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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 27613
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

war wg. einer schweren Rippenprellung in einem Krankenhaus

Kundenfrage

war wg. einer schweren Rippenprellung in einem Krankenaus und lag auf der Chirurgie für eine Nacht;

Ich bekam ein starkes Schmerzmittel in die Bauchfalte gespritzt (2 x). Am nächsten Tag ging es mir schon besser und der Chefarzt besuchte mich. Ich sagte ihm, dass die Schmerzen schon besser wären und ich gerne nach Hause möchte. Er sagte mir, dass er mich noch ein Schmerzmedikament für zu Hause mitgeben möchte. Dies bekam ich dann von einer Schwester in seinem Namen. Es war das Medikament Seroquel 100 und ich sollte davon 3 am Tag nehmen. Ein Beipackzettel war nicht dabei. Ich telefonierte mit meiner Schwester, die Apothekerin in Bonn ist. Sie sagte sofort: Finger weg, nicht nehmen. Einen Arztbrief hatte ich oder mein Hausarzt nicht bekommen, so habe ich mir an einem Sonntag in der Notaufnahme diesen ausdurcken lassen. Hier steht nur als Diagnose Rippenprellung und das Medikament Seroquel 100. Das hat nichts mit Schmerzmittel zu tun. Das hätte schlimm für mich ausgehen können. In der Packung waren 8 Tabletten. Diese muss man einschleichen und ausschleichen. Ansonsten hat meine Schwester gesagt bestünde Suizidrisiko. Was soll ich nun machen?

Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 9 Monaten.

Guten Tag,

Das ist wahrscheinlich eine üble Verwechslung, und es ist gut, dass Sie Ihre Schwester als Ratgeberin hatten! Bitte lassen Sie sich vom Hausarzt z. B. Metamizol oder Ibu 600 gegen die Schmerzen aufschreiben. Dann würde ich das Krankenhaus anrufen und ihnen mitteilen, was passiert ist.

Das Suizidrisiko ist verschwindend gering, und bei acht Tabletten sowieso noch nicht wirklich drohend. Aber Schwindel, Benommenheit und andere starke Nebenwirkungen hätten durchaus auftreten können. Gut, dass Sie die Medikation nicht genommen haben.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen und wünsche Ihnen das Allerbeste!

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 9 Monaten.

Guten Tag,

Gern war ich für Ihre Frage da. Sie haben meine Antwort gelesen und ich hoffe, sie war für Sie hilfreich. Dann bitte ich nun um ein Feedback in Form einer positiven Bewertung. Ohne diese erhalte ich keinen Cent Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe, was hoffentlich nicht in Ihrem Sinne ist. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, zögern Sie bitte nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Schreiben Sie sie einfach und die Textbox und drücken Sie den "Antworten"- Button. Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer,

Ihre Dr. Gehring

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Hallo Frau Dr. Gehring,einschleichen muss man dieses Medikament mit 25-50 mg, ich hätte sofort 300 mg genommen. Zweitens hat ein solches Medikament nichts auf der Chirurgie zu suchen, eine Verwechselung kommt daher nicht in Frage. Drittens hätte ich nach ca. 3 Tagen das Medikament ohne Ausschleichen abgesetzt. Dies hätte die Suizidgefahr deutlich erhöht. Viertens hätte ich benommen einen Unfall mit meinem Auto auf der Autobahn bauen können....Ich ging ja von einem Schmerzmittel aus.....
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
dieser Fehler hätte aufgrund von dem fehlenden Beipackzettel und der nicht Versendung des Arztbriefes (den ich auch nicht direkt mitbekam zu weiteren Behandlung) auch nicht auffallen können bis es zu spät gewesen wäre. Aber, ich muss da nicht unbedingt etwas unternehmen...
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 9 Monaten.

Ich bin mit Ihnen ganz einer Meinung, bis auf die Tatsache, dass ich es immer noch für eine unverzeihliche Verwechslung halte. Nicht, dass es das Medikament schon gegeben hat, sondern dass es im Rahmen einer Patientenverwechslung in Ihrer Entlassungsverordnung aufgetaucht ist.

Sie wollen da nichts unternehmen? Dann passiert es evtl. wieder! Ich rate noch einmal dringend, das Krankenhaus zu kontaktieren! Ob Sie dann Klage einreichen, können Sie auch noch entscheiden. Aber die Klinik muss selbstverständlich so schnell wie möglich informiert werden!!

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Dies kann nicht sein, da ich auf dem Flur stand, der Arzt und die Schwester in einem Zimmer mit Scheibe standen, er am Rechner saß und Sie mir das Seroquel 100 rausbrachte. Die Chriurgie hat nur Zugriff auf die Chirurgie im System, eine Psychiatrie gibt es im Krankenhaus nicht. Eine Verwechselung scheidet klar aus.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 9 Monaten.

Ich vermute, dass der Arzt Sie mit einem Patienten verwechselt hat, der Seroquel als Dauermedikation nimmt und das Medikament aus der Zentralapotheke versehentlich für Sie bestellt hat.

Wenn es kein Versehen wäre, würden Sie dem Kollegen Absicht unterstellen. Damit wäre ich vorsichtig, das wäre üble Nachrede und ein Straftatbestand. Darum würde ich zunächst Aufklärung suchen. Was spricht dagegen? Was wollen Sie denn? Etwa nichts tun?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
es handelte sich um den Chefarzt der Chirurgie. 1. falsches Medikament ohne Beipackzettel. 2. dieses steht auch mit der Medikation: bei Bedarf!! auf dem Entlassungsbericht, der nie an mich oder meinen Arzt gesendet wurde und ich mir diesen in der Notaufnahme an einem Sonntag habe ausdrucken lassen (Warum wurde gerade dieser Entlassungsbericht nicht verschickt oder mir übergeben?). 3. Adressat des Entlassungsberichtes war nicht mein Hausarzt, sondern der Chefarzt der Inneren!?!? (Rippenprellung) es stand dann ein Hinweis auf dem Bericht "Nachrichtlich an Hausarzt.......", was aber nicht passierte. Mein Hausarzt hat dann aktiv auch den Bericht im Sek. angefordert, der dann gefaxt wurde, ebenfalls mit dem falschen Medikament. Also, so etwas kann man keinem plausibel verständlich machen und mit Verwechslung abtun....
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
grobe Fahrlässigkeit käme hier zum tragen und das würde schon reichen bei den möglichen negativen Auswirkungen bei der Medikation "bei Bedarf" und ich gehe von einem Schmerzmittel aus....Der Arztbericht besteht aus 2 Seiten, alles handelt nur von mir, meinen Vorerkrankungen (Bänderrisse) und auf der zweiten Seite ist meine Rippenprellung und deren Vorgehensweise beschrieben. Dann steht da drunter Medikation: Seroquel 100. Eine Verwechselung hätte einen anderen Entlassungsbogen vorausgesetzt mit anderem Namen oder anderer Beschwerden....Ich weiss das alles und muss nicht unbedingt etwas unternehmen in Sachen Strafrecht etc.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sie stellen Fragen, die nur die Betroffenen beantworten können. Was Sie tun sollten, schrieb ich. Was kann ich noch für Sie tun?

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 9 Monaten.

Guten Tag,

Gern war ich für Ihre Frage da. Sie haben meine Antworten gelesen und ich hoffe, sie waren für Sie hilfreich. Dann bitte ich nun um ein Feedback in Form einer positiven Bewertung. Ohne diese erhalte ich keinen Cent Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe, was hoffentlich nicht in Ihrem Sinne ist. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, zögern Sie bitte nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Schreiben Sie sie einfach und die Textbox und drücken Sie den "Antworten"- Button. Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer,

Ihre Dr. Gehring