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Dr. Schröter
Dr. Schröter, Facharzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1158
Erfahrung:  Präventionsmedizin; Urogynäkologie
67160449
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Dr. Schröter ist jetzt online.

Hallo Ärzteteam, ich bin 65 Jahre alt und hatte vor einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Ärzteteam,
ich bin 65 Jahre alt und hatte vor einem Jahr (Juni 2013) einen Zeckenstich, der mit Borreliose diagnostiziert und mit Antibiotika 20 Tage behandelt wurde. Laut Hausarzt (Blutuntersuchung) war die Behandlung erfolgreich. Ich treibe regelmäßig Ausdauersport und stellte kurze Zeit nach der Borreliose-Behandlung fest, dass ich bei Anstrengung Probleme im Brustbereich bekam (Stechen und Druckschmerz). Bei einer Herzkathederuntersuchung wurden angeblich verantwortliche Engstellen mit 2 Stents aufgeweitet. Leider ging die Behandlung schieß, denn beide Stents sind noch am selben Tag eingefallen und lösten somit einen Hinterwandinfarkt aus. Bei der Not-OP wurden mir anschließend 5 Bypässe gelegt. Die OP war erfolgreich und ich konnte sehr früh wieder im Berufsleben teilnehmen. Jetzt aber, nach ca. 1 Jahr, bekam ich plötzlich sehr starke schmerzen in sämtlichen Gelenken (Schulter, Knie, Hand, Fuß). Die erste Diagnose die ich mit meinem Hausarzt besprochen habe, führte zu dem Verdacht, dass diese Beschwerden eventuell Nebenwirkungen des Cholesterin senkenden Präperates sein könnten.
Nach 14-tägiger Absetzung des Medikamentes konnte ich jedoch keine Veränderung feststellen, im Gegenteil, die Schmerzen sind teilweise sogar noch stärker geworden. Ich habe den großen Verdacht, dass der Zeckenstich vom Juni 2013 der Auslöser dieser Gelenk- und Muskelschmerzen ist.
Frage: Was kann ich unternehmen um Gewissheit zu bekommen?
Für Ihre Bemühungen jetzt schon ein herzliches Dankeschön!
Mit freundlichen Grüßen
Ferdinand Sommer
Guten Tag,

in der Tat kann die Borreliose nach einem Zeckenbiß auf den Menschen übertragen werden und derartige Gelenkbeschwerden verursachen. Um gewißheit zu bekommen sollte der Borrelien-Titer ( IGG und IGM ) abgenommen werden, bei entsprechender Infektion kann mit Antibiotika behandelt werden. Sprechen Sie nochmals mit Ihrem Hausarzt.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

In unserer Frage haben wir Ihnen bereits mitgeteilt, dass die Borreliose im Juni 2013 bereits erfolgreich (laut Hausarzt) behandelt wurde.

Was kann unternommen werden um sicherzustellen, dass keine Borreliose vorliegt. Denn laut Hausarzt und Blutwerten liegt diese nicht vor.

Können diese Schmerzen auch durch Rheuma o.ä. entstehen und wie ist dies sicher feststellbar?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

In unserer Frage haben wir Ihnen bereits mitgeteilt, dass die Borreliose im Juni 2013 bereits erfolgreich (laut Hausarzt) behandelt wurde.

Was kann unternommen werden um sicherzustellen, dass keine Borreliose vorliegt. Denn laut Hausarzt und Blutwerten liegt diese nicht vor.

Können diese Schmerzen auch durch Rheuma o.ä. entstehen und wie ist dies sicher feststellbar?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Lieber Patient,
hoppla, hatte ich überlesen. Aber...
eine Blutuntersuchung aus dem letzten Jahr ist nicht beweisend. Es kann auch eine Borrliose vorliegen, bei negativen Blutwerten. Außerdem ist eine "Reinfektion" auszuschließen.Im Zweifelsfall kann eine Liqourpunktion oder eine Hautbiopsie bei chronischem Stadium 3 der Borreliose die Diagnose sichern.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Können sie Spezialisten empfehlen die diese Untersuchungen durchführen?

Ja, die Liqourpunktion geschieht in einer Neurologischen Abteilung einer Klinik, eine Hautbiopsiemacht der entsprechende Dermatologe. In Ihrem speziellen Fall würde ich dazu eine universitäre Einrichtung empfehlen.
Dr. Schröter und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.