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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1068
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

bin auf der suche nach einem orthopädischen rat.

Kundenfrage

bin auf der suche nach einem orthopädischen rat;

meine frau hat seit ca 1,5 jahren extreme rückenbeschwerden. was mit schluckstörungen anfing und sich nach und nach in rückenschmerzen umwandelte. das komische ist, dass es sich nur auf der rechten körperhälfte ausprägt. mrt,ct und röntgen brachte keinerlei erkenntnis woran es liegen kann. zur person. meine frau arbeitet als servicekraft und muss den ganzen tag lang diverse speisen über einen tresen reichender für ihre körpergrösse (1,58m, 38 jahre alt) etwas zu hoch ist. deshalb muss sie die speisen jedes mal mit der rechten hand/arm höher heben als ihre rechte schulter. sie ist auch seit ca einem jahr in Physiotherapeutischer behandlung. die schmerzen ziehen vom rücken in höhe schulterblatt bis nach vorne zum brustbein. aber wie gesagt, alles nur auf der rechten seite. einränken der halswirbelsäule brachte kurze linderung und auch das essen viel ihr danach wieder leichter. aber dieser zustand hielt nur kurz an. es findet einfach niemand eine dauerlösung. deshalb frage ich hier nun um rat.

freue mich auf antwort, *****

Gepostet: vor 6 Monaten.
Kategorie: Medizin
Experte:  Erich-mod hat geantwortet vor 6 Monaten.
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Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie beschreiben die Situation so gut, daß die Lösung ziemlich klar erscheint: Die Fehlbelastung löst die Schmerzen aus. Sie können sich das wie eine Waage vorstellen: auf der einen Seite, die tägliche Fehlbelastung, die die Waage nach unten zieht. Auf der anderen Seite sämtliche Gegenmaßnahmen, Physiotherapie usw.

Was wiegt schwerer ? Jedesmal , wenn eine hilfreiche Behandlung durchgeführt wird, bekommt diese Seite etwas mehr Gewicht. Aber reicht das aus, um auf die Dauer gegen die Fehlbelastung anzukommen ?

Die beste Dauerlösung ist offenbar, die Fehlbelastung auszuschalten. Nun gibt ja niemand heutzutage leichtfertig einen Arbeitsplatz auf. Dennoch ist das eine Situation, wo man mit dem Arbeitgeber darüber sprechen sollte, ob Änderungen möglich sind, evtl. eine Fußbank oder ein anderer Arbeitsplatz. Wenn es einen Betriebsarzt gibt, sollte dieser mit einbezogen werden.

Hier ist es wirklich gut, wenn Sie sich klar machen, was es auf Dauer bedeutet, wenn Ihre Frau unverändert weitermacht. Schmerzen sind immer ein Warnsignal, und mit der Zeit können Schäden am Bewegungsapparat entstehen.

Eine Zeitlang mag es gehen, wenn man behandelt, aber offenbar müßte das viel intensiver geschehen, damit Ihre Frau keine Beschwerden hat. Das ist auch nicht leicht umsetzbar.

Versuchen können Sie , ob sich die Situation durch Ausgleichssport oder z.B. Yoga-, Feldenkraisübungen verändern würde, wobei Sie Sport- oder Physiotherapeuten und Yogalehrer beraten können.

Eine sehr nebenwirkungsarme Möglichkeit ist die Quellgas - CO2-Therapie zur Schmerzlinderung. Dies könnte evtl. vorerst etwas Abhilfe schaffen, ohne Ihre Frau zu sehr zu belasten.

Aber prinzipiell sind meine Ausführungen oben vorrangig. Evtl. können Sie bei der zuständigen Berufsgenossenschaft um Rat fragen. Deren Aufgabe ist es u.a. auch, berufsbedingte Erkrankungen zu verhüten.

Überlegen Sie, ob hier vielleicht die Regel: "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" Anwendung findet. Soll heißen, ob Ihre Frau besser einen anderen Arbeitsplatz sucht, wenn sich die Bedingungen bei diesem Arbeitgeber nicht verbessern lassen.

Wenn meine Antwort für Sie hilfreich ist, bitte ich um eine positive Bewertung (Anklicken von 3-5 Sternen).

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann