So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Gehring.
Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 27243
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr. Gehring ist jetzt online.

Habe ich Lungenkrebs oder eine Bronchitis oder beides?

Diese Antwort wurde bewertet:

Habe ich Lungenkrebs oder eine Bronchitis oder beides?;

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Vor ca. 14 Monaten hatte ich erstmals morgens Blut im Speichel. Ich wache auf und habe direkt einen schlechten Geschmack im Mund, spucke aus und habe Blutpigmente unterschiedlicher Färbung auf dem Taschentuch.
Das Spektrum leicht von eher gelblich, orange, rot, bis hin zu bräunlich (wie geronnenes Blut). Die Mengen sind eher klein. Zusätzlich klagte ich damals unter Ohrdruck, Ohrgeräusche,
gelegentlicih Schluckbeschwerden und später Halsschmerzen.Ich war darauf bei meinem niedergelassenen HNO-Arzt. Dieser legte ein Pauckenröhrchen, was die Ohrprobleme zunächst minderte.
Den morgendlichen Ausfluss allerdings nicht.Es folgten Blutuntersuchungen (eine Infektion wurde ausgeschlossen), dann ein MRT des Kopfes (außer einem akzentuierten Lymphknoten Richtung Ohr ohne Befund).
Ich wurde überwiesen Richtung Lungenarzt. Diese führte ebenfalls Labortests durch (ohne Befund) und röntgte die Lunge (ohne Befund)
Nach weiteren Monaten - der morgentliche Ausfluss trat in dieser Phase regelmäßig, aber lange nicht täglich auf - überwies mich der HNO-Arzt zur Panendoskopie.
Der behandelnde Arzt wollte mich - nachdem ich ihm die Bilder vom morgendlichen Ausfluss gezeigt hatte- mich zunächst nicht operieren.
"Das ist nichts, gehen sie nach Hause". Führte die Panendoskopie aber durch (ohne Befund).Aus Verzweifelung bzgl. meiner Ohrprobleme probierte ich einen Chiropraktiker - ich hatte darüber gelesen, dass die Beschwerden auch orthopädisch sein könnten.
Und tatsächlich die Chiroprakterin fand auf den MRT-Bildern einen (Für mich sichtbar) verschobenen obersten Halswirbel, renkte diesen ein und tadaa, meine Ohrgeräusche und Ohrdruck waren weitestgehend geheilt.Die morgendliche Blutung tauchte allerdings weiterhin regelmäßig auf.Mein HNO-Arzt empfahl mir diesbezüglch AL-Salbe, da er vermutete, dass ausgetrockenete Schleimhäute die Blutung verursachten.
Tatsächlich hatte ich in 10 Tagen Anwendung der AL-Seite nur einen Morgen mit Blutung - eine Besserung im Vergleich zu vorher.
Da ich die AL-Salbe aber nicht dauerhaft nehmen darf, stieg ich auf Bepanthen Salbe um, die leider nicht mehr dieselbe Wirkung erzielt.Vor ein paar Wochen wurden Blutungen wieder häufiger. Ich hatte zudem seit Jahreswechsel konstant irgendwelche Infekte (Erkältung, später Durchfall).Auch wenn mein HNO-Arzt inzwischen das Interesse verloren hatte, wollte ich herausfinden, warum meine Schleimhäute bluten.Ich ging zur Zahnärztin - die mir Parandontose attestierte und eine Beißschiene verordnete. Auf die morgendlichen Blutungen hatte das Tragen der Schience bisher keinen Einfluss.Ich lies mich also an einen Gastroentrologen und den schon genannten Lungenfacharzt überweisen.
Ersterer führte eine Magenspiegelung durch (ohne Hinweise auf einen Tumor oder einen schlecht schließenden Magen).
Letzterer röntgte mich erneut (ohne Befund) und hat mich jetzt zum CT der Lunge überwiesen.Gleichzeitig gesellen sich jetzt neue Symptome hinzu. Habe seit Mittwoch Husten, Halsschmerzen und nicht klar lokalisierbare leichte Schmerzen aus der Brust. Ich bekomme etwas schlechter Luft
Die morgendlichen Blutungen haben wieder zugenommen, kommen jetzt täglich in unterschiedlicher Färbung.Ich habe kein Fieber, kein Gewichtsverlust, seit neuestem aber gelegentlich Nachtschweiß. Gestern und heute hatte ich erstmals vereinzelt winzige Blutpigmente auch im abgehusteten Ausfluss.
Ohne die Vorgeschichte würde ich sagen, ich hätte eine akute Bronchitis.So mache ich mir jetzt große Sorgen und kann mich auf nichts anderes mehr konzentrieren.Wäre ich doch schon vor einem halben Jahr hartnäckiger gewesen und hätte auf weitere Untersuchungen bestanden...Ich weiß, ich sollte das CT abwarten.Aber wie stehen überhaupt noch meine Chancen? Habe ich so gut wie sicher Lungenkrebs?
Wenn ja, wird es zu spät sein oder? Schließlich hätte man viel früher darauf kommen können.Was kann ich noch tun? Was mache ich gegen meine Angst?Zu meiner Person: bin ambitionierter Hobby-Sportler (4- bis 6 mal die Woche Training wenn ich gesund bin) und Nicht-Raucher, ernähre mich gesund.
Bin selbstständig und trage Verantwortung für einige Mitarbeiter. Sollte ich Lungenkrebs haben, muss ich Vorbereitungen für eine Nachfolge treffen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Fotos ohne Befunde - soweit mir vorliegend - anbei.Die Anhänge sind natürlich vertraulich und nicht zur Veröffentlichung bestimmt!

Guten Tag,

Was haben Sie bisher gegen Ihre Angst getan?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Guten Morgen,
Haha. Mir zweite Meinungen eingeholt. Mich informiert. Hier z.b.
Aber auf die zu hören, die einen beruhigen wollen, kann natürlich auch gefährlich sein.

Der Auswurf und Ihre Geschichte sind typisch für eine virale Bronchitis. Da Sie keinerlei Risikofaktoren für Lungenkrebs haben und auch zu jung dafür sind, weiterhin lauter negative Untersuchungsergebnisse, sehe ich hier keine Gefahr, dass Sie Lungenkrebs haben.

Das Problem bei Ängsten ist, dass sie schlimmer und nicht besser werden, je mehr Untersuchungen man macht. Es wäre also wichtig, nach dem wahrscheinlich unauffälligen CT keine Untersuchungen zu machen. Lassen die Ängste nicht nach, würde ich sie psychotherapeutisch bearbeiten.

Haben Sie noch eine Frage dazu? Falls nicht, danke ***** *****ür eine freundliche Bewertung meiner Hilfe.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Meine aktuellen Symptome sind galub ich auch typisch für eine akute Bronchitis. Seit heute Morgen wohl auch bakteriell. Denn statt viel Blut standen heute viermal Auswurf mit Eiter auf dem Programm.
Dazu Schmerzen der Atemwege.Aber das erklärt doch nicht warum ich diesen Auswurf - siehe Beispiel Bilder - chronisch habe. Tendenziell wirds das eher häufiger als weniger. Die Ursache des blutigen Auswurfs zu kennen, würde mich sehr beruhigen. Jedenfalls wenn sie harmlos ist. Ich könnte mit der Symptomatik leben - wenn ich sie verstehen würde.Die Angst war auch schon mal fast weg. Bzw. ich hatte nur noch harmlosere Ursachen im Verdacht (z.b. Reflux Krankheit). Aber der Lungenfacharzt wirkte selbst beunruhigt. Das Ct wollte ich selbst erst gar nicht haben (strahlenbelastung) angesichts meiner Ängste aber wahrscheinlich genau richtig.

Es ist ein längst widerlegtes Vorurteil,dass dicker gelber Schleim für eine bakterielle Infektion steht! Tut es nicht, es ist meist immer noch nur ein Virus, wenn man keine deutlich erhöhte Temperatur und starkes Krankheitsempfinden hat.

Man muss übrigens zwischen Spucke und Sputum unterscheiden. Blut im Speichel, wie bei Ihnen, kann gut von Parodontose kommen. Sputum ist das, was man aus der Tiefe heraushustet.

Der Lungenfacharzt ist verpflichtet, einen Ausschluss zu machen, darum ist das CT ok. Dann aber sollte erst einmal keine Röntgenuntersuchung, schon gar kein CT mehr erfolgen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen und wünsche Ihnen das Allerbeste!

Haben Sie noch eine Frage dazu?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ok. Das klingt natürlich beruhigend.Allerdings hab ich auch stärker werdene Schmerzen im Brustraum, insbesondere links. Bin gestern Nacht um 4 Uhr aufgewacht, hab wieder Blut gespuckt und hatte danach stärkere Schmerzen. Konnte erst nach Stunden wieder einschlafen.Ich hoffe sehr, dass Sie dennoch Recht haben. Wollte eigentlich heute zum Arzt. Aber Rosenmontag hat alles zu...
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Habe ein Foto von der letzten Spucke beigefügt. Vielleicht können Sie da noch mal drauf gucken?Sobald ich wieder nieder nen niedergelassen Arzt erreichen kann, werd ich nicht weiter nerven und Sie gerne positiv bewerten

Egal, wie oft Sie Ihre Spucke auch fotografieren: Es macht keinen großen Unterschied, und das, was ich Ihnen schrieb, ändert sich dadurch nicht. Hier spricht immer noch alles für einen Virusinfekt.

Übrigens muss jeder Arzt,der seine Praxis zu macht, einen Vertreter angeben. Insofern lohnt sich das Abhören der AB der Ärzte.

Danke für die Bewertung, die meine lange Beratung nun auch verdient hat!

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Update: war Montag noch beim ärztlichen Notdienst und wurde ins Krankenhaus eingewiesen. Hatte jetzt das Ct und eine Bronchoskopie.Es wurde kein Tumor gefunden :-) aber ein entzündliches Infiltrat in der Lunge, das leicht blutet. Möglicherweise ein verschleppter Infekt. Allgemein seien die Schleimhäute auch Richtung Nasen Rachenraum entzündlich. Bekomme jetzt eine Kortison Inhalation.P.s. kann man die Bilder und Befundanhänge hier irgendwie löschen?
Ich möchte auf keinen Fall dass die veröffentlicht werden.

Na super. Dann können Sie ja entspannen :-)

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Die Bronchitis Symptome sind schon zurück gegangen. Nächtliche Blutungen aber immer noch da.Ja, Danke :) bin auf jeden Fall wieder gut gelaunt und habe keine Angst mehr.

Wunderbar.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Aah, jetzt wollen die mich doch hier behalten - um noch ein http://www.gesundheits-lexikon.com/Medizingeraetediagnostik/Herz-Kreislauf-Gefaesse/Angio-CT.html zu machen. ich verstehe den Sinn nicht. Die können doch erst mal abwarten, ob das Kortison anschlägt bevor sie mich wieder Strahlung aussetzen...
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Kann ich das Honorar hier irgendwie erhöhen?

Können Sie, indem Sie mein Angebot annehmen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Mein Plan wäre jetzt: ich gehe erst mal nach Hause, nehme ne Woche Kortison und warte ab ob die Blutung aufhört.Wenn nein, gehe ich mit den bisherigen Befunden zu einem Spezialisten in meiner Heimatstadt. Aktuell bin ich (wegen Karneval am Montag) woanders gelandet. Das Argument dass ich dann auf Termine warten muss, stimmt bedingt. Hatte schon einen auf Vorrat gemacht und kann mir notfalls auch Privattermine / Untersuchungen als Selbstzahler leisten. Gleichzeitig kriege ich so ne zweite Meinung eines unabhängigen Peumnologen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ursache der Blutung ist m.e zu viel Sport nach diversen Infekten. Also erst mal kein Sport...
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Lustigerweise war ich heute Morgen symptomfrei. Jetzt habe ich wieder Stress und leichte Schmerzen.Blutwerte seien übrigens bisher 1a. All zu viel Blut verloren haben, kann ich bisher wohl nicht
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ist das ein plausibler Plan?

Den Plan finde ich plausibel, die Erklärung nicht. Von Sport nach Infekten bekommt man keine Blutungen, aber es kann ja immer noch eine (rheumatische) Entzündung bestehen.

Dieses spezielle CT geht tatsächlich mit einiger Strahlenbelastung einher. Man sucht damit Lungenembolien (das würde ich aber nur bei Luftnot oder positivem D- Dimer- Test machen), aber auch Hämangiome, also gutartige Tumore aus Adern, die immer mal wieder bluten können (aber auch schön dableiben können, wo sie sind).

Mit den gezeigten Mengen verlieren Sie in einem Monat weniger Blut, als man Ihnen bei einer Routinekontrolle entnimmt:-) Hier ist also kein ernster Verlust zu befürchten.

Ich halte es für durchaus sinnvoll, erstmal den Effekt des Kortisons abzuwarten.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ok. Die aufgelisteten Sachen sind alle doof. Aber man kann gut damit leben und eh nicht viel gegen tun oder?
Atemnot habe ich gar nicht mehr.

Hämangiome sind egal, Lungenembolien kann man behandeln und rheumatische Erkrankungen auch. Also kein Grund zu Sorge!

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
hab's tatsächlich gemacht und bin entgegen ärztlichen Rat vom Krankenhaus nach Hause. Musste noch unterschreiben, dass ich jetzt jederzeit an fortschreitenden Gefässanomalien ersticken oder verbluten kann :DBin wieder in ambulanter Behandlung und der niedergelasse Arzt war schon was gechillter. Er kann sich auch vorstellen dass die Bronchitis die akt. Blutungen auslöst und die chronischen woanders herkommen. Würde am liebsten noch nen Ct des Kopfes machen, schaut sich jetzt aber erst mal das MRT an. Mein Körper fügt der Spucke jetzt inzwischen Eiter und den Brustschmerzen klassische Grippesymptome hinzu (abgeschlagen, leichte Schmerzen in den Gliedern wie Muskelkater nur ohne Sport). Die Blutung kommt weiterhin nur einmal nachts. Kann danach 6 Stunden weiterpennen ohne zusätzliches Blut.Frage mich, was ich außer viel schlafen und Kortisonspray tun soll?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Die Brustschmerzen wandern langsam hin und her. Von rechts unten bis mittig links, teilweise jetzt zusätzlich in den oberen Rücken. Weiterhin alles moderat - Schmerzskala 2-4 von 10. Aber halt unheimlich. Noch nie so gehabt.

Nichts. Inhalieren könnten Sie noch. Sie brauchen mal 10 Tage Geduld!