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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Ich habe zwei verschiedene Fragen: Ich nehme wegen eines

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe zwei verschiedene Fragen:

Ich nehme wegen eines WPW-Syndroms 195 mg Metoprolol ein ( will es mir noch nicht abladieren lassen). Da ich noch jung bin, habe ich eine Frage:

1. Wird mir das Medikament längerfristig schaden? Werden dadurch meine Organe Schaden nehmen ( bei Langzeiteinnahme- nehme es schon länger, keine Nebenwirkungen).

2. Zudem spüre ich seit einiger Zeit ( z.B. nach dem Essen, nach dem Aufstehen), den Puls an meinen Schläfen. Ohne ihn zu tasten, merke ich ihn ( pocht an den Schläfen). Wenn ich den Blutdruck messe, ist dieser normal ( häufig um 110/60, oder niedriger). Meine Frage: Kann auch niedriger Blutdruck dieses Gefühl auslösen? Was können es für Ursachen sein?
Guten Tag,

Zu 1.)
Das Metoprolol hat als wichtigste Nebenwirkung eine Erektionsstörung beim Mann. Ansonsten kann es dauerhaft problemlos eingesetzt werden, wenn sie es gut vertragen.

Zu2.)
Die Ursachen für dieses Gefühl des Pochens ist sehr oft ein zu hoher Blutdruck, doch wenn sie diesen gemessen haben und dieser normal war, ist eine andere Ursache möglich. Virusinfekte, aber auch Arterriosklerose, Gefässentzündungen ohne Infekt, Nebenhöhleninfektion.

Meistens findet man keine Ursache, wenn das Pochern sie stören sollte, kann eine Abklärung und Bildgebung des Schädels erfolgen.

Alles Gute

Mit freundlichen Grüssen Dr. K. Hamann
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Vor 2 Jahren wurde ein MRT des Schädels gemacht. Dort war mir das Pochen ( glaube ich) nicht nicht aufgefallen.

Hätte man dort abnorme Sachen gesehen? Kann sich das in 2 Jahren so verändern? Oder ist das unwahrscheinlich?

Kann auch eine Hypotonie dieses Pochen auslösen ( weil es ist meistens nach dem Essen, oder direkt nach dem Aufstehen).

Das eine Hypotonie dieses Pochen macht, kann ich nicht ausschließen, es ist durchaus möglich. Zumal es zeitlich passen würde.

Innerhalb so kurzer Zeit kann sich nicht wesentlich Gravierendes gebildet haben, aber eine Infektion oder Schleimpolsterbildung in den Nebenhöhlen könnte durchaus sich innerhalb von Tagen | Wochen bilden.

Wie geht es ihrem Großvater?
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Vielen Dank. Sie denken bestimmt, warum ich so viele Sachen frage. Dazu müssen Sie wissen, dass ich vor 2 Jahren sehr krank war ( hatte eine schwere Durchblutungsstörungen in der Hand- 2 Wochen Krankenhaus, starke Gerinnungshemmer, keiner weiß bis heute, woher die Durchblutungsstörung kam.). Deshalb bin ich in letzer Zeit öfters vorsichtig, ich hoffe, Sie verstehen das? Ich hatte vor 2 Jahren zusätzlich ein MRT des Schädels ( ohne Kontrastmittel). Aber so schnell kann sich doch nichts gebildet haben? Wie gesagt, vielleicht kommt es von einer Hypotonie? Wie kann diese denn solche Beschwerden verursachen? Wenn ich den Blutdruck messe ( soll ich von den Ärzten aus), dann ist dieser immer normal. So, denke ich, ist eine Hypertonie ausgeschlossen. Meinem Großvater geht es gut. Die Werte kennen sie ja. In den nächsten Tagen besteht ein Termin beim Nephrologen. Wenn dieser die Dialyse für notwenig hält, denke ich kaum, dass sich mein Großvater darauf einlassen wird. Er ist mittlerweile 81 Jahre. Ich habe mich erkundigt- es gibt diese Peritonealdialyse für daheim- ob dies eine Alternative ist, muss man nun weiter abklären. Vielen Dank XXXXX XXXXX für den Stress, den ich hier mache ( mit Fragen). Ich gehe, für mein Alter, sehr sorgfältig mit meiner Gesundheit um, weil ich einfach weiß, wie wertvoll ein gesunder Organismus ist.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Vielen Dank. Sie denken bestimmt, warum ich so viele Sachen frage. Dazu müssen Sie wissen, dass ich vor 2 Jahren sehr krank war ( hatte eine schwere Durchblutungsstörungen in der Hand- 2 Wochen Krankenhaus, starke Gerinnungshemmer, keiner weiß bis heute, woher die Durchblutungsstörung kam.). Deshalb bin ich in letzer Zeit öfters vorsichtig, ich hoffe, Sie verstehen das? Ich hatte vor 2 Jahren zusätzlich ein MRT des Schädels ( ohne Kontrastmittel). Aber so schnell kann sich doch nichts gebildet haben? Wie gesagt, vielleicht kommt es von einer Hypotonie? Wie kann diese denn solche Beschwerden verursachen? Wenn ich den Blutdruck messe ( soll ich von den Ärzten aus), dann ist dieser immer normal. So, denke ich, ist eine Hypertonie ausgeschlossen. Meinem Großvater geht es gut. Die Werte kennen sie ja. In den nächsten Tagen besteht ein Termin beim Nephrologen. Wenn dieser die Dialyse für notwenig hält, denke ich kaum, dass sich mein Großvater darauf einlassen wird. Er ist mittlerweile 81 Jahre. Ich habe mich erkundigt- es gibt diese Peritonealdialyse für daheim- ob dies eine Alternative ist, muss man nun weiter abklären. Vielen Dank XXXXX XXXXX für den Stress, den ich hier mache ( mit Fragen). Ich gehe, für mein Alter, sehr sorgfältig mit meiner Gesundheit um, weil ich einfach weiß, wie wertvoll ein gesunder Organismus ist.
Ich versteh sie sehr gut und Wünsche ihnen Alles Gute.
Die Peritonealdialyse muss mehrmals am Tag erfolgen,ist in meinen Augen aber für jemanden aktiven ratsam, da man dies auch im Urlaub machen kann.
Eine Peritonealdialyse für Patienten, die sich damit nicht recht auskennen oder trauen, ist dies eher nichts.

Wenn sie dieses Pochen haben, der Blutdruck aber in Ordnung ist, dann machen sie sich bitte keine Sorgen, eine Hypotonie und auch eine Hypertonie wird die Ursache dann nicht sein.

Denken sie an eine Untersuchung bei einem Internisten, ob es eine Gefässentzündung (Vaskulitis) oder eine Durchblutungsstörung sein kann. Auch eine Entzündung der Nebenhöhlen mit Schleimbildung ist als Auslöser denkbar. Dies kann d HNO Arzt durch einen Nebenhöhlenultraschall gut erkennen.

Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Vielen Dank. Ihnen wünsche ich auch alles Gute !

Ich habe aber trotzdem noch einpaar Fragen:

Wie oft muss ich denn messen, um einen Hypertonus auszuschließen. Reicht da 2 mal täglich?

Ich habe zudem die Befürchtung, dass ich meinen Körper seit dieser Sache zu stark beobachte. Vielleicht kommen daher die ganzen Symptome?

Im übrigen: Wenn ich dieses Gefühl habe und den Puls messe, dann habe ich den Eindruck, dass der Puls "härter" ist. Blutdruck ist aber, soweit ich messen kann, in Ordnung. Wird wohl alles "normal" sein?

Kann es nicht auch sein, dass mein Gewicht eine Rolle spielt? Vielleicht können schlanke Menschen eher den Puls empfinden?

Nein, eine "normale" Dialyse kommt für meinen Großvater ( wie ich das von hier einschätzen kann) nicht in Frage. Vielleicht ändert er seine Meinung, wenn er weiß, dass es jetzt sein muss. Gibt es Patienten, die die Dialyse einfach verweigern? Fühlen Sie sich da nicht hilflos?

Es gibt doch auch die nächtliche PD. Vielleicht ist das besser geeignet? Außerdem arbeitet meine Mutter in einem medizinischen Beruf, ist auch in letzter Zeit zu Hause. Die könnte das übernehmen.
Ja, 2x täglich reicht völlig aus, am Anfang der Blutdruckeinstellung kann man auch häufiger messen und wenn die Werte sich eingependelt haben und die Amedikamentenliste gut wirken, braucht man das auch gar nicht mehr täglich messen.

Führen sie ein Blutdrucktagebuch, dann können sie sehen, wie sich ihr Blutdruck verändert und ob Medikamente sinnvoll sind oder reduziert werden können.

Machen sie sich nicht verrückt und lassen sie sich nicht von den Blutdruckwerrten verunsichern.
Auch wenn sie den Puls kräftig fühlen, muss das nicht ein Zeichen für einen Bluthochdruck sein.

Die nächtliche PD wäre sicher eine sinnvolle Alternative, doch sollte ihr Grossvater nicht allein sein. Wenn sie oder ihre Mutter dies nicht leisten können, sollten sie unbedingt eine Pflegestufe beantragen, und einen Pflegedienst organisieren, falls noch nicht geschehen.

Liebe Grüsse und Alles Gute

Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Also, wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann ist selbst ein harter Puls, kein Hinweis für einen erhöhten Blutdruck?

Ich bin zudem in kieferorthopädischer Behandlung ( Unterbiss). Eventuell ist das mit eine Ursache?

Es ist immer jemand im Haus, der meinen Großvater versorgen könnte. Daher wäre die nächtliche PD vielleicht wirklich sinnvoll für ihn?

Also habe ich sie richtig verstanden? Wenn wir einen Pflegedienst beauftragen, kommt dieser auch Abends um ihn ans Gerät anzuschließen?

Ich bin so dankbar, dass Sie hier die Fragen beantworten. Sie machen das toll !
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Also, wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann ist selbst ein harter Puls, kein Hinweis für einen erhöhten Blutdruck?

Ich bin zudem in kieferorthopädischer Behandlung ( Unterbiss). Eventuell ist das mit eine Ursache?

Es ist immer jemand im Haus, der meinen Großvater versorgen könnte. Daher wäre die nächtliche PD vielleicht wirklich sinnvoll für ihn?

Also habe ich sie richtig verstanden? Wenn wir einen Pflegedienst beauftragen, kommt dieser auch Abends um ihn ans Gerät anzuschließen??

Ich bin so dankbar, dass Sie hier die Fragen beantworten. Sie machen das toll !
Also, wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann ist selbst ein harter Puls, kein Hinweis für einen erhöhten Blutdruck?

-Ja, genau.


Ich bin zudem in kieferorthopädischer Behandlung ( Unterbiss). Eventuell ist das mit eine Ursache?

-Möglich, wenn das Kiefergelenk betroffen ist. Eine Kiefergelenkentzündung könnte dieses Pochen auslösen oder verstärken.

Es ist immer jemand im Haus, der meinen Großvater versorgen könnte. Daher wäre die nächtliche PD vielleicht wirklich sinnvoll für ihn?

-Ja, das ist es in jedem Fall. Sie sollten sich dies jedoch mit ihrer Mutter und den anderen pflegenden Personen zeigen lassen. Eine professionelle Einführung und Anleitung verhindert Folgeprobleme wie Infektionen oder Fehldialysen.

Wenn wir einen Pflegedienst beauftragen, kommt dieser auch Abends um ihn ans Gerät anzuschließen??

-Ja, das ist in jedem Fall zu beantragen, ob es genehmigt wird, kann ich nicht versprechen, aber lassen sie es nicht unversucht.

Gern geschehen und jederzeit wieder.

Ihre Dr. K. Hamann
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Was kann man denn machen, wenn mein Großvater die Dialyse verweigert? Gibt es bei Ihnen auch so Patienten?

Ja, leider gibt es diese Patienten auch. Wen es keinen richterlich angeordneten gesetzlichen Vormund gibt, kann man gegen die Entscheidung des Patienten nichts machen. Auch nicht als Angehöriger. Leider.
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.