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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 21424
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo! Im Dezember 2010 wurde bei mir zufällig Eierstockkrebs

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo!

Im Dezember 2010 wurde bei mir zufällig Eierstockkrebs am rechten Eierstock festgestellt, der auch gleich opertativ entfernt wurde. Im Februar 2011 erfolgte dann eine weitere Operation (Wertheim-OP), allerdings ohne Entfernung der Lymphknoten, da bei mir ein Frühstadium festgestellt wurde. Danach folgte 6 Zyklen Chemos (Carboplatin und Taxol) bis Juli 2011. Der Tumormarker Ende August war nomal. Im Januar 2012 ließ ich auf eigene Kosten den Tumormarker CA125 testen. Der lag bei 1800!!! Daraufhin ließ ich mich bei meinem Gynäkologen untersuchen und der stellte bereits Wasser im Bauchraum fest. Das MRT zeigte einen vergrößerten Lymphknoten (ca. 4 cm). Die MHH schlug mir eine OP vor, konnte mir aber nicht versprechen, dass diese OP lebensverlängert sein würde. Daraufhin lehnte ich die OP ab und bekomme seitdem in einer onkologischen Praxis erneute Chemo mit Carboplatin und Taxol und alle 2 Wochen zusätzlich Avastin. Die Chemos bekomme ich wöchentlich in abgemilderter Form 6 Wochen lang und habe dann 1 Woche Pause. Der Tmormarker lag Anfang Juli bei 202 und ist jetzt Mitte Juli auf 252 angestiegen. Auch der Tumormarker CA 153 liegt bei 65. Der CEA-Wert ist normal. Jetzt habe ich Angst, dass die Chemo nicht mehr wirkt und ich stelle mir die Frage, ob eine OP jetzt noch dahingehend zielführend ist, das ich wieder gesund werde - wenn eine OP überhaupt noch in Frage kommt. Eine vierteljährliche CT-Kontrolle hat bisher ergeben, dass weiter keine Rezidive aufgetreten sind, sondern nur der einzelne Lymphknoten (ist auf 1,3 x 3 cm geschrumpft). Ich habe am 13.8. einen Termin im Krankenhaus in der gyn.Ambulanz und brauche Entscheidungshilfe und Ehrlichkeit.

Danke.
Hallo,

grundsätzlich muss das Ziel einer Tumorbehandlung natürlich immer sein, möglichst sämtliches, veränderte Gewebe vollständig zu entfernen, bzw. zur Rückbildung zu bringen. Den Vorzug hat dabei in erster Linie das operative Vorgehen, soweit die Möglichkeit dazu besteht, ist das nicht der Fall, bzw. um alle Krebszellen zu erreichen, kommt dann die Chemotherapie zum Einsatz. Wenn bei Ihnen die bildgebenden Verfahren keinen weiteren Befall zeigen und Grösse und Position des Lymphknotens es zulassen, würde ich Ihnen unbedingt zu der Entfernung raten, wenn dies vollständig gelingt, wird Ihre Prognose dadurch sicher deutlich verbessert.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und einen glücklichen Verlauf.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.