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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2439
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
52810516
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr/Frau Dr.! Vor 7 Monaten hatte ich einen

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr/Frau Dr.!

Vor 7 Monaten hatte ich einen sek. KAISERSCHNITT mit anschließ. Wochenbettpsychose.

Zu meinem Problem:

Nun spürte ich als ich so meinen Bauch abtastete über dem Bauchnabel ( unter der Bauchdecke) verschiebbaren Knoten/Knubbel, drücke ich dagegen ist er dann plötzlich wieder verschwunden. Mir ist aufgefallen wenn ich Stuhlgang hatte wölbt sich dann der Oberbauch ein ganz klein bisschen vor. Außerdem leide ich seit 3 Jahren unter Chronischer Verstopfung. Ich las im Internet nach und erschreckte als ich auf das Thema "Oberbauchbruch" oder epigastrische hernie sties jedoch weiss ich nicht ob auch Hypochondrie dabei ist.
Auch habe ich direkt über dem Bauchnabel eine kleine Delle siehe Bild:

http://s7.directupload.net/file/d/2461/tszgdcmi_jpg.htm

ich muss dazu sagen das ich nie Rückbildungsgsymnastik gemacht habe, wegen meiner schlechten psychischen Verfassung ev. Zusammenhang?.

Ich habe Angst wirklich einen Bruch zu haben, und noch einmal operiert werden zu müssen, ehrlich wie groß (auch in Prozenten) laut meinen Beschreibungen + Bild schätzen sie das es sich um einen Bruch handeln könnte? und stelle mir deshalb folgende Frage:
1. Wenn ich mir den Bruch bereits in der SSW zugezogen habe warum wurde er nicht währen des Kaiserschnittes gesehen und behoben, das hätte man doch sehen müssen als man den Bauch "aufschnitt" ich bin nur Leie und kann es mir nur bildlich vorstellen?
Was genau wurde bei einem KS "innen aufgeschnitten"? (Bauchmuskeln)?
Hat der Arzt vielleicht etwas nicht richtig zugenäht, sodass der Bruch entstand?

Ich danke XXXXX XXXXX Rat!
Gepostet: vor 10 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 10 Jahren.
Ich kann Ihr Bild leider nicht sehen, aber dennoch:
Beim Kaiserschnitt wird normalerwiese der Bauch unten quer aufgeschnitten und nicht im Bereich des Bauchnabels. Im Wesentlichen werden die Muskeln auseinander gedrängt und nicht durchgeschnitten. Den Schnitt in der Mitte vom Bauch und um den Bauchnabel hat man früher gemacht, heute eigentlich nicht mehr - außer im Ausnahmefall.
Wenn es der typische Schnitt ist, dann hat die Vorwölbung oberhalb des Bauchnabels nichts mit dem Kaiserschnitt zu tun, kann aber sehr wohl mit der Schwangerschaft zusammenhängen. Das Kind mag im Bauch den Druck an dieser Stelle so sehr erhöht haben, dass ein kleiner Bruch entstanden ist.
Solche Brüche kann man operieren, muss man aber nicht. Die Operation ist immer dann sinnvoll, wenn es zu Einklemmungserscheinungen kommt. Und wenn es plötzlich zu einer Einklemmung mit starken Schmerzen kommt, ist die Operation dringlich. Aber das ist sehr selten. Die meisten Brüche - so offenbar auch bei Ihnen - machen keine Beschwerden und müssen deswegen nicht operiert werden. Ob man einen Bruch ohne Beschwerden operiert, wird wesentlich vom OP-Risiko bestimmt. Dieses ist z.B.bei prallen Bäuchen deutlich höher als bei entspannten Bauchdecken. Auch muss die Größe des Eingriffs berücksichtigt werden, die mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Im Rahmen des Kaiserschnittes (unten am Bauch) wird man einen Bruch über dem Nabel nicht mitmachen.

Vor diesem Hintergrund sollten Sie sich gelegentlich von einem Chirurgen untersuchen und über das Nutzen-Risiko-Verhäältnis einer operativen Versorgung Ihres Bruches aufklären lassen. Danach kann man dann entscheiden, wie es weiter gehen soll.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schaaf
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 10 Jahren.
Guten Abend,

Sie haben meine Antwort gelesen.
Gibt es noch Fragen oder möchten Sie die Antwort akzeptieren?

Danke
Kunde: hat geantwortet vor 10 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX Antwort

ich habe einen bikibischnitt, und dachte nur "laienhaft" das man den bruch hätte sehen könnte weil ja der bauch offen ist.

Kann solch ein Bruch auch während der Geburt durch die Dehnung passiert sein, am ultraschall in der ssw sagte mir nie ein arzt etwas von einem bruch.

entschuldigung vielleicht funktioniert der link so...

http://s7.directupload.net/file/d/2461/tszgdcmi_jpg.htm

wo befindet sich die Bruchpforte bei einem solchen Bruch leicht direkt über dem nabel?

Wie sicher sind sie sich laut meinen beschreibungen das es sich um einen bruch handeln könnte?

ich danke XXXXX XXXXX ihre hilfe und werde nach der beantwortung meiner fragen akzeptieren, meinen arzt termin habe ich erst in 8 wochen und bin deshalb auf ihre antworten neugierig.

danke XXXXX XXXXX
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 10 Jahren.
Ich bin mir ziemmlich sicher, das Bild konnte ich jetzt auch sehen. Zum einen kommt kaum etwas anderes in Frage und zum anderen sieht das Bild danach aus (Nabelbruch oder Nabel-naher Bauchwandbruch).
Ein solcher Bruch könnte während der Geburt entstanden sein, aber es ist viel wahrscheinlicher, dass es während der SS passiert ist. Nur war da der Bauch so prall, dass Sie es nicht gespürt haben.
Den Ort der Bruchpforte kann ich nur vermuten, aber Sie könnten ihn tasten. In der Regel ist die Bruchpforte genau in der Mitte, da weicht dann der Sehnenstrang ein wenig auseinander. Ausnahme: Sie sind mal laparaskopiert worden (Bauchspiegelung), dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Bruchpforte da ist, wo das Sichtgerät eingeführt worden ist.
Wenn keine akuten Beschwerden bestehen, können Sie in aller Ruhe den Termin in 8 Wochen abwarten.
Ich freu mich, wenn ich Ihnen helfen und Ihre Neugier stillen kann.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Dr. Schaaf und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.