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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 27229
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, ich habe heute festgestellt, dass ich hinter dem

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,

ich habe heute festgestellt, dass ich hinter dem rechten Ohr (nicht direkt hinter dem Ohr, eher etwas weiter hinten Richtung Hals / Hinterkopf) eine fast hühnereigroße Schwellung Sie ist nicht direkt Schmerzempfindlich, allerdings habe ich im Nacken- und Gesichtbereich immer spradisch stechende Schmerzen. Ich mache mir große Sorgen. Mein Hausarzt hat heute leider keine Sprechstunde. Können Sie mir einen fachmännischen Rat geben?
Guten Tag,

Worum es sich handelt, kann man aus der Ferne natürlich nicht sagen. Es gibt gutartige laterale Halszysten, aber auch Lymphknoten an der Stelle, und es kann auch zu Abszessen dort kommen.

Ich schlage vor, Sie wenden sich an die kassenärztliche Notfallambulanz (zu erfragen in Deutschland unter Tel 116117), wo man eine erste Untersuchung und vielleicht einen Ultraschall machen kann. Die Kolleg(inn)en dort sind bis 22 Uhr ansprechbar, danach allerdings meist nu die Krankenhausärzte, die oft weniger erfahren sind.

Also schauen Sie doch vor dem Halbfinale dort vorbei.

Alles Gute!
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Fr. Höllering,


 


denke Sie wirklich, dass es so dringend ist? Oder kann ich bis morgen warten und einen Termin beim Hausarzt machen?


 


MfG


 


Rißler

Nein, so dringend ist es nicht!

Ich schlug nur deswegen den Notfalldienst vor, weil Sie erwähnten, dass Ihr Hausarzt heute nicht praktiziert.

Selbstverständlich reicht es aus, wenn Sie ihn morgen aufsuchen.... Ich dachte nur, dass Ihre Sorge Sie schon heute zum Arztbesuch drängen würde. Das muss aber wirklich nicht sein.
Dr. Gehring und 2 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Noch eine Kurze Frage um mein Nervenkostüm (hoffentlich) etwas zu beruhigen: Es war eine ziemlich plötzlich auftretende Schwellung, zumindest ist sie mir bis heute nicht aufgefallen. Können Sie einigermaßen ausschließen, dass es etwas wirklich schlimmes (Krebs) ist?

Krebs wächst nicht so schnell, darum halte ich den für extrem unwahrscheinlich! Auch wäre er sehr derb und absolut nicht schmerzempfindlich.

Ich hoffe, das beruhigt Sie.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Fr. Dr. Höllering,


 


ich war heute bei meinem Hausarzt, der mich nach einer kurzen Untersuchung und einigen fragenden Blicken zu einem Chirurgen überwies zur Abklärung. Ich bin dann heute früh auch direkt dorthin gefahren.


 


Der Chirurg hat sich das kurz angesehen und ca. 2 Sekunden abgetastet, danach kam die Diagnose: Halb-Pflaumengroße Fettgeschwulst, Lipom.


 


Der Chirurg hat mir dann noch folgende zwei Sätze mitgegeben:


 


"Das Fettgeschwulst hinter ihrem Ohr ist bei weiten nicht so dramatisch wie das an Ihrem Bauch."


 


Und als Zugabe:


 


"Kommt nicht zu wegen jedem Pickelchen zu mir gerannt, wenn ihr so eine Wampe habt."


 


Ich bin übergewichtig, das weiß ich selbst. Nur denke ich nicht, dass ich mir als Patient, der sich um seine Gesundheit sorgt, so etwas in dieser Art und Weise sagen lassen muss, zumal von einem Arzt, der auch nicht gerade als Modelathelt bezeichnet werden kann. Leider war ich in dem Moment zu geplättet von diesen Aussagen, um ihm eine passende Antwort geben zu können.


 


Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ich habe im Internet ein bißchen recherchiert und habe dabei herausgefunden, dass sich ein Lipom nicht immer unbedingt so schnell von einem bösartigen Liposarkom unterscheiden läßt. Die Schwellung ist zwar weich und verschiebbbar, aber da die Untersuchung wirklich nur ca. 10 Sekunden gedauert hat und Aufgrund der Art und Weise, wie mir die Diagnose mitgeteilt wurde, bin ich nun ziemlich verunsichert. Zumal mir die Schwellung wirklich von einem Tag auf den anderen aufgefallen ist, was ja eigentlich für ein schnelles Wachstum spricht.


 


Ausserdem würde ich das Geschwulst, auch wenn es gutartig ist, aus ästhetischen Gründen gerne entfernen lassen.


 


Was würden Sie mir empfehlen? Wer ist in so einem Fall der richtige Spezialist? Wie wahrscheinlich ist es, daß es sich trotz der Diagnose um ein bösartiges Geschwulst handelt?

Man kann gut- und bösartig doch sehr gut voneinander unterscheiden, auch in 10 Sekunden. Darum ist eine bösartige Diagnose so gut wie ausgeschlossen.

Das macht am besten (ästhetischsten) ein Mund- Kiefer- Gesichtschirurg, aber da das einige 100 € kostet, würde ich das nochmal überlegen.

Der Kollege war ausgesprochen ungehobelt.