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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 27012
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, kann man eine kurzdauernde Tia (ca.30min) gehabt

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,

kann man eine kurzdauernde Tia (ca.30min) gehabt haben trotz normalen MRT Befund ?
das MRT wurde aber erst Tage später gemacht.

MfG
Guten Tag,

die TIA ist dadurch definiert, dass es zu einer kurzfristigen Durchblutungsstörung im Gehirn kommt, ohne dass Gewebe zu Schaden kommt. Bei Gewebeschaden spricht man von einem Schlaganfall.

Den hätte man natürlich im MRT gesehen, denn der bleibt dann. Da man keinen Defekt der Gehirnmzellen gesehen hat, war es mit Sicherheit kein Schlaganfall, sondern nur eine Durchblutungsstörung ohne Folgen.

Warum vertragen Sie kein Marcumar? Wären Pradaxa oder Xarelto nichts für Sie? Eine TIA kann einem Schlaganfall vorausgehen, und dauerhaft darf man kein Heparin spritzen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


es geht darum, daß ich mir das Herzohr verschließen lassen möchte, da ich so gut wie keine Medikamente vertrage,wegen permanenter Dauerübelkeit. Ich hatte letztes Jahr eine Amaurosis Fugax aber auch hier das Mrt ohne Befund. Vor 4,5 Monaten hatte ich eine Ablation wegen Vorhofflimmern und Avnrt. Seit dem spritze ich Fraxiparin, weil ich das gut vertrage. In der Anfangszeit spritzte ich nur einmal mit zusäzlich einer Ass300. Hier kam es bei mir vermehrt zu neurologischen Vorfälle und Sehstörungen, die ich ohne weitere Abklärung aber so hinnahm. Vor 4 Wochen hatte ich einen gravierenden neurologischen Vorfall mit Verdacht auf Tia im Hirnstamm. Ich habe das Krankenhaus dann aber verlassen, ich kann ja nicht mehr machen wie zu spritzen. Seit diesem Vorfall spritze ich nun 2x am Tag und es seither besser. Der zuständige Kardiologe ist sich aber unsicher mit dem Herzohrverschluß, da er es in meinem Alter sehr ungewöhnlich findet, das ich Tia's habe und man nichts sieht im Mrt. Das macht mir große Angst, er meinte sogar, das ich eventuell keine Indikation mehr zu Blutverdünnung hätte. Also das finde ich sehr gewagt und auch nicht gerechtfertigt. Ich kann doch nicht die Verdünnung absetzen und nachher passiert was. Was meinen Sie dazu ?


 


MfG

Wenn Sie nachgewiesenes Vorhofflimmern haben, müssen Sie das Blut verdünnen.( Erst recht wegen TIA und Amaurosis). Ist es weg, könnte man diskutieren, ob man nicht mehr verdünnt, aber frühestens nach einem halben Jahr. Marcumar verträgt man auch bei Dauerübelkeit. Fraxiparin über längere Zeit kann schwere Schäden der Blutplättchen verursachen.

Aber das führt vom Thema ab, darüber kann der Kardiologe ja mit Ihnen plaudern.

Alles Gute wünsche ich Ihnen!
Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.