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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 35935
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
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Dr. Gehring ist jetzt online.

ich bin mittlerweile 32 Jahre alt. 2013 wurde ich

Diese Antwort wurde bewertet:

bin mittlerweile 32 Jahre alt. 2013 wurde ich von meinem Mann darauf aufmerksam gemacht, dass mein Herz merkwürdig schlagen würde;

Zu dieser Zeit hatte ich gerade mit einem Ingenieurs studium im Ausland gegonnen, wo ich auch bis heute lebe.

November 2013 - Herzspezialist: stellte 37.000 VES fest inkl. salven, Medikamente wollte er ungern verschreiben und das ganz wurde an die Klinikk nach Oslo verwiesen. Ablation wurde für Juni 2014 festgesetzt.

März 2014: Schwanger; bis dahin litt ich allerdings an beängstigenden Symptomen. Extremer Schwindel, kurze, plötzliche blackouts (synkopen) ohne vorheriges Schwindelgefühl. Ich traute mich zu dieser zeit nicht dem Arzt davon zu berichten, aus angst meinen fuehrerschein zu verlieren, auf den ich dringend angewiesen war. Ich erwähnte lediglich Schwindel. Da die Ablation verschoben werden musste und der Schwindel sich etwa mit den 5ten Schwangerschaftsmonat legte, dachte ich nicht weiter darüber nach. Alles war super.

April 2015: ablation wird verschoben aufgrund der Hormone

November 2015: dringende Empfehlung zur ablation, verdacht auf VT mit defi. 6 stuendige ablation, alles super. Diagnose VT, aber selbst limitierend.

Juni 2016 - 19.000 ves

dec 2016 - 24.000 ves - Medikamentempfehlung

feb. 2017 -27.000 ves - Ablationsempfehlung

juli. 2017 - 32.000 ves - Ablationsempfehlung

jan 2018 - 37.000 ves - schwanger 4. Woche

naechster termin in 3 Monaten..

Ich stehe unter ganz, wunderbarer Beobachtung, ohne Zweifel. Ich habe keinerlei Angst, da ich auch so gut wie keine Symptome verspüre... wie lange noch? :))

Ich frage mich allerdings, weshalb es wieder stetig zunimmt.. Damals hatte ich bei gleicher Anzahl kaum Symptome, die allerdings nach ein paar Monaten so stark waren, dass ich gar nicht mehr richtig stehen konnte. Gibt es moeglicherweis eine Krankheit, die dies begünstigt oder gar ausloest? Ich bin wirklich nach einer Ursache aus und habe keinerlei interesse an weiteren ablatioen oder gar Medikamenten. Ich bin herzgesund, jedoch habe ich andere diffuse leiden, darunter verschiedene mangelerscheinungen wie B12 und eisen. Gegen das erst genannte habe ich spritzen verordnet bekommen, für letzteres nehme ich nun hochdosiert eisen. Ich bin voll arbeitsfähig und mental aeusserst gefestigt:)

Bei 50 % wäre ja Schluss, also gibt es nach oben hin wohl doch eine grenze.. derzeit liege ich bei 33%. Bei dem verlauf steht dem wohl nichts entgegen.

Also:::: Welche Krankheiten könnten dafür in frage kommen?;

Gibt es eine Krankheit oder solch einen verlauf?

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Guten Tag,

gerade als Ingenieurin wundert es mich nicht, dass Sie die Ursache Irer Symptome suchen. Als Ärztin muss ich aber ganz plakativ sagen: Wenn man die kennen würde, hätte man Sie nicht einem so aufwändigen Eingriff unterzogen, sondern natürlich die gesamte Ursache bekämpft!

Denkbare Krankheiten wie Kaliummangel oder Schilddrüsenüberfunktion hat man mit Sicherheit ausgeschlossen. Eine Herzdurchblutungsstörung auch. Also bleibt nur die Erklärung, dass Sie kleine, zusätzliche Schrittmacher im Herzen haben, die für die VT und ES sorgen. Die kann das Herz bilden, wie die Haut sinnlose Leberflecken macht. Unser genetischer Bauplan ist perfekt, aber die Ausführung manchmal mangelhaft.

Das also ist die simple Erklärung, und darum wird man diese Schrittmacherzellen erneut veröden oder eben ihr Tun medikamentös hemmen müssen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen und wünsche Ihnen das Allerbeste!

Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
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Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für ihre Antwort�� Wenn die VES jedoch stetig zunehmen, dann müsste doch das System irgendwann so weit gestört sein, dass das Herz den Organismus nicht mehr ausreichend versorgen kann? Irgendwo muss also eine Grenze zu finden sein, eine Grenze die eben eine einfache, ungesteuerte Fehlsteuerung des Herzens, von einer progressiven Krankheit unterscheidet, bei der das Herz primær gesund ist, aber vllt. ein Defekt der Zelle vorliegt. Gibt es so etwas? Oder stelle ich mir das falsch vor? Ps.: Ja, die Gefässe wurden auch bereits untersucht, da eine signifikante ST-Senkung bei der Fahrradergo. auftrat. Alles gut. Auch bei einer parese des mundwinkels und einer steifigkeit im Bein, MRT-o.K. super.

So einfach ist es nicht... Man kann keine Zahl nennen, ab der ES nicht mehr zu tolerieren sind Das kommt auf die Pumpkraft des Herzens, das Alter und die "Leidensfähigkeit" an. Da das Herz nach einer ES eine kompensatorische Schlagpause macht, kann es sehr, sehr viele ES vertragen.

Man hat leider keine Parameter, die eine Aussage bzgl. der Zukunft zulassen würden. Ihr Herz ist ja derzeit de facto gesund, nur die Elektrik ist ein bisschen durcheinander.