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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 27814
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

wachte ich eines morgens auf und meine vorderen oberen Schn

Diese Antwort wurde bewertet:

Das ganze fing letztes Jahr im August an;

Im Urlaub wachte ich eines morgens auf und meine vorderen oberen Schneidezähne fühlten sich irgendwie komisch an und waren etwas Taub. Das ging auch die Tage danach nicht weg, also ging ich zum Zahnarzt. Dieser stellte keine Ursache fest. Alles wäre in Ordnung. Ich beachtete es nicht weiter.
6 Wochen später, also im September kamen leichte Schmerzen am rechten Auge und Schläfe hinzu. Als diese schmerzen auch nicht weggingen, stellte ich mich zunächst beim Augenarzt vor. Diese Untersuchte das Auge, stellte nichts fest und meinte es könnte von trockenen Augen kommen. Er verschrieb mir Tropfen. Es wurde nicht besser.
Zwei Wochen Später ging ich wegen den Beschwerden zum HNO. Dieser schickte mich zu einem CT von meinen Nasennebenhöhlen. Dabei wurde eine schiefe Nasenscheidewand und ein leichter Sporn an der Nasenscheidewand entdeckt. Dies könnte manchmal für solche Probleme ursächlich sein. Ich könnte es wegoperieren lassen wenn es mich zuviel stört.
Ich hab erstmal nichts gemacht. Und war froh eine Diagnose zu haben.
2-3 Wochen später, hatte ich plötzlich eine Entzündung im Auge und war wieder beim Augenarzt. Es war eine Episkleritis. Ich hab Tropfen dagegen bekommen. Innerhalb einer Woche war die Entzündung weg. Die Taube Zähne, und diese komischen Schmerzen am rechten Auge und der Schläfe hatte ich allerdings immernoch. Da diese aber nicht schlimm sind und sie nicht dauerhaft sind, hab ich weiterhin nichts unternommen.
Dann hatte ich Mitte November plötzlich starke Bauchschmerzen mit Durchfall und Fieber. Als diese nicht nicht weg gingen bekam ich vom Internisten eine Darm- und Magenspiegelung gemacht....Dickdarm komplett entzündet...Verdacht auf Colitis Ulcerosa. Bei einer Stuhlprobe wurde dann aber eine Infektion auf Campylobacter festgestellt.
Die Beschwerden am Bauch wurden auch langsam besser. Aber zu meinen anderen Symptomen kam Anfang Dezember noch ein komisches kribbeln im linken Fuß dazu.
Der Arzt gab mir Vitamin B12 Tabletten.Keine Besserung. Dann ging ich ins Krankenhaus in die Neurologische Notaufnahme wo wegen des tauben und kribbelnden Fußes und den Schmerzen am rechten Auge und der Schläfe ein natives Schädel-CT und eine Lumbalpunktion durchgeführt wurde. Kein Ergebnis..... Kein Hinweis auf Blutung oder Raumforderung.
Mitte Januar bemerkte ich nun hinter meinem rechten Ohr einen ziemlich großen Lymphknoten und ich habe seit kurz vorher starke schmerzen in der rechten Schulter.
Der Hausarzt schickte mich zum HNO. Dieser meinte zuerst es wäre ein Parotistumor und schickte mich zum MRT. Dabei kam heraus das es sich wahrscheinlich um einen ca. 1,1 cm großen Lymphknoten im entzündlich reaktiven Bereich handelt. Außerdem wären auf der rechten Seite im Kiefernwinkel noch mehrere Lymphknoten auf eine größe von ca. 8mm angeschwollen, auch eher entzündlich reaktiv. Paradistumor kann aber nicht komplett ausgeschlossen werden. Jetzt hab ich zur Entnahme des größten Lymphknotens einen OP Termin bekommen ( 5 Tage stationär ).
Wegen der schmerzenden Schulter war ich beim Orthopäden. Der meinte ich soll es weiter Beobachten, wenn es nicht weg geht soll ich mir beim Hausarzt eine Überweisung zum MRT besorgen.
Also momentan sind meine Symptome:
- Leicht tauber, kribbelnder linker Fuß
- komisch taube obere Schneidezähne
- leichte Schmerzen rechtes Auge und rechte Schläfe
- Schmerzen Rechte Schulter
- irgendwelche Knoten auf der rechten Halsseite im Kiefernwinkel, die abgeklärt werden müssen
Blutwerte waren in Dezember bei der Bauchgeschichte alle I.O.
Auf Epstein Barr hab ich mich auch testen lassen, hatte ich laut Antikörpern wohl noch nie und auch jetzt nicht.
B-Symptome habe ich keine.
Sorry wegen des langen Textes. Kann hierzu irgendjemand was sagen oder hat einen Rat für mich.
Weiß im Moment nicht wie ich weiter machen soll. Jeder Arzt schaut nur auf seinen Bereich.
Ich denke aber, das alles irgendwie miteinander zu tun hat.
Hab Angst das es Krebs

Guten Abend,

Hilfreich wäre Ihr Alter gewesen.

Es gibt einen Arzt, der alle Bereiche zusammenfassen soll, und das ist der Hausarzt. Ich denke hier nicht an Krebs, dafür sind die "Baustellen" zu weit auseinander, und man hat ja auch nichts gefunden.

Ich denke an eine rheumatische Systemerkrankung und würde die entsprechenden Antikörper (ANA, ENA) mal prüfen lassen. Man kann Campylobakter und Colitis ulcerosa gleichzeitig haben, hier ist die Histologie maßgeblich wichtig.

Die Lymphknoten können mit einer Entzündung von Auge, Haut, Zähnen oder Ohr zusammenhängen.

Für Krebs spricht hier nichts, es könnten tatsächlich lauter verschiedene Krankheiten sein (Taubheiten durch HWS/LWS- Bandscheibenprobleme) , oder eben etwas Rheumatisches, das es abzuklären gilt.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen und wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Hallo, ich bin 37 Jahre alt. Bei allem was ich bis jetzt gelesen habe, schwellen bei Rheuma keine Lymphknoten an. Am 7. März werde ich operiert. Musste die Unterlagen für eine Parotektomie unterschreiben. Bekomme dann den Knoten an der Ohrspeicheldrüse entfernt. Momentan beunruhigen mich aber noch die starken Schmerzen in der Schulter. Wenn sie nicht weg gehen, soll ich mir über den Hausarzt einen Termin für MRT besorgen. Dauert aber ca. 4 Wochen.
Bleibt mir momentan etwas anderes übrig, als den Knoten entfernen zu lassen ??
Außer Krebs, fällt mir halt nichts ein, was diese ganzen Symptome gleichzeitig erklären könnte...daran das ich plötzlich so viele verschiedenen Krankheiten habe, kann ich nicht glauben.
Zähne und Kiefer hab ich heute abklären lassen, alles I.O.
Achso, histologischer Befund bei der Darmspiegelung war unklar, aber eher keine CED.

Nein, bei Rheuma schwellen keine LK an, aber man kann ja auch zwei Krankheiten haben! Eine rheumatische Erkrankung würde den Rest erklären (z. B. Lupus) und betrifft oft viele Organe, in jedem Falle z. B. Rücken, Schulter, Darm und Auge.

Ja, den Knoten würde ich natürlich entfernen lassen, man muss schon sehen, woher der kommt.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Also, wenn ich sie richtig verstehe, schließen sie einen Zusammenhang zwischen den stark geschwollenen Lymphknoten bzw. Parotistumor und den zunehmenden Schulterschmerzen aus.

Ich kann, wenn da wirklich das Schultergelenk betroffen ist, keinen Zusammenhang sehen. Ist es mehr der Schulter- Nackenbereich, dann könnten auch dort entzündliche LK in der Tiefe sein.

Ausschließen kann man aus der Ferne gar nichts.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Wie würden sie jetzt an meiner Stelle weitermachen?

Das schrieb ich: Weitergehende rheumatologische Blutuntersuchungen und Entfernung der Lymphknoten. Gern auch Ultraschall der Schulter durch den Orthopäden.

Ich danke für eine freundliche Bewertung meiner Unterstützung und wünsche noch einmal alles Gute.

Sie haben angegeben,dass Sie Rückfragen hätten. Ich habe Ihnen fachgerecht, freundlich und ausführlich geantwortet, weit über Ihre ursprüngliche Frage hinaus.

Mehr kann man aus der Ferne nicht!

Ihre schlechte Bewertung bedeutet, dass mein Profil sich verschlechtert und ich keinen Cent Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe bekomme, was ja wohl nicht in Ihrem Sinne sein kann.

Darum bitte ich um Ihre Rückfrage oder um eine faire Bewertung meiner Antworten!

Sie haben meine Nachfrage gelesen. Denken Sie nicht, es wäre fair, mir entweder zu antworten oder meine Hilfe angemessen zu bewerten? Warum sollte man Ihnen sonst noch einmal helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Hallo, also es tut mir sehr leid....aber wie zufrieden ich mit einer Antwort bin, ist ja wohl meine Sache. Daran das sie dafür keinen Honor bekommen, ist wohl das System von JustAnswer schuld.Begründung ( muss ich das eigentlich Begründen ? Egal !! ):
Seit Wochen schon hab ich dieses Problem, habe etliche kostenlose Internetseiten gelesen, war bei vielen Ärzten, hab viele kostenlose Tipps in Foren bekommen.
Da ich aber immer noch keine möglichen Ursachen (in meinem persönlichen Fall) für die geschwollene Lymphknoten gefunden habe, habe ich mich an diese Seite gewand. Die Fragestellung hat mich 36!! Euro gekostet, dafür erwartet man natürlich auch etwas mehr.Sie schrieben, sie haben mir weit über meine Frage hinaus geantwortet, können sie mir mal bitte schreiben wo.
Ich habe keine Entzündung von Auge, Haut, Zähnen oder Ohr, sonst hätte ich es erwähnt.
Eine mögliche Ursache für meine Lymphknotenschwellung kenn ich leider immer noch nicht.

Nun, ein "Frage beantwortet"(also drei Sterne)was ich zweifellos mehrfach habe, würde keine große Zufriedenheit ausdrücken, aber wenigstens mein Honorar erlauben und mein Profil nicht verschlechtern.

Nein, Sie müssen gar nichts begründen, es ist nur befremdlich, sich aus einem Beratungsgespräch gruß- und honorarlos zurückzuziehen.

Übrigens bekommen wir nur knapp die Hälfte Ihrer Anzahlung bei positiver Beratung; damit ist die Facharztzeit in diesem Falle nicht überhonoriert, denke ich.

Keiner kann wissen, woher die LK- Schwellung kommt, darum kommen Sie um die OP nicht herum. Die rheumatische Systemerkrankung habe ich Ihnen als neuen Ansatzpunkt genannt. Chronische Infektionen z. B. der Kieferhöhle (durch Hereinragen einer Zahnwurzel) können zu unbemerkten Entzündungen führen.

Ihre Frage war: " Kann hierzu irgendjemand was sagen", und das habe ich allerdings und mehrfach getan. Darüber hinaus, indem ich manches mehrfach geschrieben habe; auch werden für solche umfangreichen Fragestellungen meist mehr als 36€ angeboten. Ich weiß, dass 36 € viel Geld sind; wenn man aber bedenkt, dass wir, wenn wir antworten, keine Patienten behandeln können (bei weiter laufenden Grundkosten), dann sind die für uns "übrig bleibenden" 16 € nicht so viel.

Insofenrnwären drei Sterne nett. Machen Sie es gut!

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen herzlichen Dank und alles Gute!

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Danke auch.

Gern.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Hallo, heute hatte ich MRT von der Schulter.Hier der MRT Befund der Schulter:
**Befund**:
Keine diesbzgl. VA in domo.
Regelrecht erhaltenes Schultereckgelenk.
Mukoidzystischer Knochenumbau an der dorso-lateralen Zirkumferenz des Humeruskopfes. Beglei- tende flaue Bone bruise Zone. Kleine Flüssigkeitsansammlung im Recessus infracoracoidalis. Typische Positionierung der langen Bizepssehne.
Kein Nachweis von Ergüssen im Schulterhauptgelenk.
Der subakromiale Raum ist mit 6 mm signifikant erniedrigt. Minimaler Einriss am Sehnenansatz der Supraspinatussehne mit begleitendem Bone bruise im Tuberculum majus. Minimale Markierung der Bursa subacromialis sive subdeltoidea.
In der knochenoptimierten Sequenz kleine osteoplastische Verdichtung im vorderen Abschnitt des Humeruskopfes. Kein Hinweis auf Knochenmarksinfiltration.
**Beurteilung**:
Die anatomischen Voraussetzungen für ein subakromiales Impingement sind erfüllt. Zusätzlich diskrete Zeichen einer Enthesitis der ansetzenden Supraspinatussehne am Tuberculum majus. Minimale Markierung der begleitenden Bursen.
Am Montag lasse ich mir das von einem Arzt übersetzen. Soweit hab ich auch schon alles verstanden. Nur ein Satz beunruhigt mich etwas:
"In der knochenoptimierten Sequenz kleine osteoplastische Verdichtung im vorderen Abschnitt des Humeruskopfes. Kein Hinweis auf Knochenmarksinfiltration."
Hab nach Osteoplastisch gegoogelt und habs nur in Zusammenhang mit Metastasen gefunden, obwohl "Kein Hinweis auf Knochenmarksinfiltration" wohl positiv zu werten ist.Was halten sie davon?

das ist nicht mein Fach, bitte fragen Sie unsere Orthopäden.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Ok, vielen Dank.