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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 26777
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Fehlende Aufklärung und fehlendes Werkzeug für OP Ich habe

Kundenfrage

Fehlende Aufklärung und fehlendes Werkzeug für OP

Ich habe nach einer Weber-B Fraktur Metall im rechten Sprunggelenk. Dies wollte ich jetzt nach etwa einem Jahr entfernen lassen. Dem behandelnden Arzt (Markus Lorenz, Neu-Isenburg) teilte ich mit, dass ich das gern im Krankenhaus machen lassen würde. Er entgegnete entschieden, dass man das ambulant macht und das ein Routineeingriff für ihn sei. Heute war die OP. Der Arzt hatte aber das passende Werkzeug nicht dabei, so dass nach Narkose und Aufschneiden wieder zugenäht wurde. Das Metall wurde 10km entfernt in Langen(Hessen) eingesetzt, so dass eine Information über die Schrauben hätte eingeholt werden können. Oder aber mir den Behandlungsweg in der Klinik anzubieten. Was sollte ich jetzt am besten tun? Mir schnellstmöglich einen Termin im Krankenhaus besorgen und die Wunde so frisch wie möglich ein zweites Mal operieren lassen? Zu einem anderen Chirurgen gehen, da das Vertrauensverhältnis nicht mehr existiert. Mich um Rechtsbeistand bemühen für Schmerzensgeld? Ich benötige bitte dringend Rat in medizinischer als auch rechtlicher Hinsicht. Wohin kann ich mich wenden? Bitte keine Allgemeinplätzchen als Antwort, sondern konkrete Anlaufstellen. Vielen Dank ***

Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 7 Monaten.

Guten Tag,

Ich würde das Metall baldmöglichst in Langen in der Klinik entfernen lassen. Es ist nicht sinnvoll, die Wunde erst komplett heilen zu lassen, um sie dann wieder aufzuschneiden. Die Wundbehandlung und Fäden ziehen kann der Hausarzt machen, einen weiteren ambulanten Chirurgen brauchen Sie dann nicht.

Juristische Auskunft dürfen wir Ärztinnen und Ärzte nicht geben, die kriegen Sie bei unseren Juristen, darum nur eine Einschätzung: Generell ist eine ambulante Metallentfernung normal. Es ist aber von einem Operateur zu erwarten, dass er das entsprechende Werkzeug hat, wenn er diese gegen den Patientenwunsch durchführt. Insofern würde ich die Ärztekammer (die ist zuständig) um eine Stellungnahme bitten. Normalerweise schaltet diese dann einen Gutachter ein und schlägt evtl. einen Vergleich vor. Wenn Sie dessen Einschätzung nicht teilen, können Sie tatsächlich einen Anwalt einschalten,der dann ein Gegengutachten anfordern muss.

Allerdings ist das mit deutlich vierstelligen Kosten verbunden. Da Ihnen kein dauerhafter Schaden entstanden ist, wird das Schmerzensgeld eher im dreistelligen Bereich sein. Ob man das Risiko eingehen will, sollten Sie vorher genau überlegen.

Vielleicht schreiben Sie unsere Justanswer- Juristen an, wenn Sie die 2. Metallentfernung hinter sich haben.

Alles Gute!

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sie haben meine Antwort gelesen, aber meine schnelle Hilfe noch nicht mit einer freundlichen Bewertung honoriert. Haben Sie noch eine Frage dazu?

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 7 Monaten.

Guten Abend

Gern war ich für Ihre Frage da, und ich hoffe, meine Antwort war für Sie hilfreich. Dann bitte ich nun um ein Feedback in Form einer positiven Bewertung. Ohne diese erhalte ich keinen Cent Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe, was hoffentlich nicht in Ihrem Sinne ist. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, zögern Sie bitte nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Schreiben Sie sie einfach und die Textbox und drücken Sie den "Antworten"- Button. Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer,

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