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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6787
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hallo ich suche eine Lösung für mein Problem, es begann im

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo ich suche eine Lösung für mein Problem , es begann im letzten Jahr nachdem ich ein Vierus in den Magen Darm bereich hatte und im Krankenhaus behandelt wurde. seitdem leide ich unter tränende Augen - Nase ist ständig zu und Trocken - aber was am meisten stört ist der austrocknende mund , wache mitlerweile jede zwei Stunden auf und kann nicht mehr richtig Durchschlafen . Habe verschiedene Ärzte aufgesucht ,die nicht gefunden haben, selbst Augentropfen Nasen Spry und Lutschbombongs helfen nicht .
Was kann ich noch tun ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

möglicherweise haben Sie eine Allergie entwickelt, die sich an den Schleimhäuten abspielt. Dies kann passieren, wenn es Veränderungen im Stoffwechsel des Darmes gibt.

Können Sie mir bitte folgende Fragen beantworten ? :

Womit wurden Sie im Krankenhaus behandelt ? Waren Antibiotika dabei ?

Nehmen Sie (seither) Medikamente ein ?

Können Sie mir den Namen der von Ihnen verwendeten Augentropfen und Nasensprays schreiben ?

Gibt / gab es bei Ihnen oder Blutsverwandten von Ihnen Hauterkrankungen, Asthma, Heuschnupfen, Allergien ?

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Krankenhausbehandlung : Sitagliptin 100mg (Januvia) Morgens 1 Stck
Granustix 3 g ( Morgens) bis 4.2.2017 1 Tütchen
* Metformin 1000 g (Glucophage) (Abends) 1 Stck
* Fluvastatin 80 (Sortis)(Abends) 1 Stck
* Enalapril 2,5 mg Enease (Morgens) 1Stck
* Metoprolol 100 mg ( Beloc Zok) eine Halbe (Morgens)
* Omeprazol 20 mg (OMEP) MOrgens) 1 Stck
* ASS 100 mg (Morgens) 1 Stck
Medikamente die ich Täglich nehme sind mit einen Stern * gekennzeichnet.
Nasenspray : Nasic O.K - Augentropfen HYLO COMOD - Hustentropfen Aspecton (Gelegendliche Einnahme)
Keine Allergien Bekannt
Mit freundlichen Grüßen
S. Knauer

Vielen Dank. Die Symptome, die Sie beschreiben, passen zu einer allergischen Entzündung, die sich an den Bindhäuten, Nasen- und Mundschleimhaut abspielt. Wenn sie ständig vorhanden sind, kommen als Auslöser z.B. Hausstaubmilben in Frage, die sich in Polstern, Teppichen und auch im Bett zahlreich finden. Wenn Sie Haustiere in der Wohnung haben, auch deren Haare.

Des weiteren Schimmelpilze, aber die haben Sie hoffentlich nicht.

In der Darmschleimhaut sitzt eine sehr große Anzahl von Zellen, die die Immunfuntion regeln. Ihr Funktion ist auch von einer gesunden Darmflora abhängig. Durch den Virus könnte es eine Veränderung im Darmmilieu gegeben haben, die Ihre Immunfunktion beeinträchtigt.

Man hat zwei Möglichkeiten, eine allergische Reaktion zu überprüfen:

Sie können antiallergische Medikamente einnehmen z.B. Cetirizin, Loratadin, Xusal, Aerius, Urtimed, Telfast, nachts Fenisitil Tropfen usw. Diese gehören zur Gruppe der Antihistaminika. Stimmen Sie das aber bitte mit Ihrem Hausarzt ab, weil es bei Herzrhythmusstörungen Einschränkungen gibt.

Wenn Antihistaminika helfen, ist eine allergische Reaktion sicher. Manchmal wirkt nicht gleich das erste, daher probieren Sie ruhig mehrere aus.

Sollten Sie Antihistaminika nicht nehmen können, können Sie die Probe auch mit Cortison machen, entweder als Tablette oder als Nasenspray und Augentropfen. Eine allergische Reaktion wäre mit Cortison deutlich rückläufig.

Antihistaminika könnten Sie dauerhaft zur Behandlung nutzen.

Die zweite Möglichkeit ist ein Allergietest, den Sie beim Hautarzt durchführen lassen können. Oder Ihr Hausarzt testet die entsprechenden Antikörper im Blut.

Am besten machen Sie beides.

Um die Darmschleimhaut wieder zu regenerieren, kann man "gute Darmbakterien" von außen zuführen, z.B. Symbiolact compositum 1 Tütchen täglich über 1 bis 3 Monate. Sie könnten das ausprobieren und sehen, ob sich die Beschwerden bessern.

Unter Ihren Medikamenten ist für Januvia und Omeprazol Mundtrockenheit als Nebenwirkung beschrieben. Ich gehe davon aus, daß Sie die Medikamente schon vor dem Magen-Darm-Infekt eingenommen haben. Die Medikamente könnten aber ein wenig zu der Trockenheit beitragen, als eine Teilkomponente, die vor dem Infekt kaum ins Gewicht fiel.

Wenn meine Antwort hilfreich ist, würde ich mich über eine positive Bewertung (3-5 Sterne) freuen.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

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