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DrMutschler
DrMutschler, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 89
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin
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Ich (51 J., m) leide seit mehreren Monaten (nach Einnahme einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich (51 J., m) leide seit mehreren Monaten (nach Einnahme einer - einmaligen - Dosis von 10mg Citalopram) unter anhaltendem (Schwank-)Schwindel, teilweise unscharfem Sehen, Akkomodationsst�rungen der Augen, Ver�nderung der Wahrnehmung (einmal wirkt das Umfeld sehr scharf und intensiv, dann wieder alles dumpf), kognitive St�rungen (kann mir h�ufig Namen nicht merken, l�ngere Texte zu lesen und zu verstehen ist schwierig, stark bewegte Bilder im TV oder Internet zu verfolgen �berfordert mich komplett / macht mich schwindlig). Das Kommunzieren mit meiner Umgebung gestaltet sich zunehmend schwierig da mir nun oft nichts zu sprechen einf�llt (Gef�hl wie Watte im Kopf, Gedanken sind zu langsam, bin geistig nicht flexibel), dazu zeitweise ein in der Intensit�t sich �nderndes hochfrequentes Ohrensausen (Schwerpunkt links). In letzter Zeit (aufgrund von Nebenwirkungen wie verst�rkter Schwindel und Miktionsst�rungen habe ich ein mir verordnetes Antidepressivum - Ludiomil - vor 3 Wochen wieder abgesetzt) nehme ich meine Umgebung nun zusehends als wie unwirklich-seltsam war / teilweise wie in einem Film). All das bereitet mir gro�e Angst und ich verzweifle zusehends. Bisher habe ich von allen kontaktierten �rzten die Diagnose(n) "Depression" oder/und "Angstst�rung" erhalten, wobei die geschilderten Symptome meines Erachtens aber auch nahezu ident bei Psychoseformen der Schizophrenie zu finden sind und sich dies f�r mich (leider) als die wahrscheinlichere Krankheit darstellt (da bis dato auch Krankenhausaufenthalt und medikament�se Behandlung mit AD (Ludiomil) nicht erfolgreich war).

Jedenfalls f�hle ich mich nicht mehr wie der, der ich noch vor einem halben Jahr war (und erschrecke dar�ber innerlich sehr ). Da ich nachweislich allerdings auch bereits - seit einigen Jahren diagnostiziert - unter einer latenten Hypothyreose (u.U. beginnende Hashimoto) leide (hatte bis vor einem halben Jahr allerdings keine akuten psychischen Beschwerden, doch schon seit langem ein K�rpergewicht um die 110-115 kg, sehr langes Schlafbed�rfnis am morgen (nunmehr seit 3 Monaten mit akuter Verschlechterung / komme derzeit nicht vor 12:00 - 13:00 aus dem Bett und bin dann trotzdem nicht frisch bzw. ausgeschlafen) nehme ich nun auch seit einigen Tagen das Schilddr�senersatzhormon Euthyrox (12,5 ug)

Unter der Behandlung von Ludiomil war zwar der Schwindel erheblich st�rker, allerdings traten zum damaligen Zeitpunkt zumindest keine Fremdheitsgef�hle vornehmlich gegen�ber der Umwelt/Mitmenschen (ich nenne es hier Depersonalisation / Rerealisation) auf sowie auch keine indifferenten �ngste. Vielleicht ist die Angst allerdings auch darauf zur�ckzuf�hren, dass ich zusehends erkennen muss, dass die bisherigen Behandlungen nichts / kaum geholfen haben und sich mein psychischer Zustand nun zusehends verschlechtert.

Da ich nun von zwei k�rzlich pers�nlich kontaktierten Psychiatern (die beide der Meinung sind, dass ich - trotz der o.a. wiederholt geschilderten Beschwerden - zumindest nicht offensichtlich an Schizophrenie erkrankt sein k�nne .../ allerdings blieben Sie mir bisher eine brauchbare Begr�ndung hierf�r schuldig) jeweils ein Antidepressivum (einerseits Elontril = Wirkstoff BUPROPION / Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer / Anfangsdosis 150 mg) oder aber alternativ ein Neuroleptikum welches auch bei Depressionen verwendet wird (SULPIRID 50mg - f�rdert bei dieser mir verschriebenen geringen Dosis die Freisetzung/Erh�hung (!) von Dopamin) verschrieben bekommen habe und ich mE auch dringend eine medikament�se Behandlung ben�tige (um zumindest wieder auf den psychischen Level (d.i. keine Angst / keine depressiven Symptome) wie unter Ludiomil zur�ckzukehren lautet die Frage:

Welches Medikament sollte ich Ihrer Meinung
nun (so rasch als m�glich) nehmen ?

A) Soll ich es riskieren BUPROPION zu nehmen
(auch auf die Gefahr hin, dass dieses Medikament
- bedingt durch die Dopamin-steigernde Wirkung - eine Psychose ausl�sen bzw. verschlimmern kann, wie im Beipackzettel vermerkt / weitere m�gliche Nebenwirkungen �ngstlichkeit-Unruhe sowie Krampfanf�lle)

B) Soll ich SULPIRID vorziehen (auch hier die Dopmanin-steigernde Wirkung bei geringer Dosis / allerdings dreht sich dieser Effekt bei h�herer Dosierung ab ca. 300 mg um, d.h. dann Wirkung als Dopamin-Antagonist / m�gliche ernste Nebenwirkungen EPS und Prolaktin-Spiegelerh�hung)

C) Soll ich wieder mit LUDIOMIL (Wirkstoff Maprotilin) - in geringerer Dosis (zB. 25 mg) einsteigen (Schwindel wird dann sicher wieder st�rker auftreten, Miktionsst�rungsprobleme sind sehr wahrscheinlich)

Ich ersuche Sie dringendst um Ihre fachm�nnische Meinung, da ich morgen (bereits am morgen !) endlich eines dieser 3 Medikamente beginnen soll/will.

Vielen Dank
Guten Tag,

ich möchte gerne noch von Ihnen erfahren, ob Sie in den vergangenen Monaten
- Antibiotikatherapien hatten
- virale oder bakt Infekte haten
-eine HWS-Schleudertrauma , wenn auch nur leicht haten.

Das würde eine bestimmte Kaskade an biochemischen Ereignissen erklären lassen,-
leicht unter www.martinpall.info zu lesen

Wenn das zutreffen würde, wären Sie eher mit mitochodrialer Medizin besser bedient.

Melden Sie sich einfach dazu wieder.
Mit freundlichem Gruß
Dr Mutschler
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Sehr geehrter Herr Dr. Mutschler,


vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme.


In den vergangenen Monaten hatte ich allerdings weder eine Antibiotikatherapie, HWS-Schleudertrauma oder mir bewusste

virale oder bakterielle Infekte.


Bitte daher um rasche weitere Info bzw. Stellungnahme !


Mit freundlichen Grüßen


Karl-Heinz Moser

Guten Morgen Herr Moser,

das wäre ja auch zu leicht gewesen, auf diese Weise eine gute Erklärung zu finden für die Entwicklung Ihrer Beschwerden.

Es kann mögich sein, dass Ihr Organismus eine genetisch bedingte Entgiftungssörung hat, was man messen kann.
Jedoch, therapeutisch müßte daran angelehnt behandelt werden.
Therapeuten, die das messen können und ggfls behandeln, finden Sie auf der webseite
www.lab4more.de im Verzeichnis.

Ob Sie nun zwischenzeitlich schon mit Ihren Präparaten anfangen, das ist ja Ihre Frage.
Am besten wird sein, dass Sie niedrig dosiert erst mal mit Ludiomil anfangen und dann prüfen, ob Sie jemanden der Therapeutenliste zur Diagnostik u Therapie aufsuchen wollen.
Gute Besserung.

Dr Mutschler

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