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Dr. Berghem
Dr. Berghem, Facharzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 559
Erfahrung:  Facharzt für Kinderheilkunde, 17 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder, Allergologe, Naturheilverfahren
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Dr. Berghem ist jetzt online.

Ist folgende Äußerung für Verfolgungswahn von Eltern typisch:..... Meine

Diese Antwort wurde bewertet:

Ist folgende Äußerung für Verfolgungswahn von Eltern typisch:.....
Meine Tochter hat Killer für mich in....Stadt besorgt....
Ist das in der Literatur als Beispiel angeführt ?
(Es bestand zuvor eine Blutung im Thalamus und daheben Gehirndurchblutungsstörungen)
Guten Tag,
Das ist ein typisches Beispiel für eine paranoide Erkrankung (schizoider Formenkreis). Sie kann durchaus als Folge von Durchblutungsstörungen auftreten und mit Neuroleptika behandelt werden.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Doktor !

Ist dies in der Literatur irgendwo ausdrücklich angeführt ? ein vergleichbarer Fall. ....Vor allem das Wort Killer ist auffällig....

Ich kann Ihnen leider keine Literaturstelle nennen, da ich nicht mehr an eine Datenbank komme. Aber welchen Unterschied macht es, ob jemand sagt: "Ich werde verfolgt, meine Tochter will mich töten/ermorden lassen", oder von einem Killer spricht? Warum der Literaturhinweis?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Weil ich zu meiner Sicherheit einen entsprechenden Literaturnachweis möchte,....dies war Teil meiner Frage...

Ok, verstehe. Ich gebe die Frage wieder frei, vielleicht kann jemand anders Ihnen helfen. Bitte bewerten Sie dann dessen Antwort.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

gerne, und danke !

Sehr geehrte Fragestellerin, Ihre Frage, ob die Wahnvorstellung, jemand (die Tochter) habe einen Killer besorgt, in der Literatur bekannt ist, kann ich beantworten. Diese Wortkombination ist in der gesamten deutsch und englischsprachigen Literatur nicht beschrieben. Die wissenschaftliche Untersuchung beschäftigt sich umfangreich mit der psychischen Situation von Mördern (im deutschen Sprachraum) und von Killern (besonders im amerikanischen), die häufig an paranoiden Erkrankungen leiden. Allerdings ist vorstellbar, das sich Betroffene durch solchermaßen typische Filme auch in ihrer Sprachwahl beeinflussen lassen. Ich hänge Ihnen eine interessante deutsche Arbeit zur Filmdarstellung an. Es ist denkbar, dass sich in einzelnen Berichten und Gutachten die von Ihnen genannte Formulierung findet, aber die sind dann nicht veröffentlicht. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Bewertung, dass hier nicht das Prinzip ist, dass man nur dann bezahlt, wenn einem die Antwort gefällt. Gerne hätte ich Ihnen mehrere Literaturstellen benannt, aber die gibt es nun leider nicht. Ich habe für Sie recherchiert und Ihre Frage beantwortet. Wenn Sie von mir weitere Antworten wünschen, antworte ich gerne weiter. Wenn Sie sich von einem anderen Experten eine andere Antwort erhoffen, gebe ich die Frage gerne wieder frei. Herzliche Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr.Berghem ! Es geht nicht um die psychische Situation von Mördern und Killern, die an paranoiden Erkrankungen leiden. Es geht mir darum, ob die vermeintliche Angst vor der Bedrohung durch Killer als paranoide Symptomatik literaturmäßig beschrieben ist.

Sehr geehrte Fragestellerin,
das habe ich sehr wohl verstanden und auch beantwortet: Nein, das gibt es in der deutschen und englischen Literatur nicht!
Ich habe lediglich ZUSÄTZLICH ausgeführt, womit sich die Literatur und Forschung befasst hat.
Die durchaus als real empfundene Angst vor Verfolgung, Nachstellung, Intrigen, Komplotten und beauftragten Mördern ist sehr wohl erkrankungstypisch. Aber weder in der Forschung noch in Fachbüchern ist explizit die von Ihnen konkret erfragte Formulierung benannt.
Freundliche Grüße
Dr. Stefan Berghem
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Die Angst vor beauftragten Mördern ist also erkrankungstypisch. Dies kommt tatsächlich in dieser Form öfters vor ?

Ja, das kommt oft vor.
Darüber gibt es leider keine Statistiken, wie oft. Natürlich hängt das auch von der Ausprägung der Erkrankung ab, aber bei Patienten, die deutlich betroffen sind, würde ich die Häufigkeit zwischen 10 und 20 % erwarten.
Dr. Berghem, Facharzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 559
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Dr. Berghem und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.