So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Orthodoc.
Orthodoc
Orthodoc, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2968
Erfahrung:  Orthopädie,Unfallchirurgie,Notfallmedizin, Allgemeinmedizin
47193624
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Orthodoc ist jetzt online.

Ich habe seit Juli 2011 (damals hatte ich Sinusitis und Bronchitis,

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe seit Juli 2011 (damals hatte ich Sinusitis und Bronchitis, bekämpft mit Tavanic und später mit Avalox) Beschwerden. Nase läuft (in den Rachen, betrifft zu 90% die rechte Seite), dadurch Druck auf den Ohren, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Bronchitis. Medikamente: Serevent 1-1, Flutide forte 500 2-2 Hub, Ibuprofen 600 1-1, Nasonex 2-2 pro Nasenloch, Schleimlöser, Otriven nach Bedarf, Inhalation mit Salzlösung, mar plus über den Tag verteilt. Dennoch ständig Beschwerden. CT der Nebenhöhlen ergab minimale Verschattung rechte Siebbeinhöhle und rechte Nasenmuschel doppelt so groß wie die linke, Rachenabstrich: keine patogenen Keime, vorher erfolgte (vor4 Wochen) Verkleinerung der Nasenmuscheln mit Laser. Ich muss dazu sagen, dass ich schon immer häufiger schwere Erkälzngen hatte als die Menschen in meinem Umfeld, fast immer mit Antibiotika behandelt und dass ich in den letzten 3 Jahren sehr gute Erfolge durch Akupunktur hatte, was aber zurzeit nicht anschlägt.Auch Antihistaminica bewirkten kaum Besserung.
Welche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten gibt es noch? Danke
Liebe Patientin

Bei Ihnen liegt wohl eine chronische Sinusitis vor mit einer Hyperplasie (grösser werden) der Nasenmuscheln.
Vielleicht sollte man bei Ihnen operativ die Nasenmuscheln "kürzen" (diese können wieder nachwachsen) und vor allem die Eingänge zu den Nasennebenhöhlen erweitern und ev. die Rachenmandeln zu entfernen, damit es in den Nasennebenhöhlen zu einer besseren Belüftung kommt. Dies sollte Ihnen gut gegen den Erguss und die immer wieder kehrenden Infekte helfen.
Auch wäre eine Allergieabklärung sinnvoll, da dies häufig die Ursache des Hyperplasie der Nasenmuscheln ist.
Das Spülen der Nase und Inhalieren mit Kochsalz kann ebenfalls prophylaktisch helfen, das Klima in den Nasennebenöhlen zu verbessern.



Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben und bitte Sie in diesem Fall, meine Antwort zu akzeptieren. Gerne beantworte ich Ihnen weitere Nachfragen.

Mit freundlichen Grüssen und Gute Besserung

Rechtlicher Hinweis:
Diese Information kann die Konsultation mit Erhebung einer genauen Anamnese und einer körperlichen Untersuchung nicht ersetzen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Verantwortung für die Diagnosestellung und die Therapie trägt der behandelnde Arzt. Daher ist eine Haftung für diese Information ausgeschlossen, auch wenn ich mir grösstmögliche Mühe gebe, Sie nach besten Wissen und Gewissen zu beraten.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX Auskunft.Die Rachenmandeln wurden bei mir bereits 2x im Kindesalter entfernt, die Mandeln im Alter von ca 25 Jahren. Allergiestests ergaben im Laufe der Jahre sehr verschiedene Ergebnisse, auf jeden Fall liegt eine Hausstauballergie (Ich habe Allergiebettwäsche usw) und Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Allergien?)vor.Halten Sie eine kurzzeitige Behandlung mit Cortisontabletten für sinnvoll, um die ständige Schleimproduktion einzudämmen? Betrifft die vorgeschlagene OP dann nur die Kiefernhöhle oder auch die weiteren Nebenhöhlen? Gibt es dazu eine Erfolgsstatistik? Danke
Man kann operativ alle Eingänge zu den Nasennebenhöhlen erweitern. Die Mandeln, als auch die Rachenmandeln haben die Tendenz nachzuwachsen, vor allem wenn eine Hausstauballergie vorliegt, gegen die man ja kaum eine "Vermeidungsstrategie" vornehmen kann.

Kortison kann kurzfristig helfen, hat aber viele Nebenwirkungen und schwächt das Immunsystem. Daher würde ich es Ihnen nicht empfehlen.
Gegen den Schleim würde ich eher Nasentropfen empfehlen und vor allem Schleimlöser (ACC) und viel trinken sowie eine Wärmelampe und Inhalieren mit Kamille im Dampfbad. Wärme, Schleimlöser und viel trinken helfen, den Schleim zu verflüssigen.
Auch die Nasentropfen sollten nicht länger als 3 Wochen am Stück benutzt werden.
Orthodoc und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.