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Dr. R.v.Seckendorff
Dr. R.v.Seckendorff, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1109
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (Schwerpunkte Innere Med./Orthopädie/Psychosomatik/Homöopathie)
75035008
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Dr. R.v.Seckendorff ist jetzt online.

Hallo, ich bin zur Zeit für 7 Monate im Ausland (arbeitstechnisch)

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich bin zur Zeit für 7 Monate im Ausland (arbeitstechnisch) und bin auf der Suche nach einer ärtzlichen Beratung.
Ich weiß nicht wie das hier genau läuft - wäre aber durchaus bereit für die Beratung etwas zu bezahlen.
Bei meiner Freundin wurden folgende Dinge diagnostiziert.
Ureaplasma spp.
G. vaginalis (Gardnerella vaginalis)
HPV (Human Papillomavirus) typen 16, 31, 35, 39, 59
außerdem wird sie demnächst gelasert da sie eine Erosion am Gebärmutterhals hat
Das Ganze hatte sie vor ca. 9 Monaten schon einmal und wurde auch behandelt. Damals war auch ich bei einem Urologen (zu der Zeit war ich arbeitsmäßig in Russland) aber der konnte bei mir nichts finden.
Da nun das alles bei ihr wieder aufgetreten ist meinte ihre Ärztin das ich mich behandeln lassen sollte.
Der Arzt hier in Aserbeidschan hat mir auch schon so einiges an Medikamenten verschrieben - allerdings bin ich da eher skeptisch und wende mich deshalb an Sie.
Er verschrieb mir:
- UNIDOX SOLUTAB
- Metronidazolum
- BIFIFORM
- CHOPHYTOL
- ISOPRINOSINE
Was würden Sie in Deutschland jemandem verschreiben bei der oben genannten Sachlage?
Ich wäre über eine Antwort extrem dankbar bevor ich mir hier
diese 5 Medikamente kaufe.
Vielen Dank
Tobias Dürr
Dr. R.v.Seckendorff :

Sehr geehrte(r)Fragesteller(in), gerne kümmere ich mich um Ihre Frage. Die Medikamente sind alle korrekt. Unidox (Doxycyclin) wirkt gegen die Ureaplasmen, Metronidazol wirkt gegen die Gardnerellen. Das Bifiform ist zum Schutz der Darmflora. Chophytol ist ein pflanzliches Präparat zur Unterstützung und Isoprinosine soll Ihr Immunsysthem stärken/modulieren. Die Antibiotika sind Mittel der ersten Wahl für die genannten Keime. Die anderen Mittel zur Unterstützung sind in Ordnung. Dauer mindestens eine Woche, bei Persistenz von eventuellen Beschwerden länger. Gegen die HPV Viren kann man erst therapieren, wenn bei Ihnen Papillome (Feigwarzen) aufteten sollten, dann wird z.B. vereist oder gelasert, ansonsten gibt es da keine spezifische antivirale Therapie. Bzgl. Ihrer Bemerkung wegen Bezahlung bitte den Hinweis in der Signatur beachten, lieben Dank :)! Alles Gute, Freundliche Grüsse

Customer:

Hallo,

Customer:

Hallo,
soweit ich das sehe gehen also alle Medikamente in Ordnung - nur zu dem ISOPRINOSINE haben Sie nichts geschrieben außer das man gegen das HPV nichts machen kann und soweit ich das rausgelesen haben ist das ISOPRINOSINE gegen das HPV - korrekt?
Bringt es also etwas wenn ich das nehme oder nicht?
Die Frauenärztin meiner Freundin hat gesagt das ich Träger des HPVs sein kann auch ohne das man es bei mir sieht - bzw. das ein Test anschlägt.
Ihre Antwort verstehe ich aber eher so das es kein Sinn macht das ISOPRINOSINE zu nehmen - ist das korrekt?

vielen Dank

Dr. R.v.Seckendorff :

Gerne beantworte ich Ihre Rückfrage: Verzeihung wenn ich mich nicht ganz klar zum Isoprinosine ausgedrückt habe: es hat durchaus hemmende Effekte auf die Vermehrung des HPV Virus durch Immunmodulation. Es ist aber noch nicht sicher dass es Sie 100%ig vom HPV befreit. Studien zeigen aber Effekte durchaus im 70er 80%er Bereich von Feigwarzenelimination. Es ist also nicht so dass es grundsätzlich keinen Sinn macht. Allerdings haben Sie keine Feigwarzen sondern sind allenfalls asymptomatischer Träger. Daher ist es nicht zwingend erforderlich, kann aber versteckte HPV Viren bei Ihnen durchaus bekämpfen, wenn diese vorhanden sind. freundliche Grüsse

Dr. R.v.Seckendorff :

PS: Sie haben jedenfalls nicht geschildert dass Sie Feigwarzen oder überhaupt Beschwerden haben.

Customer:

Nein ich habe überhaupt keine Beschwerden oder Feigwarzen.

Customer:

Es geht eher darum ob meine Freundin sich bei mir nach ihrer Behandlung noch anstecken kann oder nicht (wenn ich nur verstecktes HPV trage).

Dr. R.v.Seckendorff :

Wenn Sie die beiden Antibiotika ausreichend nehmen ist eine erneute Infektion mit den genannten Bakterien normalerweise nicht zu befürchten. Was den HPV Virus angeht ist wie gesagt eine 100% Elimination aller Viren durch das Isoprinosine leider nicht bis zur letzten Sicherheit garantiert, aber eine gute Chance besteht. Für Ihre Freundin besteht ausserdem auch die Möglichkeit, sich noch gegen HPv Impfen zu lassen. Dann haben Sie eine gute Chance, die weitere Vermehrung und gegenseitige Ansteckung gering zu halten. Viele Menschen sind auch nur mit einigen Subtypen durchseucht, ohne dass es überhaupt zu Beschwerden kommt. Auch Männer können sich übrigen impfen lassen, ausführliche Info dazu hier: http://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/hpv-impfung.php. Es kann also durch das Medikament und auch die Impfung ein höhergradiger Schutz und eine Elimination erreicht werden, welche aber leider nicht 100%ig ist, siehe Ausführungen unter dem genannten Link. Schöne Grüsse

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Ansonsten dürfen Sie mir, wenn noch Unklarheiten bestehen, gerne weitere Rückfragen stellen bis alles geklärt ist.
Vielen Dank.

MfG,
Dr. R.v. Seckendorff
Guten Tag, wenn noch Unklarheiten bestehen, gerne weitere Rückfragen.