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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 39088
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Patient, 61 Jahre, weiblich, Medikamente: Ramipril seit ca.

Diese Antwort wurde bewertet:

Patient, 61 Jahre, weiblich, Medikamente: Ramipril seit ca. 8 Monaten 2,5 – 0 – 2,5, Nebivolol (5 mg) ¼ - 0 – 0, bisher keine Leber- oder Galleprobleme
Seit Mittwoch: allgemeines Unwohlsein, zeitweise Spannungsgefühl im re. Oberbauch, Brechreiz, leichte Diät gehalten
Donnerstag: starke Kopfschmerzen, oral Temp. 39,1, Diät: Reisschleim und Zwieback
Freitag: leichte Kopfschmerzen, orale Temperatur 38,0, weiter strenge Diät, heller, schaumiger dünnflüssiger Stuhlgang
Frage: Verdachtsdiagnose? Bekomme ich das ohne Arzt wieder hin? Welche Laborwerte müssen evtl. gemacht werden? Können die Beschwerden evtl. vom Ramipril kommen?
Hallo
Schön, dass Sie zu uns in dieses Forum gekommen sind. Ich bin Orthopäde und möchte Ihnen gerne weiter helfen und Ihre Frage beantworten.
Es kann sich dabei um eine Entzündung der Gallenblase handeln. Häufig ist diese durch Gallensteine ausgelöst, also dann ein mechanisch blockierendes Problem.
Ich würde Ihnen die Kontrolle auf einer Notfallstation empfehlen, damit man zumindest mal einen Ultraschall des Bauches und eine Bestimmung der Entzündungszeichen im Blut durchführen kann.
Bei Fieber und Spannungsgefühl im Bauch sollte man dies immer möglichst bald ärztlich abklären lassen, wenn es keine "Magen-Darm Grippe" mit Erbrechen und Durchfall ist.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Die Frage, ob die Beschwerden vom Ramipril (Blutdrucksenker) sind, wurde nicht beantwortet. Die nächste Frage wäre, ob ich bei einer Gallen- oder Leberproblematik das Medikament weiter einnehmen sollte?

Ich hatte auf eine ausführliche Antwort gesetzt, von der Textlänge ist mehr als 1/3 nur Vor- und Nachgeplänkel. Benötigen Sie weitere Angaben? Ich habe mich nicht erbrochen, sondern nur einen sehr starken Brechreiz. Der Stuhl ist nicht schleimig, sondern stark wässrig. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose? Magen-Darm oder Galle? Auch diese Frage ist nicht beantwortet. Der CRP-Wert hinkt manchmal Tage hinterher, also welcher Entzündungswert soll abgenommen werden? Die Frage, welche Laborwerte benötigt werden, wurde auch nicht beantwortet. Wodurch unterscheiden sich die Entzündungszeichen (labormäßig) Magen-Darm- oder Galle-Leberentzündung? Insgesamt bin ich über Ihre Antwort enttäuscht, selbst von einer aufmerksamen Krankenschwester der Inneren hätte ich mehr erwartet. Es tut mir Leid hier mit Ihnen so hart umzugehen, aber bei uns hier im ländlichen Raum schreibe ich mir die Diagnose und Behandlunsmaßnahmen immer in Latain auf die Stirn damit auch jeder nicht deutschspachig Kundige etwas damit anfangen kann. Nach ca. 20 maliger notfallmäßiger Aufnahme wegen rezidivierendem Erysipel mit 2-3 wöchiger Behandlungszeit und jedesmal Übergang zur Sepsis (Streptokokken im Blut nachweisbar), weiss ich, wovon ich spreche.

Insgesamt geht es mir besser, fühle mich aber noch nicht arbeitsfähig.

Ich erwarte Ihre Antwort innerhalb der nächsten 24 Stunden, sonst muss ich Ihre Antwort leider negativ bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Ich gebe die Frage für meine Kollegen wieder frei. Die können Ihnen da besser weiter helfen.
Guten Tag,
Gerne ergänze ich die Ausführungen meines geschätzten Kollegen.
Eine Gallenblasenentzündung ohne bekannte Gallensteine wäre unwahrscheinlich; hätte sie zu so hohem Fieber geführt, müssten Sie massive schwer erträgliche Schmerzen im Oberbauch rechts haben mit gespanntem Bauch. Insofern gehe ich hier von einem Magen- Darm- Infekt aus.
Weder Ramipril noch Nebivolol können das Krankheitsbild hervorrufen.
Dass es Ihnen besser geht, spricht auch für einen Magen- Darm- Infekt. Eine Blutentnahme ist, weiter einen positiven Verlauf vorausgesetzt, gar nicht nötig. Nicht der CRP-, sondern der BKS- Wert hinkt Tage hinterher. Falls man doch Blut abnehmen möchte, sollten es der CRP- Wert und ein Blutbild sein. Er ist auch bei einer Gallenetzündung nicht anders, vermutet man diese, nimmt man zusätzlich Gallestauwerte (Bilirubin, AP) und Leberwerte ((GOT, GPT, GammaGT) ab. Die Notwendigkeit sehe ich aber nicht als gegeben an.
Sie sollten Montag noch nicht arbeiten gehen, wenn Sie sich nicht dazu in der Lage sehen. Bitte halten Sie noch Diät, bis der Stuhlgang wieder fest ist und die Übelkeit verschwunden. Perenterol forte stärkt die Darmflora und nimmt den Durchfall. Heute sehe ich eine ärztliche Untersuchung nicht als notwendig an, wenn es Ihnen zunehmend besser gegangen ist.
Gute Besserung!
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 39088
Erfahrung: Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Frau Dr. Höllering,

für Ihre liebevoll, mit Engelszungen geschriebene Antwort bedanke ***** ***** herzlichst. Sie haben all meine Fragen beantwortet und ich werde Ihnen eine positive Bewertung geben.

In einem muss ich Ihnen aber widersprechen, dass der CRP-Wert nicht hinterher hinkt. Wenn Sie Interesse haben, kann ich versuchen, ob ich in meinen Unterlagen Beispiele hierfür finde.

Bei mir liegt folgende Situation vor: Brust op wegen bösartigem Tumor, auf gürtelrose behandelt, die aber eine Wundrose war, Wundrose noch nicht abgeheilt, darauf Bestrahlung, zusätzlich noch Johanniskraut (macht die Haut vermutlich strahlenempfindlich) eingenommen. Bei kleinsten Hauverletzungen bricht die Wundrose am 3. Tag nach der Verletzung explusionsartig aus, so dass ich von meinem KKH einen Zettel habe und nicht mal über die Notaufnahme gehen brauche. Ich rufe nur an, Bett ist schon bereit (leider habe ich noch eine Penizellinallerie), Zugang legen, Blut abnehmen und Cefuroxin ab. Trotz 40 Temperatur, Schüttelfrost, erbrechen ist der CRP-Wert nicht erhöht. Ceforoxin vertrage ich sehr gut, es hat mir ca. 20 mal geholfen. Eine erneute Blutabnahme nach ca. 5 Tagen, es geht mir bereits wesentlich besser, zeigt einen wesentlich erhöhten CRPWert an. Es sind jedesmal auch ß-Streptokokken im Blut nachweisbar. Vielleicht ist die Darm- und Magenschleimhaut bereits schon sehr geschädigt, dass mir der Magen-Darm-Virus so zusetzt.. Im Moment lasse ich mich allternativ behandeln (seit 1 Jahr) und es ist keine Wundrose wieder aufgetreten, vielleicht bin ich auch aus dem 13. Stock gesprungen und erst im 2. angekommen? Ich habe keine weitere Fragen.

Nun, so schnell kann der CRP auch nicht; aber nach 24 bis 48 Stunden ist er immer erhöht, fällt auch schnell wieder ab; die BKS hinkt hinterher.

Schön, dass alles damals gut gegangen ist mit Ihnen!

Danke für Ihre netten Worte. Ich denke auch,dass Ihr Immunsystem noch etwas angeschlagen ist; darum würde ich die Arbeitsaufnahme auf jeden Fall noch herausschieben.

Alles Gute... Hoffentlich ist unten ein Sprungtuch :-)