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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1070
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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bin männlich und 25 Jahre, und Ich würde mir gerne eine zwei

Diese Antwort wurde bewertet:

bin männlich und 25 Jahre, und Ich würde mir gerne eine zweite Meinung einholen, da ich mir bezüglich den bisherigen Untersuchungsverlauf bei meinem Urologen sehr unsicher bin;

Problembeschreibung in einem Satz: Immer wieder kehrende Infektion, gegen welche Antibiotika nur temporär wirken.

Zunächst einmal zu den Symptomen:
Ich verspüre nach ca. 60 Minuten nach jedem Toilettengang ein unangenehmes Kribbeln/Jucken in der Eichel bzw. in der Harnröhre. Dieser Reiz nimmt kontinuierlich zu, bis ich auf die Toilette gehe. Die Urinmenge die heraus kommt ist dementsprechend gering (wenige Tropfen bis generell nur sehr wenig), da ich alle 90 Minuten auf die Toilette muss.
Insbesondere in der Nacht ist es sehr schlimm, da ich seit Monaten nicht mehr durchschlafen kann. Ich erwache alle 90 Minuten mit diesem Reiz, der mir ein Einschlafen unmöglich macht. Durch den Gang zur Toilette ist ein schnelles einschlafen unmöglich, wodurch ich sobald ich dann doch endlich einschlafe nach kurzer Zeit wieder erwache und die Sache sich die ganze Nacht wiederholt. Da diese Problematik nun schon seit Monaten so geht leidet meine Lebensqualität enorm darunter. (Ich kann meiner Arbeit nicht mehr nachgehen, meine Freundin leidet darunter mit, ich bin müde, unkonzentriert, generell ist es an einem sehr kritischen Punkt.)

Von meinem Urologen habe Ich bereits drei mal Antibiotika verschrieben bekommen. Bei JEDEM male wurden diese Symptome binnen zwei Tagen ERHEBLICH BESSER. (Durchschlafen war wieder viel besser möglich, der Juckreiz ging zurück, generell nahmen meine Toilettengänge stark ab und normalisierten sich, usw.. Dementsprechend froh war ich darüber.)

Das Problem: Nach Absetzen der Antibiotika kam die Infektion bzw. die Beschwerden nach wenigen Tagen wieder zurück, in ähnlicher Intensität. Das ganze ging, wie gesagt, drei Antibiotika Runden (1. Runde: 10 Tage Doxycyclin, die anderen beiden Runden: 20 Tage Doxycyclin), und jedes mal kamen die Symptome wieder zurück.
Gleichzeitig hat mein Urologe 2 Urintests, 1 Test auf Chlamydien und einen Spermatest, sowie insgesamt 2 Abstriche der Harnröhre gemacht. Alle diese Tests waren negativ, bis auf einen der Abstriche, bei denen „leichter Verdacht auf bakterielle Infektion“ rauskam.

Was mich besonders irritiert ist, dass alle Urintests und Spermatests negativ angezeigt haben. Ganz offensichtlich habe ich irgendeine Form von Infektion, die sich sehr hartnäckig hält und trotz heftiger Antibiotika Behandlung nicht weg gehen möchte, dennoch zeigen alle Urintests negativ. Als nächsten Schritt möchte mein Arzt eine Harn/Blasen Spiegelung machen.

Liegt hier der unwahrscheinliche Fall eines irrütmlich falschen Testergebnisses vor, oder kann es an etwas anderes liegen? Dass die Infektion jedoch bei Einnahme von Antibiotika verschwindet ist ein eindeutiges Zeichen. Ich würde mich sehr über eine Zweitdiagnose und mögliche weitere Vorgehensweisen freuen.
Wie geht man in so einem Falle vor? Bleibt da noch etwas anderes, als zunehmend härtere Antibiotika Keulen zu schwingen?
Ich möchte nur noch, dass diese Infektion so schnell wie möglich schwindet, damit ich wieder ein normales Leben führen kann.

Herzlichen Dank für Ihre Antworten und viele liebe Grüße
*****

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn die Antibiotika nicht dauerhaft wirken, bedeutet das z.B., daß das Immunsystem nicht stark genug ist und sich Bakterien doch noch halten und wieder vermehren können. Das ist z.B. bei Streß öfter der Fall. Das Ping-Pong Spiel so weiterzuführen bringt Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts. Durch den Schlafmangel wird das Immunsystem immer schwächer. Das ist ein Teufelskreis, in dem Sie sich befinden.

Gut wäre zu wissen, welche Bakterien genau in dem Abstrich ermittelt wurden und ob man die sog. Resistenzen bestimmt hat.

D.h. es wird getestet, auf welche Antibiotika die ermittelten Bakterien sensibel sind. Es gibt auch den Fall, daß Bakterien gegen bestimmte Antibiotika resistent werden und diese dann nicht mehr wirken.

Wenn Sie z.B. einige resistente haben, die sich dann immer wieder vermehren, ist das auch eine mögliche Erklärung für Ihr Problem.

Juckreiz in der Harnröhre wird auch verursacht durch Gonokokken, die Erreger des Tripper. Diese sind mit den normalen Abstrichen nicht nachzuweisen. Das Thema Geschlechtskrankheiten ist dem Fach Hautkrankheiten angegliedert, was eine Tradition ist.

Daher können Sie sich auch in der nächsten Hautklinik mit dem Problem vorstellen, um dies abklären zu lassen. Hierfür macht man am besten einen Abstrich und schaut diesen unter dem Mikroskop an bzw. nutzt spezielle Fertigabstriche der Labors.

Beim Tripper hat man meist etwas Ausfluß, z.B. am Morgen ein Tröpfchen gelben.

Ist außen auf der Eichel etwas zu sehen ?

Neben Bakterien sollten auch Pilze als Verursacher in Erwägung gezogen werden.

Was Sie versuchen können: Baden der Penisspitze in Betaisodonalösung, diese bekämpft alle Erreger - Bakterien, Pilze, Viren:

einige Spritzer der Lösung in ein Glas Wasser, so daß dieses braun wird. Baden 10 bis 20 min. speziell wenn das Wasser sich entfärbt ist das ein Zeichen, das Jod verbraucht und damit Erreger abgetötet werden.

Auf jeden Fall sind Sie durch die Auswirkungen auf Ihr Leben in einer kritischen Situation, das würde ich auch so sehen.

Daher intensivieren Sie bitte die Ursachensuche.

Es könnte auch einen psychosomatischen Aspekt geben. Harnröhrenentzündung ist ja häufig mit dem Thema Beziehungen verknüpft.

Wenn die Entzündung so hartnäckig ist, lohnt es sich ggf, zu hinterfragen, ob es in der Beziehung irgendein Problem gibt. Das kann zusätzlich helfen.

Wenn meine Antwort für Sie hilfreich ist, bitte ich um eine positive Bewertung durch Anklicken von 3-5 Sternen.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrte Frau Dr. Hoffmann,herzlichen Dank für Ihre Antwort und Ihren Input.Ihren Tipp über ein Bad mit Betaisodonalösung werde ich versuchen - Danke.
Darüber hinaus habe ich mir unterstützend zu der Gesamtproblematik einen Blasentee (Wachholder/Brennnessel, zur Stärkung der Blase), ein Präparat mit Wirkstoff D Manose (Untersützend zum Antibiotikum), sowie Omnibiotic (Unterstützung der durch Antibiotikum angegriffenen Bakterien im Darm) angeschafft. Diese Dinge erscheinen mir jedoch vor allem nur unterstützend zu wirken - die Infektion selbst kann damit nicht geheilt werden.Zur Beantwortung Ihrer Fragen:
Die Eichel selbst hat keine unüblichen Anzeichen von außen die man erkennen kann. Ebenfalls wurde Eichel sowie Prostata zwei mal vom Urologen geprüft, ohne negativ auffallendes Ergebnis.Bis jetzt wurde mir von meinem Arzt als einzigstes Antibioitkum nur Doxycyclin verschrieben. Möglicherweise wird er mir bald ein neues, anderes verschreiben.
Ich hätte dazu gerne eine zweite Meinung: Können Sie mir denn ein alternatives Antibiotika nennen, welches sich für meine Symptomatik eignet? Insbesondere, wenn es sich um eine scheinbar hartnäckigere Infektion handelt? Gibt es generelle Vorgehensweisen, wenn Infektionen am Ende einer Antibiotika Therapie wieder neu ausbrechen?Mit freundlichen GrüßenAlexander Furch

Sehr geehrter Ratsuchender,

danke für diese Informationen. Sie haben recht: es ist zu erwarten, daß Tees und Probiotika unterstützend wirken, aber ihr Problematik alleine nicht heilen können.

Auch richtig ist, daß Sie gute Chancen haben, mit Antibiotika weiterzukommen, wenn Sie bisher nur eine Sorte hatten.

Ungünstig ist die sog. "blinde Behandlung" , d.h. Antibtiotika zu geben oder auszuprobieren, solange man den Erreger und sein Resistenzprofil nicht genau kennt. Insofern könnte ich sagen, probieren Sie mal.....Ceftriaxon, Cefixim oder Acithromycin, wenn es geholfen hat, waren es vielleicht Gonokokken, ....aber so macht man das möglichst nicht ! Vor einer gezielten Therapie sollte eine möglichste genaue Diagnose stehen. Gerade nach Ihrem langen Verlauf sollte dies im Vordergrund stehen. Bei Rezidiven (neuer Ausbruch nach Antibiotika) ist das besonders wichtig.

Sinnvoll zu klären ist auch, ob Ihre Freundin evtl. Keimträgerin ist, ohne Symptome zu haben bzw. ob sie mitbehandelt wurde.

Wenn Sie z.B. einfachere Bakterien haben, diese mit Doxycyclin erfolgreich behandelt worden sind und sich anschließend bei Ihrer Freundin wieder anstecken, wäre das auch eine Erklärung für das ständige Wiederaufflackern der Entzündung.

Eine weitere Anregung: es gibt den sog. Morbus Reiter (u.a. nachzulesen bei Wikipedia) . Es handelt sich um eine Immunreaktion,

die sich auf Entzündungen z.B. der Harnröhre ausbildet und weiter die Symptome von Entzündungen an Harnröhre, Augen, Gelenken mit sich bringt, aber direkt keine Infektion mehr ist. Bei Wikipedia finden Sie einen möglichen Symptomkatalog. Man muß nicht immer alle haben, wenn nur einzelne vorhanden ist, wird die Diagnose schwieriger. Man kann eine Blutuntersuchung machen.

Für dieses Krankheitsbild ist in erster Linie der Rheumatologe ggf. der Hautarzt zuständig.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrte Frau Dr. Hoffmann,herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Es handelt sich um das erste mal, dass ich zusätzlich zu meiner eigentlichen ärtzlichen Behandlung einen Online Service wie diesen nutze, um eine weitere Meinung und vor allem weitere Anregungen mitzunehmen. Und Ich bin positiv überrascht und habe bereits jetzt mehr Dinge von Ihnen mitgenommen, als ich es von meinem eigentlichen Arzt habe.Ihrer Anregung bezüglich Morbus Reiter werde ich nachgehen - Danke!
Meine Freundin hat keinerlei Beschwerden und hat sich darüber hinaus einem Chlamydien Test unterzogen, welcher negativ ausfiel. Wir werden besonders darauf achten in der Zukunft uns nicht gegenseitig anzustecken. Da das Neuausbrechen der Infektion jedoch jedes mal "von selbst" nach Absetzen des Antibiotika pünktlich nach 2 Tagen passierte, kann ich eine Neuinfektion übertragen von meiner Freundin ausschließen.Natürlich nehme ich Ihren Rat Antibiotika nicht ohne ärztliche Rückspache und ohne genauere Informationen zu Ursache und Erreger zu nehmen sehr genau Herzen - Danke!
Das große Problem in dem ich mich befinde ist, dass alle Urintests (3 Urintests, 1 Test auf Chlamydien) sowie Spermaproben negativ ausgefallen sind. Somit konnte auch keine genauere Information über Art des Erregers sowie mögliche Resistenzen o.ä. festgestellt werden. Das steht im Gegensatz zu der Tatsache, dass Antibiotika die Symptome (temporär) heilen. Das verwundert mich doch sehr - ganz offensichtlich habe ich eine Infektion, warum wird diese im Labor nicht erkannt?Gleichzeitig ist jede Nacht eine schlaflose Nacht und dementsprechend ist der Leidensdruck stark. Die Wartezeiten bei Urologen sind auch enorm. Mein Urologe hat als nächsten Schritt eine Untersuchung der Harnröhre bzw. der Blase (Ich glaube der medizinische Begriff nennt sich Blasenspiegelung) angekündigt, für welchen wir noch einen Termin ausmachen werden. Ob das Potenzial hat nützlich zu sein kann ich leider nicht einschätzen.Dieser Gegensatz der wiederkehrenden Infektion bei gleichzeitigen negativen Tests irritiert mich sehr und natürlich frage ich mich als Patient automatisch: Übersieht mein Urologe möglicherweise etwas? Sind diese wiederkehrenden Infektionen üblich? Sollte ich den Urologen wechseln? Ich fühle mich durch meinen Urologen leider nicht sehr gut beraten. Natürlich habe ich schon Termine bei anderen Urologen ausgemacht, aber keiner davon hat eine Wartezeit kürzer als zwei Monate.
Können womöglich Sie mir abschließend zu diesen Fragestellungen bzw. Gedanken einen Tipp, Vorschlag, oder Rat geben?Mit freundlichen Grüßen
Alexander Furch

Danke für Ihr Feedback. Ich habe gleich Sprechstunde und antworte später noch mehr. Würde aber gern inzwischen von Ihnen wissen, ob Sie oder Blutsverwandte von Ihnen etwas zu tun haben oder hatten mit Allergien, Nesselfieber, Heuschnupfen, Asthme, Neurodermitis / EKzemen, Schuppenflechte ?

Ich überlege immer noch, ob es auch eine Immunreaktion wie z.B. Urticaria (Nesselfieber) sein könnte, weil sie so etwas auch an Schleimhäuten abspielen kann. Da könnten Sie als ganz simplen Test ein antiallergisches (Heuschnupfen-) Mittel wie Fenistil 20-40 Tropf zur Nacht, frei verkäuftlich, einnehmen und sehen, was mit dem Juckreiz passiert.

Verwenden Sie irgendwelche Intimkosmetika, die z.B, Dufstoffe enthalten ?

Mit frdl. Gruß Dr A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrte Frau Dr. Hoffmann,Danke für Ihre Antwort.
Ich selbst kann alle Ihre Fragen verneinen: Ich habe niemals große Probleme mit Allergien gehabt. Manchmal habe ich oft eine laufende Nase ohne scheinbaren Grund, aber ich habe mir nie viel dabei gedacht. Meine Mutter hat jahrelang Heuschnupfen gehabt, aber das war es dann auch mit Allergien. Darüber hinaus ist mir nichts bekannt.Intimkosmetika verwende ich keine.
Ihren Tipp bzgl. Fenistil habe ich mir notiert - und bereits bestellt.Mit freundlichen Grüßen
Alexander Furch

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für diese Hinweise. Diese bringen mich schon weiter: Der Heuschnupfen bedeutet, daß eine Veranlagung (Atopie) zu Immunreaktionen da ist, sicher nur leichter ausgeprägt, aber es ist vererbbar und könnte bei Ihnen eine Rolle spielen.

Möglicherweise ist auch Ihr Fliesschnupfen so zu erklären.

Wegen dieser ganzen negativen Befunde kam ich eben auf die Idee, daß vielleicht eine Reaktion des Immunsystems vorliegt.

Morbus Reiter ist eine etwas andere Art. Aber zur Atopie würde eine Schleimhautschwellung mit Juckreiz passen. Möglicherweise wird der Urinfluß durch ein Schleimhautschwellung eingeschränkt, es verleibt mehr Harn in der Blase, der dann heraus möchte.

An der Haut bei Ekzempatienten hat man z.B. folgendes Phänomen: auf der Haut leben wenige Bakterien, die sozusagen dahingehören. Man nimmt u.a. an, daß Ekzeme eine Immunreaktion auf solche Bakterien sind. Oft gehen Ekzeme zurück, wenn man diese Bakterien abtötet. Das kann sich analog auch an der Schleimhaut abspielen.

Das Doxycyclin kann auch völlig harmlose Bakterien (normale Schleimhautflora) mit abtöten, auf die evtl. eine Immunreaktion stattfindet. Die Schleimhautflora baut sich nach Ende von Doxycyclin natürlicherweise wieder auf und kann wieder von neuem Immunreaktionen verursachen. Dies würde gut zur Atopie passen, wo vom Immunsystem etwas Ungefährliches als Gefahr erkannt und bekämpft wird mit entsprechenden Symptomen.

Fenistil ist eine Möglichkeit, das zu überprüfen. Eine noch stärkere wäre Einnahme von Cortison z.B. Prednisolon 50 mg 3 Tage hintereinander. Wenn die Beschwerden hierunter verschwinden, weiß man, daß es sich um eine Immunreaktion handelt.

Eine Infektion würde unter Prednisolon schlimmer werden wegen der Unterdrückung des Immunsystems. Auf diese Art kann man indirekt zur Diagnose kommen.

Der Befund: "leichter Verdacht auf Infektion" würde zu so etwas passen.

Daß der Zustand so lange anhält und Sie in Ihrem ganzen Lebensablauf so stark beeinträchtigt, hat in der Regel auch psychosomatische Aspekte. Entweder durch die Auswirkungen, oder es möchte sich ein bisher unerkanntes Thema bemerkbar machen, angeschaut und gelöst werden. Wenn das etwas für Sie ist, könnte sich hierzu auch ein - am besten - Paargespräch mit einem Psychologen lohnen. Möglicherweise finden Sie beide Ihre Beziehung völlig in Ordnung, so wie Sie sie eben kennen.

Es könnte aber sein, daß sich unbewußt etwas zwischen Ihnen abspielt, was Ihnen nicht gut tut, jedoch gar nicht bewußt ist, und sich über dieses Körpersymptom äußert. ein Psychologe könnte dies erkennen, und durch Gespräche kann man sich solcher Dinge bewußt werden, so daß nicht mehr der Körper es über Symptome anzeigen muß.

Meine andere Idee war dann, daß Sie einen Erreger haben, der noch nicht nachgewiesen ist wie z.B. die Gonokokken.

Auf jeden Fall ist Ihre Lage schon ernst, denn durch das Geschehen werden langsam, aber sicher Ihre Arbeits- und Leistungsfähigkeit und damit Erwerbsfähigkeit bedroht. Das ist keine "Pappenstiel".

Insofern ist es höchste Zeit, einen anderen Urologen zu Rate zu ziehen, durchaus auch eine urologische Klinik. Die Niere sollte auch gecheckt werden. Für die möglichen Immunreaktionen wäre auch eine Hautklinik ein Ansprechpartner.

Wenn Sie wirklich länger krankgeschrieben werden müssen, reagiert irgendwann die Krankenversicherung und wird Sie weiterschicken, damit das Mögliche für Sie getan wird.

Ich würde auch nach möglichen Herden suchen, von wo aus Bakterien in den Körper streuen können, in erster Linie die Zähne. Immer wieder gibt es unerkannte Zahnwurzelentzündungen. Wenn ein Antibiotikum abgesetzt ist, kann es von dort "Nachschub" an Bakterien geben. Gegen diese These sprechen etwas die negativen Abstriche usw.

Last not least: Borreliose, ist eine Erkrankung, die alle anderen Krankheiten "nachmachen" kann, d.h. Erscheinungsbilder von jeder anderen Erkrankung produzieren kann. Borrelien sind mit Doxycycylin gut behandelbar, wenn man sie länger hat, kann man allerdings nicht mehr alle "erwischen". Eine Bestimmung der Borrelien - Antikörper wäre daher auch noch eine Option.

Das ist eine wirklich "spannende" Fragestellung hier bei Ihnen. Es würde mich zu gegebener Zeit interessieren zu hören, was Sie herausgefunden haben. Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg !

Bitte denken Sie am Schluß an die Bewertung. Das von Ihnen eingezahlte Honorar wird nur an uns weitergegeben, wenn der Kunde mit 3-5 Sternen bewertet.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.