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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 30771
Erfahrung:  praktischer Arzt, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 30-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo, ich habe mich während eines Kaiserschnitts meines dritten

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe mich während eines Kaiserschnitts meines dritten Kindes mit 24 sterilisieren lassen. Der Vater meiner beiden kleineren Kindern ist verstorben und meine 13 jährige lebt bei ihrem leiblichen Vater. Ich lebe seit 5 Jahren mit meinem Verlobten zusammen und wünsche mir ein Kind mit ihm. Welche Möglichkeiten der Rückgängigkeit bei der Verklebung der Eileiter gibt es und welche Kosten würden anfallen.
Hallo,

man kann versuchen, eine solche Sterilisation operativ rückgängig zu machen, allerdings ist die Erfolgschance dabei leider recht gering. Empfehlen würde ich Ihnen daher in jedem Fall eher eine künstliche Befruchtung. Die Aussicht auf eine Schwangerschaft sind dabei deutlich höher, auch die Kosten sind geringer. Es wäre mit der Krankenkasse abzuklären, ob diese dabei zum Teil übernommen werden, möglich halte ich dies durchaus trotz, oder gerade wegen der HIV-Infektion, um ein Ansteckungsrisiko zu vermeiden. Dazu sollten Sie sich an ein Kinderwunschzentrum in Ihrer Nähe wenden, dort ist man auf dieses Problem spezialisiert und Sie werden professionell betreut.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Jahren.

Ich würde auch lieber die Künstliche Befruchtung durchführen lassen, jedoch im Netz gelesen dass die Voraussetzungen der finanziellen Unterstützung nur bei negativer HIV

Erkrankung erfolgen kann und ebenfalls einer freiwilligen Sterilisation ebenfalls keine Beihilfe erfolgt. Ich habe ebenfalls gelesen, dass es Änderungen im Bereich der künstlichen Befruchtung in Bezug auf Kostenübernahmen gegeben haben soll. Eine Leihmutterschaft wäre auch keine Möglichkeit, erstens in Deutschland ´verboten und 2. ein Risiko für die Leihmutter sich zu infizieren. Wie hoch sind denn die zu erwartenden Kosten einer künstlichen Befruchtung bei freiwillig sterilisierten Frauen? Und ist es empfehlenswert die Behandlung im Ausland, wo die Rechtslage anders ist durchführen zu lassen? Kann ich die Infektion oder Sterilisation durch Wechsel der Krankenkasse verheimlichen, oder wäre das eine Straftat wegen Betrug? Wir wünschen uns so sehr ein Kind zusammen.

Hallo,

in etwa wäre bei einer künstlichen Befruchtung mit Kosten zwischen 1500 und 2000 Euro zu rechnen, in einer Durchführung im Ausland sehe ich dabei aber nicht unbedingt einen Vorteil. Möglich ist, dass bei einem Wechsel nach einer entsprechenden Infektion gefragt würde, dann wäre die Angabe Pflicht. Ist das nicht der Fall, würden Sie sich bei Verheimlichung auch nicht strafbar machen. In jedem Fall würde ich Ihnen zunächst zu einer Rücksprache mit einem KiWu-Zentrum raten.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 10 Jahren.
Bei einem Wechsel der Krankenkasse zum jetzigen Zeitpunkt oder durch Eheschließung und Aufnahme in der Familienversicherung meines Ehemannes hätte ich noch für drei Monate meine HIV Medikamente. Ist in diesem Zeitraum möglich eine kB durchzuführen? Ausserdem besteht ja noch die Sterilisation. Kann ich die auch verheimlichen? Dann würde ich doch gefragt werden warum ich nicht auf normalen Wege oder durch Hormontherapie ein Kind empfangen kann, schließlich bin ich dreifache Mutter. Könnte ich sagen dass es ein Unfall bei einem Kaiserschnitt gewesen ist? Spätestens bei der Verschreibung der nächsten DreiMonatspackung würde ja der Krankenkasse die Infektion bekannt. Ist der Betrag von 1500 bis 2000 der volle Betrag oder schon der von der Kasse differenzierte Betrag? Wäre eine künstliche Befruchtung, durch Einsetzen der befruchteten Eizellen in die Gebärmutter in meiner Situation (auf eigene Kosten)in Deutschland legal?
Hallo,

es lässt sich natürlich nie vorhersehen, ob eine künstliche Befruchtung innerhalb von 3 Monaten Erfolg hätte, die Chance besteht aber durchaus. Meine Kostenangabe bezog sich auf die Gesamtkosten, ich denke aber, dass Sie trotz der bestehenden Infektion durchaus die Chance auf eine zumindest teilweise Kostenübernahme haben, siehe dazu auch hier:

http://www.g-ba.de/institution/presse/pressemitteilungen/349/

In jedem Fall würde ich dazu zunächst zu einer Rücksprache mit der Kasse und dem KiWu-Zentrum raten.

MfG,
Dr. N. Scheufele

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