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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 21426
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Meine Cousine hatte vor einem Jahr eine Operation um einen

Kundenfrage

Meine Cousine hatte vor einem Jahr eine Operation um einen Tumor bei der Gebärmutter zu entfernen. Dabei wurde vieles herausgschnitten, teils auch am Bauchfell. Nach mehreren Monaten Chemotherapie war der Bericht Ende 2012 gut und auch eine Nachkontrolle im Januar war zufriedenstellend mit guten Blutwerten. Nachdem sie nun im April beim Wasser-lösen Schmerzen verspürten hat sie sich wieder an den Arzt gewandt. Eine neue Blutuntersuchen hat bestätigt, dass die Werte wieder schlecht waren. Auch ein weitere Untersuchung (Thomographie) hat nun bestätigt, dass verschiedene Ableger im Bauchfell da sind. Der Arzt hat als einziger Weg wieder Chemotherapie vorgeschlagen. Dies möchte aber mein Cousine nicht mehr durchmachen. Gibt es andere Möglichkeiten. Vielen Dank füreinen Ratschlag.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo Herr Zurschmiede,

 

ohne den genauen Befund zu kennen, ist eine Beurteilung in einem solchen Fall leider immer nur schwer möglich. Grundsätzlich gilt aber, dass die beste Lösung -wenn von der Lokalisation und Ausbreitung her durchführbar - zunächst immer die operative Entfernung solcher Tumorherde ist. Wenn dies nicht vollständig möglich ist, oder der Verdacht auf verbliebenes, bösartiges Gewebe besteht, kann eine Chemotherapie, oder Bestrahlung angeschlossen werden. Raten würde ich im beschriebenen Fall, Ihre Cousine zur Einholung einer zweiten Meinung in der Ambulanz einer Uniklinik vorzustellen. Wird dann auch zur erneuten Chemotherapie als einzigen Weg geraten, sollten Ihre Cousine dem zustimmen, um die grösste Chance auf eine Ausheilung, bzw. eine positive Prognose wahrzunehmen. Bitte unterstützen Sie sie dann in diesem Entschluss.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und einen positiven Verlauf.

 

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. N. Scheufele