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Bergmann
Bergmann, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1081
Erfahrung:  20j. Berufserfahrung in Kinder-, Jugendmedizin, Dermatologie, innere Medizin
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Bergmann ist jetzt online.

Mein Kind (12 Jahre) wurde im Mai von einer Zecke gebissen.

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Kind (12 Jahre) wurde im Mai von einer Zecke gebissen. Der Kinderarzt nahm im Mai und August Blut. Der Laborbefund vom Borrelien Suchtest ELISA-IgM vom 24.5. ergab das Resultat 52 und das vom 25.8. den Wert 25. Die Interpretation des Labors lautete: "negativ, Ad Western Blot: imParallelansatz keine Veränderung im Vergleich mit Probe vom 24.5.11 (weiterhin keine spezifischen Antikörper gegen B.burgdorferi nachweisbar)."
- Was bedeutet das?
- Wie sollte das weitere Vorgehen sein?
Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Antwort und Ihren Rat.
Freundliche Grüsse, Brigitte Maurer

Hallo und guten Tag,

 

meiner Kenntnis nach bedeutet ein Borrelien-IgM-Elisa über 1,3 ein auffälliges Ergebnis, weshalb man anschließend den wesentlich genaueren Suchtest (Western Blot) anschließt.

 

Wenn im Western blot ein eindeutig negativer Befund vorliegt, ergibt sich serologisch kein Anhalt auf eine bestehende oder durchgemachte Infektion.

 

Diese verbindliche Interpretation muss der Laborarzt schriftlich auf dem Befund vermerken. Da Sie als Patient ein Recht auf eine Befundkopie haben, rate ich Ihnen, sich diesen Befund in Kopie aushändigen zu lassen.

 

Ist der Befund nicht eindeutig, muss in spätestens 6-8 Wochen eine erneute Blutkontrolle erfolgen.

 

Legt sich der Laborarzt eindeutig fest, daß mit keiner Borrelien-Infektion derzeit zu rechnen ist, ist eine Therapie dann auch nicht nötig.

 

Alles Gute und freundlichen Gruß.

Bergmann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.