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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 26325
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage zum Thema Schlafapnoe. Ich bin

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich habe eine Frage zum Thema Schlafapnoe. Ich bin männlich 45 Jahre, sportlich regelmäßig aktiv. Vor 1 Monat hatte ich den 2 Jahr Komplettcheck wobei im Bereich Herz-Kreilauf alles i.O. war (Blutdruck OK, Intima Media Dicke OK, Belastung OK). Allerdings wurde jetzt durch einen Spezialisten eine Schlaf Apnoe festgestellt. Eine erste Messung mit einem Gerät Zuhause durch den Lungenarzt ergab 58 Atemaussetzer und 45 Abfälle der Sauerstoffsättigung in einer Nacht. Nächster Schritt ist jetzt in 3 Wochen das Schlaflabor.
Meine Frage. Wenn ich mich im Netz darüber erkundige, stolpere ich immer wieder über Warnungen, daß bei Schlafapnoe das Risiko eines Schlaganfalles in der Nacht stark ansteigt. Und das macht mir Sorgen, denn bis das jetzt behandelt werden kann, vergehen mit Untersuchung, Therapie usw mit Sicherheit 3-6 Monate.
Ist dieses Risiko bei grundsätzlich gesunden Menschen tatsächlich so hoch?
Ich weis auch nicht wie lange ich das schon so habe.
Ich kann mir schon vorstellen, daß es nicht förderlich ist, wenn der Blutdruck und Puls mehrmals in der Nacht schlagartig ansteigt.
Ergeben sich Vorzeichen, wenn dies wirklich gefährlich wird?
Ich danke ***** ***** Antwort

Guten Abend,

Nein, bei herz- und gefäßgesunden Menschen ist das Risiko überhaupt nicht hoch. Nur,wer sowieso schon eine schlechte Durchblutung hat der eine schlechte Sauerstoffsättigung, kommt durch die Apnoephasen in gefährliche Bereiche. Nicht der Anstieg von Druck und Puls sind gefährlich, dafür ist unser Herz da, und das haben wir am Tag auch dauernd bei Belastung.

Die Therapie mit Schlafmaske greift vom 1. Tag an , also vergehen nur 4 bis 6 Wochen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
vielen Dank. Ich war der Meinung, die Gefahr besteht darin, daß der Puls durch den Streß schlagartig ansteigt.
Hier ein Auszug aus einem entsprechendne Bericht.
>>>Nach jedem nächtlichen Atemaussetzer nehmen Blutflussgeschwindigkeit und arterieller Druck im Gehirn zunächst zu und sinken dann auf ein Minimum ab. Als Folge dieser raschen Veränderungen kann es zu einem lebensgefährlichen Hirninfarkt (zerebrale Ischämie) kommen<<<Aber vielleicht ist das auch nur Halbwissen :-)

Das ist Halbwissen! bei jeder Treppe, die Sie gehen, nehmen Blutfluss und Druck erst zu und dann ab. Ein Gesunder hat kein Problem damit, ein Kranker kriegt dann doch mal einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Genau wie beim Tatort oder wenn der BVB spielt :-)

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.