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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 36355
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ein Mann mit biochemischen Rezidiv bei Adenokarzinom der prostata,Erstdiagnose

Diese Antwort wurde bewertet:

Ein Mann mit biochemischen Rezidiv bei Adenokarzinom der prostata,Erstdiagnose 2012 z.n.radikaler Prostatektomie u.Strahlenbehandlung,Gleason 5+4=9, pT3b pN0(0/12) R(Strahlenbehandlung adjuvanter Radiatio 2012/2013, Initiales PSA 8,1 ng/ml, PSA Nadir 0,1 ng/ml, aktuelles PSA 1,45ng/ml, 72 Jahre alt, gutes Wohlbefinden und keine Beschwerden, führt seit der Radiatio im Mai 2013 keine Behandlung (Medikamente o.ä.) durch, sondern wartet ab bis PSA über 2-3 ng/ml liegt um dann anhand einer PSMA 68-PET/CT Untersuchung evtl. vorhandene Metastasen gezielt zu behandeln (Chirurgie oder Bestrahlung) oder wenn dieses nicht möglich ist, erst dann mit Hormonbehandlung zu beginnen. Lebensqualität steht vor Überlebenszeit! Ist dieser Weg fachlich vertretbar (Leitliniengerecht)?
Danke !
Guten Abend,

leitliniengerecht ist dieses Vorgehen nicht, weil nach erfolgreich operiertem Prostatakarzinom der PSA- Wert unter der Nachweisgrenze liegen sollte.Der aktuelle Wert lässt daruauf schließen, dass noch (bösartiges) Prostatagewebe im Körper vorhanden ist.

Darum sollte nach den Leitlinien eine konventionelle Diagnostik wie körperliche Untersuchung, transrektaler Ultraschall, Skelettszintigraphie, CT-Abdomen und ggf. MR des Beckens durchgeführt werden.

Dennoch hat jeder Patient das Recht darauf, auf diese Diagnostik zu verzichten. Wenn der Betroffene ausführlich beraten worden ist, und sich dennoch gegen eine Diagnostik und evtl. anschließende Therapie entscheidet, dann muss das vom ärztlichen Standpunkt her akzeptiert werden. Man sollte dann allerdings die Aufklärung ausreichend dokumentieren.

Jeder Mensch darf für sich seine Schwerpunkte selber setzen, und die ärztliche Kunst beinhaltet auch, diese Selbstbestimmung zu achten.

Ich wünsche das Allerbeste!
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Frau Dr. Höllering, Sie sprechen in Ihrer Antwort verschiedene bildgebende Verfahren an, aber auf das PSMA-PET-CT, um evtl. vorhandene Metastasen festzustellen, wird nicht eingegangen. Vieleicht können Sie Ihre Antwort entsprechend ergänzen. Vielen Dank !

Gerne.

Sie fragten nach den Leitlinien, und das PSMA PECT CT ist in diesen nicht aufgeführt. Die Kosten dafür werden von den gesetzlichen Kassen oft auch nicht übernommen .

Aber natürlich ist es ein gutes diagnostisches Mittel zur Metastasensuche.
Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.