nicht kenne.

es gibt einen neuartigen Laser der Firma Ellex, mit dem koennen besonders stoerende GK truebungen

'zerschossen' werden.

Aber das loest nicht alle Ihre Probleme.

Mit freundlichen Gruessen

K.Hanaen