So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Gehring.
Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 26570
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr. Gehring ist jetzt online.

EINFÜHRUNG EINES MAGENBALLONS

Diese Antwort wurde bewertet:

EINFÜHRUNG EINES MAGENBALLONS;

Fragen zur Medikation (Beantwortung am besten durch einen Neurologen, Apotheker, Chirurgen oder Schönheitschirurgen)

Ich plane, mir für 6 Monate einen Magenballon einsetzen zu lassen.
Hierzu habe ich mehrere Fragen.

Zuerst aber kurz zu meiner Person:
- Ich bin 35 Jahre alt
- Ich war bis zu meinem 24. Lebensjahr sehr schlank, sagen wir dünn. Dann wurde ich krank und habe durch die Medikamente ziemlich zugenommen
- Ich bin 192 cm groß und wiege 112 kg, das entspricht einen BMI von ca. 31
- Meine Problemzone ist der Bauch, der ziemlich groß und eher rund ist
- Mein Essverhalten verhält sich so: Morgens kaum Hunger, Mittags schon etwas und Abends relativ starken Hunger. Mein Problem ist, dass ich tablettenbedingt abends Heißhunger bekomme und dann nicht selten zu Süßigkeiten greife
- Ich trinke tagsüber sehr viel Wasser (mind. 4 Liter)

Durch meine Recherche habe ich erfahren, dass die Einführung des Magenballons unter Kurznarkose (meistens durch Propofol) von statten geht. Nach der Operation bekommt man für einige Tage Schmerzmittel und Zäpfchen / Tropfen.

Nun ist es so, dass ich relativ viel Psychopharmaka nehme und wissen will, ob ich trotz dieser Medikamente mich so einer Operation unterziehen kann. Meine Apothekerin sagte mir, dass die Schmerzmittel (wenn es leichtere, wie z.B. Aspirin forte, sind) kein Problem darstellen. Jedoch weiß ich nicht, wie sich das Ganze mit dem Propofol verträgt und ob es da Probleme geben könnte.
Zurzeit nehme ich folgende Medikamente regelmäßig ein:
- Clozapin
- Amisulprid
- Ritalin
- Zolpidem
- Nasenspray

Nun zu meinen Fragen:

1. Kann ich allgemein mit dieser Medikation problemlos mir den Magenballon einführen lassen?
2. Gibt es bessere Möglichkeiten, wie z.B. Magenband (abgesehen von Sport usw.)?
3. Stellt hier vor allem Propofol ein Problem dar und gibt es evtl. noch ein anderes ähnliches Medikament bzw. eine andere Methode der Narkose / Kurznarkose?
4. Kann man nach der OP mit leichterem Schmerzmittel, wie Aspirin forte, zurechtkommen?
5. Gibt es noch andere Medikamente (neben Schmerzmittel), die nach der OP eingenommen werden müssen?
6. Nachdem der Magenballon eingesetzt wurde, werde ich folglich weniger essen. Kann das Komplikationen mit meiner anderen Medikation hervorrufen, die dann weniger oder evtl. auch stärker wirkt?

Vielen Dank ***** ***** für die ausführliche Beantwortung meiner Fragen!

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Guten Morgen,

Da das Essen bei Ihnen einen Suchtcharakter hat, würde kein seriöser Arzt einen Ballon legen. Leidensgenossen von Ihnen trinken dann halt Sahne, und Süßes passt trotzdem noch.

Propofol und das häufig benutzte Midazolam vertragen sich nicht mit Ihren Medikamenten, es hängt natürlich von der Dosis ab. Aber Ihre Kombination ist eh schon üppig.

Aspirin geht wegen der Gerinnungshemmung nicht, Paracetamol ginge knapp, kurz Novalgin wäre vertretbar. Mehr brauchen Sie nicht.

Wenn Sie stark abnehmen, wird man die Dosen verringern müssen.

Zusammenfassend ist der Magenballon die schlechteste Lösung. Ausdauersport und Abnehmen mit enger Führung, z. B. durch Weight Watchers oder einer App wie Lifesum mit begleitender Psychotherapie wäre allemal die beste Lösung.

Alles Gute!

Sie haben meine Antwort gelesen. Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen und wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Hallo Frau Dr. Gehring,vielen Dank für Ihre Antwort. Leider ist diese etwas kurz / unpräzise ausgefallen.Deswegen noch drei Fragen:1. Sie schreiben: "Propofol und das häufig benutzte Midazolam vertragen sich nicht mit Ihren Medikamenten". Mit welchen Medis verträgt es sich denn konkret nicht?2. Gibt es evtl. noch ein anderes ähnliches Medikament bzw. eine andere Methode der Narkose / Kurznarkose?3. Wenn Magenballon "die schlechteste Lösung" ist, was halten Sie von anderen OPs, wie z.B. Magenband-Einführung?Viele Grüße und alles Gute!

Mit allen Ihren angegebenen Psychopharmaka, abhängig von der Dosis.

Nein. Man nimmt Propofol oder Midazolam.

In Ihrem Falle halte ich nichts von all diesen operativen Methoden, weil Sie definitiv weiterhin übermäßig Kalorien zu sich nehmen könnten und würden, weil Sie das nicht aus Hunger allein tun. Darum mein alternativer Vorschlag.

Seriöse Ärzte wenden alle bariatrischen Eingriffe darum nur bei psychischer Stabilität an.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Danke!
Sie haben es erkannt, dass ich die Tabletten reduzieren sollte.
Ich will einen Entzug machen, um zumindest von dem Zolpidem runterzukommen. Was schätzen Sie: Wie viel Wochen benötigt man, um in einer Klinik Zolpidem-frei zu werden? Reichen da 2 Wochen?
Wäre nett, wenn Sie antworten würden.

Wäre nett, wenn Sie meine ursprüngliche Beratung durch eine freundliche Bewertung honorieren würden :-=) Sonst bekomme ich nämlich keinen Cent Ihres angezahlten Honorars.

2 Wochen können reichen, es kommt auf die Dosis an. Man kann dann aber auch zu Hause weiter machen.

Alles Gute noch einmal. Für weitere neue Fragen nehmen Sie bitte mein Angebot an. Danke!

Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 26570
Erfahrung: Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
Dr. Gehring und 2 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.