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Dr.Jahn
Dr.Jahn, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1209
Erfahrung:  mehr als 30 Jahre Berufserfahrung Gynäkologie und Geburtshilfe, Prävention, Psychotherapie
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Dr.Jahn ist jetzt online.

Sehr geehrte damen und herren, seit ca 2 jahren habe ich die

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte damen und herren,
seit ca 2 jahren habe ich die pille abgesetzt(bin jetzt 54 jahre alt und habe die pille seit meinem 18.lebensjahr genommen)hab sie gut vertragen,außer ab und an kopfschmerzen,da ich niedrigen blutdruck habe hat mich die pille immer auf ein normales level gesetzt und ich habe mich volller power gefühlt.Nach dem absetzen ist die monatsblutung sofort ausgeblieben,habe mich nach 2 monaten total schlecht gefühlt,mein ganzer körper gezittert,unruhe,schneller herzschlag ,erhöhter puls und hitzewallungen mit übelkeit und extreme blutdruckschwankungen.Meine damalige frauenärztin riet mir zu johanniskraut und keine hormongabe,somst könnte ich mir einen andren fa suchen,habe aber gar nix genommen weil ich verunsichert war und mir klar war das durch die lange pilleneinnahme der körper jetzt so reagiert.ich habe das ganze jetzt 2 jahre ohne medikamente ausgehalten,da ich auch noch einen stressigen job habe möchte ich jetzt nach langem ü-legen!ein hormonpflaster nehmen.meine frage,ist das unbedenklich in meiner situation was kann passieren nach heutigem stand der medizin,mein fa sagt 2 jahre hormonpflaster sind unbedenklich!
Lieben gruß und alles gute für 2012 s.r.
Guten Tag!

Bei ausgeprägten Wechseljahresbeschwerden ist eine Hormonsubstituion indiziert und auch sehr empfehlenswert.
Sind Kontraindikationen ausgeschlossen ( z.B. Thrombose/ Embolie in der Krankengeschichte, hormonabhängige Tumoren usw) , das liegt in der Verantwortung des behandelnden Arztes, dann ist die transdermale Therapie das Mittel der ersten Wahl, da die Risiken sehr gering sind gegenüber dem Benefit , der zu erwarten ist.
Daher kann ich Ihnen aus der Ferne auch nur zuraten. Die modernen Erkenntnisse zur Hormontherapie sehen wenig Risiken gegenüber einer oralen Therapie, bei der wesentlich höhere Dosen genommen werden müssen, um das gleiche Ergebnis zu erreichen . Auch wird die Leber bei der Pflastertherapie weniger belastet.
Alles in Allem, ein Versuch sollte gemacht werden und Sie werden sehen, dass es Ihnen wieder deutlich besser geht!

Alles Gute und ein gesundes neues Jahr!

Dr. Sigrid Jahn!

Hilfreiche Antworten bitte durch Akzeptieren honorieren, danke!
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Kunde: hat geantwortet vor 10 Jahren.

liebe frau dr jahn,

vielen dank für die auskunft,

kann durch das hormonpflaster wieder eine blutung auftreten,obwohl sie schon 2 jahre ausgeblieben ist und raten sie mir alle vierteljahre zur vorsorge zu gehen?

Muß ich sonst noch etwas beachten?

Lieben gruß sabine r.

Wenn Sie ein Kombinationspflaster ( z.B. Estragest TTS ) benutzen , sollten keine Blutungen mehr auftreten. Haben Sie ein reines Estrogenpflaster erhalten, sollte mit einem Gestagen ( z.B. Utrogeste) zusätzlich therapiert werden.
Mit Beginn einer Hormontherapie sollte der Effekt nach drei Monaten überprüft werden. Sind Sie ausreichend substituiert und es treten keine Probleme auf, gehen Sie einmal im Quartal zur Verordnung und aller sechs Monate zur gynäkologischen Untersuchung, wobei einmal jährlich eine Ultraschalluntersuchung ( keine Kassenleistung) angeraten ist.

Alles Gute und viel Erfolg!

Ihre Dr. Sigrid Jahn!

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