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Walter Schuermann
Walter Schuermann,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1977
Erfahrung:  xxxxx at xxxxx
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Walter Schuermann ist jetzt online.

Gehirnerschütterung. Taubheit am Kopf, Geräuchenpfindlich

Diese Antwort wurde bewertet:

Gehirnerschütterung.
Taubheit am Kopf, Geräuchenpfindlich und Schwindel nach 5 Tagen normal? Körper fühlt sich oft am Tag nicht wohl (zittrig).

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r), Vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer

Die aktuellen halbseitigen Kopfschmerzen mit Gefühlsstörung und Geräuschempfindlichkeit entsprechen sicher Ihrer bekannten Migräne.

Bzgl.des Schädeltraumas verstehe ich nicht, warum man bei typischen Symptomen einer Gehirnerschütterung kein CT gemacht hat. In solchen Fällen muss immer eine Blutung im Schädel ausgeschlossen werden und das geht nur mit CT.

Nun, ich kann die Kollegen nicht zwingen die aus meiner Sicht erforderliche Untersuchung durchzuführen. Es bleibt nur, sich auf die unauffällige Untersuchung beim Neurologen gestern zu verlassen und den Verlauf zu beobachten. Bei einer Bewusstseinseintrübung müssten Sie sich noch mal in die Neurologie einweisen lassen und auf ein CT des Kopfes bestehen.

Vorab sollten Sie die Migräne mit den Ihnen vom Arzt verordneten Medikamenten behandeln und hierbei keinesfalls ASS nehmen, da dieses ggfs eine Blutung verstärken würde.

Wenn Sie weitere Zusatzinformationen benötigen, stehe ich Ihnen jederzeit ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Ich möchte Sie bitten eine positive Bewertung mit BEWERTUNGSSTERNEN ( 3-5 Sterne) abzugeben, damit meine Bemühungen entlohnt werden. Vielen Dank ***** ***** Gute!

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Die Migräne war ja gestern, heute geht es wieder besser. Zurzeit habe ich eben nur das Taubheitsgefühl am Kopf was mir am meisten sorgen bereitet. Leichte Schwindel und leichte Erschöpfung ist auch vorhanden. Vor kurzem hatte ich noch Hunger, jetzt wo das essen vor mir liegt, will ich es nicht anrühren. Mir ist nicht schlecht aber ich will es irgendwie nicht. Muss dazu sagen, dass ich seit Sonntag vor dem Kopfstoß noch Durchfall hatte. Bis gestern hatte ich Durchfall. Jedoch nicht stark, nur 1-2 mal am Tag, da ich die Tage vorher eh weniger gegessen hatte.Zu dem CT, die Ärzte meinten halt dass Schwindel und Taubheitsgefühl normal wären nach einem Kopfstoß. Ich hatte keine Schmerzen, keine Erinnerungslücken und keine Bewusstlosigkeit. Schlecht war mir immer nur nach dem Essen anfangs was sie auf die mögliche magen-darm infekt geschoben haben. Heute ist der 6 Tag, könnte da immernoch eine Hirnblutung stattfinden? Die Ärzte meinten halt sie wollen mich nicht Strahlen aussetzen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Wie schädlich bzw gefährlich ist das CT? Ich hatte bereits in Juli letzten Jahres eine leichte Gehirnerschütterung wo man ein CT gemacht hatte. Die Beschwerden waren ähnlich wie jetzt, nur dass die eben 2 Tage angehalten hatten und ein Taubheitsgefühl hatte ich damals glaube ich nicht am Kopf. Aber jetzt nach 8 Monaten erneut ein CT wäre nicht gut oder?

Danke für Ihre Rückmeldung

Sorry, ich hatte die Tatsache, dass das Taubheitsgefühl schon ab Schädeltrauma bestand so nicht herausgelesen. Die Migräne, die ja schon abgeklungen ist scheidet somit aus Ursache aus.

Auch, wenn wegen des gleichzeitig bestehenden Darminfektes die Zuordnung schwierig ist, würde ich das Erbrechen im Rahmen einer Gehirnerschütterung sehen. Da würde auch das angegebene Benommen heitsgefühl passen und auch der jetzt 6 Tage bestehende Schwindel. Das Taubheitsgefühl an Hinterkopf und Seiten könnte eventuell mit einer Schädigung des obersten Teiles der Halswirbelsäule bzw. des Übergangs Wirbelsäule/Kopf zusammenhängen. Durch die Gehirnerschütterung ist das Symptom nicht erklärt.

Aus meiner Sicht bedarf es hier noch einer Abklärung z.B. mit Röntgen der HWS und Doppleruntersuchung der Halsgefässe.

Wenn Sie erst im Juli ein CT hatten ist die Strahlenbelastung jetzt doch zu hoch. Man könnte die Strahlen mit einem MRT des Kopfes vermeiden. Ich rate zu dieser Untersuchung, wobei man unter engmaschiger neurologischer Überwachung hier sicher noch einige Tage warten kann. Eine Blutung ist jetzt immer noch möglich aber täglich weniger wahrscheinlich und dem Neurologen hätte bei seiner gestrigen Untersuchung etwas auffallen müssen.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Mir ist gerade auch aufgefallen dass ich ein wenig schlecht sehe... Liegt das an dem leichten Schwindel? Ich habe heute versucht ein wenig Fern zu sehen, dies war zwar möglich aber manchmal anstrengend für den Kopf. Das liegt dann wahrscheinlich doch noch an der Gehirnerschütterung oder könnte das auch an dem Halswirbel hängen?

Hier würde ich tatsächlich einen Zusammenhang mit der Gehirnerschütterung sehen. Der Halswirbel bzw der Übergang Wirbelsäule/Schädel spielt hier keine Rolle.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Okay noch eine letzte Frage bezüglich der Hirnblutung... Sie sagen dies sei immernoch möglich... Wann ist der Zeitpunkt an dem eine Gehirnblutung nicht mehr eintritt? Und sagen wir während ich heute schlafe, tritt diese Blutung auf, dann würde ich doch davon nix mitbekommen und sterben? Die Angst vor dieser blöden Blutung ist am grössten bei mir.

Das kann bei schweren Gewalteinwirkungen auf den Kopf, gelegentlich noch nach 2 Wochen auftreten. Bei Ihnen allerdings ist das Risiko nach normaler gestriger Untersuchung und nur mässigem Trauma nach knapp einer Woche nur noch äusserst gering. Ich würde mich am Montag noch einmal vom Neurologen ansehen lassen. Wenn dann alles OK ist kann man das Thema zu den Akten legen. Ich würde versuchen gut zu schlafen, die Wahrscheinlichkeit einer Blutung ist bei Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt wirklich ausserordentlich gering geworden.

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und danke für eine positive Bewertung meiner Ausführungen um meine Honorierung auszulösen.

Vielen Dank ***** ***** Gute

Ihr Dr.Schürmann

Walter Schuermann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Vielen dank für Ihre Bemühungen. Ihnen auch eine gute Nacht.Sie haben mir etwas weitergeholfen ��