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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 35629
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, unser Sohn (28) leidet seit

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, unser Sohn (28) leidet seit 1,5 Jahren 2-3 mal in der Woche an Krämpfen im rechten Arm und Bein. Diese Krämpfe dauern mehrere Minuten und treten abends in Ruhe statt. Er nimmt seit ca. 8 Jahre Clozapin und ca. 6 Jahre Azathioprin. Kortison hatte er nicht vertragen. MRT vom Kopf und Hals wurden gemacht, 2 Neurologen konnten bisher nichts finden. Die Behandlung mit Lamotrigin brachte keinen Erfolg. Wer und was könnte jetzt helfen? Er arbeitet in einer Behindertenwerkstatt und geht dreimal die Woche ins Fitnesscenter (hauptsächlich Ausdauer und etwas Krafttraining). Ich bedanke ***** ***** jetzt für eine Antwort. Mit freundlichen Grüßen ***

Guten Tag,

Es scheint sich um eine Jackson- Epilepsie zu handeln, die sich dadurch auszeichnet, dass nicht der ganze Körper, sondern nur ein Teil davon krampft. Gesucht haben die Ärzte nur einen Tumor, einen Bluterguss oder eine Entzündung als Erklärung der Ursache und hier zum Glück nichts gefunden. Dann wird man die Ursache nicht klären können, aber das ist bei vielen Epilepsien so.

Wichtiger ist, dass man die Zahl der Anfälle senken kann. Levetiracetam oder Phenytoin könnten helfen, aber ich kann natürlich nicht wissen, was man bisher alles versucht hat. Wenn die Neurologen ratlos, sind, schlage ich eine Vorstellung hier vor: http://www.mara.de/epilepsie-zentrum/epilepsieambulanz.html.

In Bethel ist man seit Jahrzehnten auf Epilepsie spezialisiert, ich kenne keine Anlaufstelle, bei der ich mehr Hoffnungen hätte, dass man Ihrem Sohn dort helfen könnte.

Ich wünsche ihm das Allerbeste!

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.

Guten Tag,

Gern war ich für Ihre Frage da, und ich hoffe, meine Antwort war für Sie hilfreich. Dann bitte ich nun um ein Feedback in Form einer positiven Bewertung.Ohne diese erhalte ich keinen Cent Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe, was hoffentlich nicht in Ihrem Sinne ist. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, zögern Sie bitte nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Schreiben Sie sie einfach und die Textbox und drücken Sie den "Antworten"- Button. Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer,

Ihre Dr. Gehring

Ich kann verstehen, wenn Ihnen Deutschland zu weit ist. In der Schweiz wäre Ihr Sohn in der Klinik Lengg gut aufgehoben: https://www.kliniklengg.ch/.

Fehlt noch etwas?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Frau Gehring,
ich danke ***** *****ür die schnelle Antwort. Leider hat mir Antwort nur teilweise geholfen. Nun hatte ich nicht geschrieben, dass wir in Potsdam wohnen. Die vorgeschlagene Klinik ist für uns nicht erreichbar. Die Medikamente sind mir aufgrund der Nebenwirkungen nicht ganz geheuer.
Aufgrund Ihres Hinweises auf den Epilepsietyp habe ich noch etwas anderes gefunden. Mein Sohn ist aufgrund eines aufgrund eines Traumas (Freiheitsberaubung, körperliche Gewalt mit Todesangst) psychisch krank. Und da die Neurologen bisher nichts gefunden haben, könnten es doch auch psychogene Krampfanfälle sein. Außerdem gibt es mehrere Kollegen in der Behindertenwerkstatt, die an Epilepsie leiden und dort auch mal einen Anfall bekommen. Beim nächsten Besuch beim Neurologen werde ich den Arzt darauf ansprechen. Was halten Sie davon?
Mit freundlichen Grüßen
K. Sabisch

Das können Sie durchaus machen, Es ist ein vorstellbarer Grund. Dann habe ich Ihnen also doch helfen können, und ich tu das jetzt noch auf dem Weg in die Flitterwochen. Mit der Bewertung wird unsere Arbeit bezahlt, und das sollte Ihnen hoffentlich ein paar Sterne wert sein.

In Potsdam ist die Charité nah, aber wenn die MEINEM Sohn nicht helfen könnte, würde ich nach Bethel reisen.

Alles Gute!

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft.

Danke sehr!