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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 26325
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

ich bin weiblich und 49 Jahre alt. 2012 habe ich eine Knie

Diese Antwort wurde bewertet:

ich bin weiblich und 49 Jahre alt.
2012 habe ich eine Knie-Tep links erhalten. Leider war mein Knie schon mit 20 kaputt-operiert, so dass hier der Beginn der Athrose zu verzeichnen war. Leider musste ich nach der Tep schon nach fünf Monaten wieder zu hundert Prozent als selbstständige Photographin arbeiten, habe also auch trainiert, um wieder in die Hocke zu kommen. Die Folge waren Schmerzen und heftige Schwellungen über zwei Jahre hinaus. 2013 waren die Schwellungen so heftig, dass ich keine Stunde auch nur in der Küche stehen konnte und eine chronische Schleimhautentzündung festgestellt wurde. Nach mehrmonatiger Ruhephase ging es wieder, sobald ich meine Arbeit wieder aufnahm, wurde es wieder schlimmer.
Festgestellt wurde dann, dass das Inlay für meine Beugungsfähigkeit zu klein oder zu dünn war und sich so die Metallteile berühren konnten. 2014 erfolgte dann die Revisions-Op mit Inlaywechsel.
Seitdem konnte ich die Muskulatur nie mehr wie früher aufbauen und hatte mich mit Dauerschmerzen abgefunden.
Nun kommen meine Fragen:
Bei mir wurde nach einer Arztodyssee (seit Anfang 2016) im Bereich von Autoimmunerkrankungen nun eine schwere Metallvergiftung festgestellt. Kann es sein, dass es in den zwei Jahren vor dem neuen Inlay zu Metall-Abrieben gekommen ist, die sich im Körper verteilt haben. Hätte man dies bei der Revisions-Op merken müssen. Kann es sein, dass trotz neuen Inlays immer noch ein Abrieb stattfindet. Ist bei der Tep nur die Legierung aus Titan und darunter dann doch Kobald oder Nickel?
Was raten Sie mir, um die Sache aufzuklären? Ich werde zur Zeit mit einer Basistherapie wegen Muskelrheuma behandelt, obwohl sämtliche Blutwerte dagegen sprechen. Habe Muskelschmerzen und manchmal Gefäßentzündungen, die auch in den Kopf gingen und Durchblutungsstörungen in Unterschenkeln und Füßen. Wenn nun die Vergiftung dafür verantwortlich sein sollte, werde ich ja übelst falsch behandelt, oder?
Danke ***** ***** Grüße aus dem Norden
von Any

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Guten Tag,

Bitte netschuldigen Sie die späte Antwort, ich dachte, dass sich evtl. Orthopäden dazu melden. Wer bitte hat wie diese Metallvergiftung festgestellt?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Hallo Frau Fr. Gehring, es war zu erwarten, dass sie fragen :-)
Die Ergebnisse stammen von einem Heilpraktiker über einen Deltascan. Ich möchte darüber keine Diskussion anfangen, da ich selber mit meiner Skepsis leben muss. Ich sehe es als reinen Hinweis, dass die Möglichkeit einer Metallvergiftung besteht und habe hierzu Blut-, Urin- und Stuhlproben angefordert, auch im Zuge einer Mineralstoffanalyse.
Die Knie-Tep-Geschichte passt genauso wie die Tatsache, dass ich mir einen Monat vor der Tep alle (sehr viele, über 30 Jahre alte) Amalganfüllungen in einer Komplett-OP habe entfernen lassen lassen.
Die Muskelprobleme habe ich seit ca. 2014, diese haben sich bis 2016 geesteigert wie folgt:
–dass ich in mehreren Steps 2x eine ständig eingeschlafene Füße am Computer, Wadenkrämpfe, durch einen eingeschlafenen Fuß einen Bänderanriss im Fuß, dann einen Muskelfaserriss im im geleichen Sprunggelenk, dann ein entzündetes Handgelenk über drei Monate, dann komplett Steife Schulter (erst links, dann rechts) hatte, Wasser im Bizeps, kleine chronische Entzündungen in der Hand,
Ich hatte dieses Jahr ein heftiges Cushing-Syndrom wegen Cortisonüberdosierung oder -unverträglichkeit, welches sich mit ständigen Bluthochdruckentgleisungen, neuropathischen Erscheinungen, Muskelschwächen und Hautkrankheiten manifestierte. Eine angesehene Autoimmun-Klinik hat die Diagnosen Vaskulitis und Polymyalgia angezweifelt, nach den ich aber immer noch behandelt werde (Cortison und MTX). Solange es diese Zweifel gibt (seit 1 Jahr nirgends erhöhte Werte), bin ich nicht bereit, noch einmal diese Nebenwirkungen zu ertragen. Seit dem ich mit der Cortisondosis unter 5 mg bin (höchst 80 mg, jetzt 1,5 mg), sind sämtliche Nebenwirkungen verschwunden, allerdings die Muskelschmerzen sehr heftig zurückgekommen. Letzte Blutwerte: BSG 2, CRP < 1, nicht prima: GOT 41, GPT 72, Harnsäure 7,1, alles andere prima
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Sorry, das Senden war unfertig (daher die halbfertigen Sätze).Fakt ist, dass ich eine Metallvergiftung "in Betracht ziehe" und wissen wollte, ob meine im ersten Schreiben hinterfragte Theorie überhaupt möglich ist? Metallabrieb der TEP, u.a. dadurch Vergiftung, und ob es Sinn macht, in diesem Zusammenhang die Endoklinik nochmal aufzusuchen (erst nach Blutergebnissen).Ich weiß, dass Sie mir alle anderen Fragen nicht beantworten können und auch meine Verzweiflung schwer nachvollziehbar ist. Ich bin stets bemüht, die nächsten Schritte immer gegeneinander abzuwägen und ganz rational zu denken; dass man das eigene Körpergefühl und den Instinkt ein bisschen mitwalten lässt, finde ich sinnvoll, denn würde ich nur auf den Rheumatologen hören, wäre ich schon wieder bei 20 mg Prednisolon).Trotzdem am Rande: Bei dem Deltascan ist meine Skepsis groß, vor allem da viel zu viele Faktoren erhöht sind (Aluminium, Silber, Blei, Cadmium, Quecksilber, Nickel und Wismut) und ich zudem nicht weiß, wieviel Toxine der Mensch gut wegwuppen kann.Aber wichtig: In wieweit können an Hand von Blut-, Urin- und Stuhlwerte die toxischen Werte exakt bestimmt werden?
Mein nächster Step wäre dann, mit den Ergebnissen zu einem Umweltmediziner zu gehen ... ohne medizinische Bestätigung würde ich diesen (Heilpraktiker-) Weg nicht unbedingt weiter gehen wollen.Ich hoffe, Sie konnten mir trotz des ersten Teils folgen
und sende viel Grüße

Danke! Ich werde es also auf Grund des für mich absurden "Delta Scan" bei hochgezogenen Augenbrauen und der Bemerkung belassen, das wir alle damit arbeiten (und unseren Patienten lästige Untersuchungen und Fehldiagnosen ersparen) würden, wenn das eine seriöse Methode wäre.

Aber zu Ihrer Frage: Eine Metallvergiftung kommt nicht in Frage, da Titan kein giftiges Metall wie z. B. Blei ist, wohl aber eine Allergie dagegen oder gehen die Substanz, mit der manche Implantate beschichtet werden: http://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/zahnmedizin/allergien-und-unvertraeglichkeiten/titanunvertraeglichkeit.html. Mineralstoffanalysen führen daher ebenso wenig weiter wie die von Ihnen angeforderten (?) Proben. Sie brauchen schlichtweg einen Test auf Titanunverträglichkeit. Wenn diese bestände, dann bliebe nur der Austausch Ihrer TEP, was einebedauerlich umständliche OP wäre.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Hallo Frau Dr. Gehring,
danke für Ihr Feedback. An dieser Stelle möchte ich mich wirklich bedanken, dass Sie sich die Zeit nehmen und sich mit meinem Thema befassen.Mit dieser (in den Unterlagen heißt es NLS-) Untersuchung bin ich total überrumpelt worden, und konnte mich erst NACH meinem Termin erkundigen, um dann festzustellen, dass dies keine anerkannte Untersuchung ist. Damit und mit den entstandenen Kosten muss ich jetzt leider leben.Eine Frage habe ich aber noch: Die Laborergebnisse, die ich noch nicht habe, werden die "Spektrometrie toxischer Metalle" (14 verschiedene) aufzeigen.
Sagen diese Laborergebnisse dann etwas aus (??) und kann ich die mit einem Arzt (und wenn ja, welchem) besprechen?
Interessant ist das sicher nur, wenn die Werte wirklich schlecht sein sollten.Sollten die Werte aber mittelmäßig normal sein (nichts besonderes), fühle ich mich wirklich extrem genappt! Aber dann ist diese Geschichte wenigstens gut für andere Menschen, die das hier lesen ... und so hat dann Ihre Plattform auch wieder einen Dienst erfüllt.Danke ***** ***** Grüße

Gern geschehen!

Ich weiß nicht, ob Sie sich auf die Werte verlassen können, es kommt auf die Methode und das Labor an. Aber mi Ihrem Hausarzt können Sie sie besprechen.

Ja, ich würde mich freuen, wenn wir helfen könnten, bevor sinnloses Geld ausgegeben wird....

Ich wünsche Ihnen das Allerbeste und danke ***** *****ür eine freundliche Bewertung meiner Hilfe!

Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 26325
Erfahrung: Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Ein abschließender Satz zu meiner Bewertung: Meine ursprüngliche Frage ist sehr gut beantwortetet worden. Ich denke, niemand sollte erwarten, im Zuge einer komplizierten Diagnostik im Internet eine Antwort zu bekommen.
Ich musste ein bisschen Geduld für die erste Antwort aufbringen, was meiner Bestellung angemessen war; danach kamen alle Antworten sehr flott.
Deswegen vergebe ich die volle Punktzahl.

Dafür und auch für Ihre netten Worte!

Danke natürlich! Das Wort ist irgendwie verloren gegangen.