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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 21300
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Sehr geehrtes Experten-Team,Ich heiße Xxxxx xxxx bin 45

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrtes Experten-Team, Ich heiße Xxxxx xxxx, bin 45 Jahre alt und eine Fahrlehrerin aus Berlin. In der letzten Woche erhielt ich eine Überweisung zur Neurochirugie, weil ein MRT einen Bandscheibenvorfall des 5./6. Halswirbels zeigte. Allerdings gibt es hier eine kleine Odyssee im Vorfeld. Seit Ende August dieses Jahres habe ich Schmerzen in der rechten Gesichthälfte. Ich wachte nachts auf, weil ich einen stechend ziehenden Schmerz in Richtung Ohr verspürte. Ich nahm daraufhin eine Woche das Medikament Ibuprofen 600 - ohne Erfolg. Da ich im Oberkiefer Implantate besitze, konsultierte ich zunächst Zahnarzt und Kiefernorthopädie - ohne Befund. Mein nächstes Ziel war der HNO - ohne Ergebnis. Ich entschied mich auf Anraten für die Physiotherapie und kaufte mir 12 Behandlungen. Während der Behandlungen war es gut - im Anschluss und wieder nachts wurde es mit den Schmerzen heftiger. Der Allgemeinmediziner gab mir Gesichtsmuskeltrainingsaufgaben - es funktioniert leider nicht. Da ich vor 14 Monaten eine Schmerzattacke in der LWS hatte, half mir auf Empfehlung ein Chiropraktiker - er war für mich die letzte Hoffnung. Er gab den entscheidenden Hinweis: er behandelt erst nach einem MRT, weil er Bedenken hatte, es könnte eine ernste, organische Ursache haben. Der Allgemeinmediziner gab mir eine Überweisung zur Verhaltenstherapie, die HNO-Ärztin für eine Schmerztherapie. Ein MRT war nicht in Sicht. Ich rief in der Nuklearklinik in Berlin in der Kadiner Str. an und sie ermöglichten mir einen Kauf eines MRT. Es wurde am 12.12.12 gefertigt für den Kopf und ein Teil der HWS und ergab völlig ausgekleidete Nasennebenhöhlen und einen Bandscheibenvorfall bei dem 5./6. Halswirbel. Ob dies allerdings die Ursache für diese Kopf- bzw. Gesichtsschmerzen sind, konnte der Radiologe nicht sagen. Allerdings reagierte jetzt mein Allgemeinarzt und gab mir eine Überweisung zur Neurochirurgie. Ich war 18.12. im Wirbelsäulenzentrum in Berlin-Pankow und sollte zur Untersuchung gleich dort bleiben. Ich erhalte jetzt einige Vereisungen (3 Termine) sowie 3 Spritzen-Termine. Höchstes Unverständnis zeigte der dortige Neurologe für ein nicht verordnetes MRT, weil er es auch viel früher für richtig gehalten hätte. Gut, hier war dann wohl von mir in meiner Lage Eigenverantwortung notwendig und ich bin sogar ein bißchen froh, dass dies für mich dann innerhalb von 2 Tagen möglich war. Der Preis lag bei 650,00 Euro und ich hatte sogar mit einem höheren nach Internetforschung gerechnet. Es kam jetzt aber für mich noch etwas schlimmer, weil sich die Schmerzen im Gesicht jetzt in ihrer Art und Stärke verschärft haben. Sie ziehen über Wange (mal in Richtung Ohr) und zeitweise hab ich das Gefühl, als ob mein Kopf in einem Schraubstock festgeklemmt wird. Am letzten Samstag ließ ich mich von meinem Mann in die Erste Hilfe fahren und dort bemühten sich ein HNO und ein Neurologe um micht. Der HNO sagte mir, dass er einen Verdacht hat, der lautet: Für Arteritis temporalis zu jung.Zunächst keine Cortisongabe. So fuhren wir wieder davon und ich bin ratlos. Deswegen meine Frage, ob die Halswirbelsäule für solch starke Schmerzen ursächlich sein kann. Ich selbst frage mich auch, ob ich mir Blut abnehmen lassen sollte, weil ich in Abständen ein Pochen verspüre, als ob mein Kopf ein eigenes Herz besitzt. Die Medikamente, welche ich bekam, kann ich kaum einnehmen, da sie die Fahrtüchtigheit erheblich beeinträchtigen können. Dies ist sehr schwierig mit meinem Beruf als Fahrlehrerin zu vereinbaren. Es sind Voltaren Resinat, Kadadolon S long,Ibuprofen 800 und für meinen Kopf Mareen. Meine ständigen Medikamente sind nach einer Schilddrüsenentnahme vor 20 Jahren L-Thyroxin und nach einer Tumor-Entnahme im Eierstock im Jahr 2001 das Hormon femoston. Das ist ja jetzt ein kleiner Roman geworden, aber ich hätte nicht gewusst, was nicht zu dieser für mich schwierigen Situation gehört. Vielleicht ist noch interessant, dass ich mit meiner Mutti 8 Jahre meinen gelähmten Vati bis zu dessen Tod im Jahr 2010 pflegte und ein Ehrenamt im Hospiz realisierte. Dies musste ich aus den gesundheitlichen Gründen auf Eis legen, was mir unglaublich schwerfiel. Aber hier musste ich mich entscheiden zwischen dem Kraftakt, meiner Arbeit Rechnung zu tragen, da ich in einer Zweigstelle unserer Fahrschule alleine arbeite und verantwortlich bin. Dies macht riesiegen Spaß, ich habe tolle Fahrschüler und wir sind extrem erfolgreich. Eine Krankschreibung ist eben einfach nicht drin, die Existenz hängt mit dran. Die Geschichte mit meinem Vati und Arbeit ist anstrengend (gewesen), aber psychich fühle ich mich wohl und stabil. Immerhin ist ja auch meine Arbeit fordernd im Hinblick auf Konzentration und Empathie für meine Schüler. Ich bin zum ersten Mal auf dieser Seite, habe Hoffnung auf eine Antwort und bin Ihnen jetzt schon sehr dankbar. Ich wünsche Ihnen ein schönes Rest-Weihnachten sowie einen gesunden,fröhlichen Jahreswechsel mit Familie und Kollegen-Team Mit freundlichen Grüßen Xxxxx Xxxxx

Hallo Frau Lubitz,

es tut mir sehr leid, dass Sie allein schon zur diagnostischen Beurteilung Ihrer Beschwerden eine solche Odyssee durchmachen mussten. Auch ich hätte dabei eine frühere Abklärung per MRT auf kassenärztlicher Basis für angebracht gehalten. In Anbetracht der genanten Befunde gehe ich aber recht sicher davon aus, dass der Bandscheibenvorfall sehr wohl ursächlich für das Problem ist und die Behandlung daher weiter in dieser Richtung erfolgen sollte. Das Wirbelsäulenzentrum ist dabei als geeignete Anlaufstelle anzusehen, wenn die geplanten Vereisungen, weitere, medikamentöse Massnahmen, Physiotherapie und eventuell auch Akupunktur keinen ausreichenden Erfolg bewirken und es weiterhin zu neurologischen Ausfällen kommt, wäre letztendlich ein operatives Vorgehen als endgültige Lösung in Betracht zu ziehen.
Ich wünsche Ihnen eine baldige Besserung.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele

Sehr geehrte Patientin,

da Sie meine Antwort auf Ihre Frage gelesen, aber noch nicht bewertet haben, bitte ich Sie, mir mitzuteilen, ob Sie weitere Informationen wünschen, oder ob noch Unklarheiten bestehen. Prinzip von justAnswer ist, die Arbeit der Experten durch positive Bewertung zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war. Vielen Dank.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.